Wie mein Herz zerbrach, ich scheinbar zum Hypochonder wurde und was du daraus lernen kannst

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Es ist mitten in der Nacht. Absolute Stille und ich bin plötzlich hellwach. Ganz stark, gleichmäßig und kräftig spüre ich mein Herz schlagen. So kraftvoll und voller Gleichklang und Symmetrie. Ich spüre wie eine ungeheure Energie durch mich hindurch strömt und ich aus dem Innersten heraus zu lächeln beginne. Voller Liebe lausche ich dem Schlag meines Herzens. Spüre die tiefe Verbindung und eine untrennbare Einheit. Und sinke wieder in den Schlaf zurück.

Im Einschlafen denke ich noch verwirrt über diesen magischen Moment der Freude zwischen mir und meinem Herzen nach. Denn die letzten Monate waren wir keine Freunde. Schmerzgeplagt unsere Beziehung, angstvoll und voller Besorgnis.

Es ist die Nacht vor der Herzkatheter-Untersuchung. Die Untersuchung, die Gewissheit bringen soll.

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Über durchtanzte Nächte im Club, Erfolg und lustige Zufälle

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0:30 im Club. Du tanzt, bist zeitlos und vergisst alles um dich herum. Bewegst dich im Rhythmus der Musik, die im perfekt kalkulierten heartbeat drum dröhnt und dich mitnimmt auf die Reise. Deine Freunde sind bei dir. Es ist so laut, dass ihr euch nicht mehr hören könnt. Das ist auch nicht nötig, denn ihr strahlt einander an, fühlt die gleichen Rhythmen, die Freude an der Musik und der Bewegung. Ihr seid wie ein gut eingespieltes Team, ihr tanzt euch an, lacht unbändig  und feiert, als wenn es kein Morgen gäbe. Alles fällt von dir ab. Du fühlst eine Leichtigkeit, eine unbändige Lebensfreude. Die Musik löst Emotionen in dir aus und reines Leben strömt durch deinen Körper. Pure Freude, reines Fühlen. Kein Gestern und kein Morgen. Nur der Moment. Nur diese Nacht. Nur dieses Leben.

Ich muss dich enttäuschen: Du bist nicht dabei.

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Über Mütter, die liebe Theorie und deine Magischen Fünf – 4.0

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„Sorry Mutti, aber ich kann in Zukunft nicht mehr so viel Zeit mit dir verbringen. Du bist einfach zu unambitioniert und zu wenig erfolgsorientiert. Das bringt mich nicht voran.“

So könnte das nächste Gespräch mit deiner Mutter ablaufen, wenn du das Raster anlegst und entscheidest, ob sie zu den fünf Personen gehört, mit denen du dich umgeben solltest auf dem Weg zum Erfolg.

“You are the average of the five people you spend the most time with.” Jim Rohn

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Jammern bringt dir gar nichts

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Eine weitere Nacht stand mir bevor. Dunkel und schwer türmte sie sich vor mir auf. Ich wollte mich in ihre Arme werfen, in das Vergessen, in die Ruhe. Totale, absolute, jeden Raum einnehmende Ruhe.  Nicht denken, nicht fühlen, nicht handeln. In der Hand hielt ich meine kleine und doch so machtvolle happy pill, mein süßer, kleiner, pharmazeutischer Freund, der mich die letzten sieben Nächte hatte überstehen lassen. Dieser Magier der Pharma-Riesen, der mich in den  letzten Nächte von den Panik-Attacken erlöst und mich in seine süßen Arme genommen hatte. Die Arme, die mich in den Stunden der Nacht vergessen ließen, dass mein Mann um sein Leben kämpfte.

Mein Herz raste, der Schmerz drohte mich zu übermannen, die Ängste, wie ich das alles bewältigen sollte, nahmen mir den Atem. Die Wut und Verzweiflung, warum das alles mir passierte, waren übermächtig.

Und da war dieser kleine, weiße Seelentröster, der mich in seiner Schlichtheit und mit all seiner Macht, mit süßer, verlockender Stimme rief, seine Arme ausbreitete und der mir versicherte, dass ich mich für immer bei ihm ausweinen könne und er immer, immer für mich da sei….

So süß, so leicht, so jammervoll. Komm zu mir. Das Leben ist böse zu dir. Bei mir brauchst du nie wieder zu jammern. Ich lasse dich alles vergessen.

Nimm mich.

Hör auf dagegen an zu kämpfen.

Du schaffst das  nicht.

Und dann kam ganz tief aus mir eine Kraft, ein Lebenswille und auch die Gewissheit, dass weder die vermeintliche Glückspille, noch das verzweifelte Klagen, noch die Frage nach dem „warum“ mir helfen würden. Es kam der Moment als ich entschied: Ich will das Leben, ich will das Glück und ich will nicht das Klagen und Jammern.

Und ich schmiß die Pille weg.

Es ist dein Leben. Es ist deine Entscheidung

„Und der Teufel flüstert: Diesen Sturm wirst du nicht überstehen.

Der Krieger antwortet: Ich bin der Sturm!“

Was auch immer dir in deinem Leben passiert: Du hast die Kraft es zu überstehen. Du weißt es nur noch nicht. Und manchmal braucht es eine elementare Situation, um dir bewusst zu machen, dass du alles schaffen kannst. Aber auch in dem ganz alltäglichen Wahnsinn kannst du immer wieder erkennen, dass du nicht nur die Möglichkeit hast zu reagieren. Du kannst agieren.

Was auch immer in deinem Leben passiert, diese Erkenntnis ist für dich wegweisend.

Denn diese Erkenntnis ermöglicht es dir, deine Opferrolle zu verlassen. Und die Opferrolle hält dich fest, lädt dich ein, erlegt dir all das Leid der Welt auf. Dein Leid ist schlimmer als das der anderen, ist schwerer. Und du kannst es nicht aushalten.

Wenn du in diesem Level festhängst, ist klagen und jammern deine einzige Rettung.

Warum passiert mir das?

Ich halte es nicht mehr aus.

Wenn du annimmst, was auch immer dir passiert, hast du die Möglichkeit, zu gestalten. Du hast die Möglichkeit abzugleichen mit anderen Menschen. Du hast die Chance zu erkennen

Und nein, du musst es nicht lieben.

Und es ist scheiße und ungerecht und es macht alles kaputt.

Aber du wirst es nicht ändern. Aber du hast du Wahl, ob du das Opfer bist und jammerst. Oder ob du daran wächst. It’s up to you.

Bleib authentisch, aber ziehe es durch

Du wirst seltsam sein, wenn du aufhörst zu jammern. Und dabei ist es egal, ob es nach einen Schicksalsschlag passiert oder ob du einfach unerklärlicherweise weich, positiv und lebensbejahend wirst. Und tatsächlich ist es auch so, dass du etwas überziehen wirst.

Das Jammerfreie Leben ist eben nicht unser Umfeld. Ist Jammern nicht das, was wir alle permanent tun? Das Wetter ist schlecht, die Autobahn verstopft, die Politik versagt, meine Arbeit wird nicht hinreichend wertgeschätzt, mein Partner und meine Kinder sind nicht dankbar genug…es gibt genug. Und es hört nie auf.

Mit deiner neuen Haltung irritierst du dich und andere.

Und ja, es fühlt sich nicht immer echt an. Denn tatsächlich regt mich vielleicht doch irgendeine dumme Pute auf. Und ich würde wahnsinnig gern klagen und jammern, warum ich das mir alles antun muss. Und dann gönne dir bitte  auch diese Momente des Ärgers, des Lästern und des Jammerns. Wichtig ist dabei, dass du ein Bewusstsein hast dafür, dass dich das Klagen und  Jammern nicht weiter bringt.

Gib dir einfach, die Dosis die du brauchst, um noch du selbst zu bleiben. Aber realisiere es. Beobachte dich dabei. Und dann genieß das Jammern wie eine halbe Tafel Schokolade – einfach weil du es möchtest. Und wenn du dann die Dosis hattest, die du gebraucht hast und verlass schleunigst das Jammertal.

Dinge werden kraftvoll

Wenn du das ewige Klagen und Jammern verlassen hast, setzt du einen Mechanismus in Gang. Denn dort wo du bist – in der jammerfreien Zone – lebt es sich besser. Und das heißt nicht, dass dort nicht schlechte Dinge passieren. Keineswegs. Aber du hast die Erkenntnis, dass es dir nichts bringst, zu klagen.

Was soll dir das jammern bringen? Nichts.

Also läßt du es.

Nimm deine Kraft und Energien und investiere sie in die Lösung. Und nach  einer Zeit wirst du merken, wie du diesen anderen lösungsorientierten und positiven Ansatz verinnerlichst hast. Und du spürst die Kräfte, die das in dir freisetzt. Und irgendwann bist du auf der anderen Seite des Flusses. Du siehst Lösungen und Chancen und Herausforderungen. Und du willst gar nicht mehr Jammern. Und du bist glücklich damit.

Deine Claudia

Weekend shot #21 Tatort Motivation: Warum du dich besser nicht nur auf die Kraft der positiven Gedanken verlässt.

Hier für dich quick and dirty, was du dir aus dem aktuellen Artikel holen kannst. Falls das gerade dein Thema ist, würde ich mich freuen, dir damit den richtigen Input liefern zu können.

Das Thema Motivation ist ein Dauerbrenner. Und es sind die immer gleichen Fragen, die uns in diesem Zusammenhang beschäftigen:

  • Wie halte ich meine Motivation konstant auf einem hohen Level?
  • Und wo und wie kann ich mir Motivation holen?

Ich stelle dir meine Strategie vor, die sich  jenseits von Tschakka und  Theorienstreit bewegt. Die Strategie ist ausgerichtet auf Effizienz und Nachhaltigkeit.

Hier kommst du zum Artikel , wenn du alles lesen möchtest.

Tatort Motivation: Verlass dich besser nicht nur auf die Kraft des positiven Denken

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Was genau motiviert dich diesen Artikel zu lesen?

Ganz genau: Du hast ein Motivations-Problem. Was auch immer du erreichen willst, die größte Hürde ist es für dich, deine Motivation auf einem hohen Level zu halten. Das ist DIE eine Aufgabe, die uns immer wieder am meisten abverlangt.

Es gibt soviel, mit dem du dir selbst im Weg stehst und was dich demotiviert. Es gibt unendliche viele Hürden von außen, die dir dabei im Weg stehen dauerhaft motiviert zu bleiben.

Du bist müde.

Du hast keine Zeit.

Du hast keine Lust.

Du bist frustriert.

Dir geht alles auf die Nerven.

Und du hast Zweifel, dass du es überhaupt schaffen kannst.

Du hast eine Blockade.

Du musst die Wäsche waschen, den Rasen mähen, das Kind füttern, die Schrauben festdrehen.

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