2 Comments

  1. elke dola
    17. Dezember 2016 @ 9:32

    Liebe Claudia,
    ein Artikel, der wohl den meisten von uns aus der Seele spricht. Übrigens, Deine Schreibstimme ist einsame Spitze. Oh, guck, schon habe ich mich ablenken lassen, von mir selbst 😉 Zurück zum Artikel: Es ist genau so wie Du es beschreibst aber weißt Du was? Einige Dinge erledigen sich durch langes liegenlassen von allein und andere werden besser durch heftiges ignorieren. Ich habe nämlich festgestellt, dass manche Themen -nur zu diesem Zeitpunkt- noch nicht „dran“ waren. Da man sie ja eh immer der Aufschiebecloud hat, vertraue ich inzwischen darauf, dass der richtige Gedankefunke, dieser eine Gedankenblitz von ganz allein auftaucht und dann fluppt es. So habe ich schon manche Kolumne 4 Wochen vor mir hergeschoben und sie dann ganz plötzlich in einer halben Stunde heruntergeschrieben, weil alles im Kopf vorgeformt war. Andere Dinge zeigen mir durch ständiges, penetrantes Wiederaufploppen, dass ich sie gar nicht machen möchte. Genau diese Dinge habe ich in die Sprachfunktion meines Handys gesprochen, schon an der Betonung merke ich, dass ich manche Dinge machen muss, manche will, manche mich reizen, manche mich so richtig anöden. Nun ist es ja so, dass eine Sache, die mich so richtig anödet unbedingt getan werden muss (z.B. Steuererklärung), da gehe ich in Salamitechnik vor. Einen Tag kaufe ich einen hübschen Aktenordner mit einem Zahlenregister und sortiere schon mal grob alle Quittungen, Bankbelege usw. nach Monaten, dann hefte ich sie ordentlich ab-gut für diesen Tag. Dabei gibt es einen schönen Kaffee und etwas Nougat, gehört ja wohl belohnt 😉 An einem anderen Tag oder Abend schreibe ich in die kerzengerade gezogenen Spalten meines niegelnagelneuen Schreibblocks die wichtigsten Ding wie, Versicherungen, Fixkosten, Neuanschaffungen usw.usw. Auf einmal ist es alles fertig und ich wundere mich immer wieder, wieso das denn gar nicht so schlimm war. Und dann gibt es da noch die Sachen, die ich einfach nicht erledigt bekomme und die mir Bauchschmerzen machen und genau die, DIE führen uns zu unserem WARUM. Gehören sie noch zum Ziel, zur Vision? Bringen sie uns dorthin, wo wir uns so gerne sehen? Nein, okay, dann müssen sie gehen, etwas Trennungsschmerz darf sein, dann ist es aber auch gut. Was passiert denn, wenn ich dieses oder jenes einfach lasse? Genau, meist NICHTS. Danke für Deinen inspirierenden Beitrag zum Wochenende, Wurde Zeit mal wieder genau darüber nachzudenken. Herzlichst Elke (Lilli)

    • Claudia Münster
      18. Dezember 2016 @ 15:15

      Liebe Elke,

      das Gesetz der Anziehung hat bestens funktioniert: Das, was ich mit diesem Artikel gegeben habe, hast du mir so sehr mit deinem Kommentar zurückgegeben. Ich danke dir.

      Danke auch für deine absolut genialen Tipps. Besonders gut gefällt mir, dass du ganz darauf vertraust, dass dein Unterbewusstes schon das Richtige veranlassen wird. Love it.

      Ebenso ist die kleine-Stückchen-Taktik ebenso simpel wie effektiv.

      Auf ein baldiges Kennenlernen. Bis dahin ganz liebe Grüße

      Claudia