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Für manche Sachen bin ich einfach zu cool.
Bei unendlichem Glück versprechenden Kettenbriefen mitmachen, im Flieger nach erfolgreicher Landung klatschen oder sich selbst so richtig loben, dass man fast schon wie Karlson vom Dach angibt – nein, das ist nicht meins. Immer schön smooth, ein bisschen rational, immer mit Tiefgang und Stil.
So ist das auch mit dem Liebster Award. Dieser Preis kursiert mit wechselnder Intensität durch die Bloggerwelt. Manche Blogger lehnen es kategorisch ab mitzumachen, andere machen mit – allerdings mit einer spöttischen Attitude. Einige sind voller Freude und mit Stolz dabei. So wie Maria Almana vom Unruhewerk, die mich nominiert hat.
Ich gehörte selbstverständlich zur ersten Fraktion. Es war mir bislang nicht cool genug einen Award anzunehmen, der so inflationär vergeben wird.
„Wo bleibt denn da das Exklusive?“ höre ich mein Ego wispern.
Ich musste bislang  aber auch gar nicht ablehnen, denn mich hatte noch nie jemand nominiert. Aber – better safe than sorry –  es fühlte sich sehr gut und richtig an – also rein prophylaktisch –  eine eindeutige Haltung zu diesem Preis zu haben.

Just in case.
Oh, und da ist sie nun, die Nominierung. Wie gut, dass ich vorbereitet bin. Innerlich sozusagen. Das richtige Mindset dazu habe. Liebster Award – no way. Wenn ich einen Preis kriege, dann bitte weil ich so besonders und fantastisch und talentiert bin. Und zwar ohne in eine Reihe zahlloser Preisträger eingereiht zu werden.
Was für ein Bullshit!
Aber Maria ist  Maria. Wenn diese kluge, talentierte und ganz besondere Frau metaphorisch bei mir anklopft, dann lehne ich nicht einfach ab. Sondern ich stelle mich der Herausforderung und zoome mich nach oben und betrachte mich  wie ein Forscher durch ein Mikroskop. Setze mich auseinander  mit meinem ausgeprägten Wunsch nach Individualität, dem Wunsch einzigartig zu sein.
Einem Wunsch, der ein klitzekleines bisschen snobby ist und  den ich doch mit unzähligen Menschen teile.
STOP.
„Was ist denn der Liebster Award?“, fragen sich nun alle, die nicht mit aus der Bloggerszene kommen. Das ist die Mehrzahl meiner Leser und der Menschheit (manchmal vergesse ich das). Diese Auszeichnung dreht seit vielen Jahren in der Bloggerszene. Dabei nominieren Blogger andere aus der Szene, deren Arbeit ihnen ganz besonders gefällt. Außerdem stellen sie den Nominierten Fragen, die diese online beantworten. So geht es dann immer weiter.
Du fragst dich zurecht,  was dieser Preis mit dir zu tun hat. Nix direkt. Aber indirekt eine Menge. Denn was ich primär mit dir  teilen möchte, ist nicht dieser Preis. Ich greife diese Wahl auf, um ein Thema anzusprechen, das so viele von euch umtreibt und Ursache für so viel Schmerz und Qual ist.

Der tief verankerte Wunsch die strahlendere Muschel zu sein

Der Wunsch nach Einzigartigkeit ist eines der menschlichen Grundbedürfnisse. Bereits als Kind ist dieses Bedürfnis vorhanden und wird gestillt von deinen Eltern, für die du einmalig bist.
Nix Schlechtes dran. Aber wie immer macht die Dosis das Gift.
Wenn dein Bedürfnis einzigartig zu sein, zu stark ausgeprägt ist, brauchst du immer wieder Futter, immer mehr, noch mehr Lob und Anerkennung. Nie ist es genug. Dann verlässt du als Mensch die Bühne zugunsten deines Egos.
Dein hinterhältiges Ego ist jedoch nicht dein bester Berater. Dein Ego will nicht dein Glück. Dein Ego, der kleine Nimmersatt, will Ruhm und Ehre. Ihm ist es egal, ob du glücklich und voller Liebe bist.
Diese Sucht nach Selbstbestätigung und Anerkennung führt dazu, dass du dich immer  mehr von deinem Menschsein und deiner Persönlichkeit entfernst und immer mehr ins Außen gehst. Wenn dann die Anerkennung mal ausbleibt, wirst du unzufrieden. Eine Bitterkeit ergreift dich. Selbstzweifel tauchen auf.
Der Wert dessen, was du machst und bist, deiner Arbeit und deiner selbst reduziert sich. Dein Ego flüstert dir fortwährend zu, dass wenn du exzellent wärst, die Anerkennung doch wie von selbst kommen müsste.
Indem du deinem Ego die Bühne überlässt, folgst du einem falschen Guru. Denn du wirst dein Ego niemals ausreichend füttern können. Vielleicht schaffst du es heute noch. Aber was ist morgen oder in zehn Jahren? Was ist, wenn du nicht mehr leistungsfähig bist und zuvor  die Macht deinem Ego überlassen hast?
Ein grauenvolles Szenario. Voller Schmerz, Trauer und Selbstzweifel.
Deshalb solltest du deinem Ego einen angemessenen Platz in deinem Leben einräumen. Vielleicht in Reihe 4 – hinter der Liebe, der Offenheit und deiner Verletzlichkeit. Von Zeit zu Zeit darf sich dieses kleine Ungeheuer austoben, du kannst dann wohlwollend und nachsichtig wie eine Mutter zur Seite treten und ihm die 15 Minuten Ruhm gönnen. Aber dann solltest du wieder die Bühne betreten, in deiner Gesamtheit, voller Freude und Liebe.
Nutze deshalb alle passenden Momente um zu reflektieren, ob gerade mal wieder dein Ego die Bühne rockt. Und dann schmeiß diesen Kerl einfach von der Bühne.

Worum ging es nochmal? Ach ja, um den Liebster Award, für den ich zu cool bin.

Liebe Maria, ich danke dir für die Nominierung. Ich freue sehr, dass du mich ausgewählt. Du bist so klug und talentiert und es macht mich stolz und dankbar, dass dir meine Arbeit gefällt.
Und ich danke dir, dass du mich zum Nachdenken inspiriert hast. Du hast eine Reise ausgelöst in die Welt des Egos und der Liebe, der Verletzlichkeit und des Stolzes. Deshalb beantworte ich nur allzu gerne deine Fragen.
Auf geht’s:
Frage 1:
Wenn du ein Buch – das dich wirklich interessiert – gleichzeitig in Papierform und als E-Book vorliegen hast: Welche Ausgabe liest du?
 
Es hängt für mich ganz pragmatisch vom Ort ab. Am Strand gerne das old fashioned Paperbook und ansonsten das E-Book. Ich habe mich lange – ein wenig snobby-akademisch – gegen das E-Book gesträubt und geglaubt, ich brauche das Papier zwischen den Fingern. Brauche ich aber nicht zwingend. Ich bin mit beiden happy – wenn der Inhalt stimmt.
Frage 2:
Welche Dinge technischer Art, die in den letzten 20 Jahren neu in dein Leben getreten sind, willst du nie mehr missen?
Das Internet. Gab es sonst noch was?
Frage 3:
Welche Dinge, die es in deiner Jugend gab, aber heute nicht mehr, wünschst du dir dringend zurück?
Ich hatte eine sehr spannende Jugend. Sehr ausgelassen. Mit sehr wenig Regeln. Ich wünsche mir nicht wirklich etwas Bestimmtes zurück, nur die Fähigkeit zur Leichtigkeit. Die Fähigkeit, nicht immer schon drei Schritte voraus zu denken. Aber ich arbeite intensiv daran, mir das wieder zurück zu holen. Und ich habe es auch schon gelegentlich geschafft.
Frage 4:
Wie ist das mit der Kommunikation zwischen jüngeren und älteren Menschen – wo funktioniert sie in deinem Leben, wo weniger gut? Was hat sich verändert – und wie?
Es hört sich etwas bemüht an, aber ich denke tatsächlich nicht in Altersstrukturen. Meine Kategorien sind eher: Wer kann mich inspirieren? Wer bringt mich zum Nachdenken? Wer stoppt mich?“. Das funktioniert in beide Richtungen. Das hat sich auch nie verändert für mich. Ich mochte immer schon Intensität, den Moment leben und spüren.
Vielleicht wäre es interessant meine älteren und jüngeren Weggefährten zu fragen, wie sie das erleben.
Frage 5:
Der Buchmarkt kennt Kinder- und Jugend-, Frauen- und Unterhaltungsliteratur. Und noch viele andere Sparten. „Seniorenliteratur“ kommt allerdings nirgends vor. Ein Versäumnis? Oder eine ganz blöde Idee?
Ich brauche diese Kategorien nicht. Denn jede Kategorie setzt voraus, dass jeder 50-jährige gleich empfindet, jede 16-jährige dieselben Emotionen und jede Frau sich mit den gleichen Problemen rumschlägt.
Natürlich gibt es Überschneidungen, Gemeinsamkeiten und Parallelen, aber ich brauche kein Seniorenbuch und auch kein Frauenbuch, manchmal kann ich nicht mal mit der Marktfrau reden, die genau gleich alt ist und dann wieder habe ich Momente des absoluten Verstehen mit einer Mitt-Dreißigerin.  Mir sind die Themen der Bücher wichtiger als pauschale Kategorien
Frage 6: 
Als Jugendliche bin ich leidenschaftlich gern auf Friedhöfen spazieren gegangen. Heute gar nicht mehr. Was mich damals fasziniert hat, hat heute keine Spur der damaligen (ziemlich romantisch angehauchten) Gefühle mehr… Habt ihr auch solche Erfahrungen, die sich komplett in ihr Gegenteil verwandelt haben?
Mir ging es auch so: ich mochte Friedhöfe. Oder eher, ich mochte es Friedhöfe zu mögen und damit bei anderen  eine Art morbides Unbehagen hervorzurufen.
Was sich komplett geändert hat für mich ist die Bereitschaft die Maske abzusetzen. Für mich waren Masken hilfreich, wichtig und notwendig, denn dadurch hatte ich – vermeintlich –  die Macht über meine Gefühle und das wiederum hat mich vor Verletzungen geschützt.
I know. Das war äußerst dumm. Aber ich muss gestehen, dass ich erst seit einem Jahr die Mauern abgerissen habe. Es ist also bei mir  weniger ein Ding des Alters, als mehr ein Tritt des Lebens in Richtung: Jetzt aber, Frau Münster!
Frage 7: 
„Alte Besen kehren gut“… Auf welche Bereiche deines Lebens trifft das zu? Oder bist du eher der Ansicht, dass man sich alle paar Jahre komplett ändert – und dann jeweils „neue Besen“ dafür, sprich: einen neuen Blick auf die Dinge und sich selbst braucht?
Ich bin definitiv ein Fan der neuen Besen. Wobei ich das oft erst erkenne, wenn es nicht mehr anders geht. Bis dahin stehe ich  standhaft im Wind und beharre auf meinem Weg. Aber wenn ich dann DIE Erkenntnis habe, fange ich begeistert an und lasse Altes leicht los.
Frage 8: 
Gibt es ein Thema, für das du dich  ungebrochen dein ganzes Leben lang interessiert? Wenn ja, würde ich gern wissen, welches Thema das ist. Und warum? 
Mein Thema war immer die Emotion. Die emotionale Verbindung zu meiner Familie und zu allen, die ich liebe, zu Menschen, die meinem Weg kreuzen und zu dem, was Emotion möglich macht. Die Kraft der Emotion in einem Moment alles zu ändern. Die Kraft, die dahinter steht. Emotion ist der Motor von allem.
Frage 9: 
Gibt es so etwas wie „alte“ und „neue“ Arbeitswelten? Wenn ja: Woran machst du das fest? Was sind die wichtigsten Parameter dafür?
Das ist ein Thema, wo ich mich zunächst frage, was diese Begriffe denn eigentlich exakt bedeuten sollen. Wo verlaufen die Grenzen? Ist der Bäcker, der sein Brot traditionell backt, der alten Arbeitswelt zugehörig ? Und wenn ja, warum?
Was ist mit dem Bäcker, der zum  Start-up Unternehmer wird, sein veganes Brot backt, die Maschinen mit Hilfe von Crowdfunding finanziert, sein Produkt  auf Facebook bewirbt? Ist er – obwohl er auch Bäcker ist –  in der neuen Arbeitswelt?
Eine klare Trennung ist nur noch ganz selten möglich. Fakt ist aber, dass ein starres Verharren im Alten nicht auf Dauer funktionieren wird. Es hat auch nie funktioniert.
Frage 10: 
Hast du mit „50plus“ noch Dinge ganz neu entdeckt, bzw. gelernt? Welche sind das? Und „stürzt“ du dich dann mit dem gleichen Eifer wie vielleicht mit 20 darauf – oder gehst du heute anders damit um, als du das früher getan hättest?
Tatsächlich stürze ich mich das erste Mal mit einem nie gekannten Eifer, Enthusiasmus und voller Glück in diesen Blog und die Arbeit als Impulsgeberin und Unternehmerin. Anscheinend musste diese Mission erst ganz in Ruhe wachsen um geboren zu werden.
Zwar habe ich zuvor nicht etwa langweilig oder halbherzig gelebt, doch die Eindeutigkeit und die Vision in einer unendlichen Klarheit, gab es so noch nie für mich.
Ich stürze mich jetzt also mit mehr Eifer in die Dinge als vor 20 Jahren.
Frage 11: 
Wie sieht es aus mit Traum-Urlaubszielen? Greifst du da auf Alt-Bewährtes zurück („da weiß man, was man hat!“) oder denkst du eher: „Die Zeit wird langsam knapp – ich will noch so viel Neues entdecken!“ Und wie verhält du dich diesen Gedanken gegenüber?
Da halte ich es mit Ringelnatz: Am liebsten vorne Ku’damm und hinten Mittelmeer. Ich will am liebsten immer alles. Und kann doch auch ganz im Moment sein.
Doch eines gibt es, das mir gerade im Urlaub unendlich wichtig ist: Die Natur.  Wobei Nummer 1 das Meer ist, dicht gefolgt von der Nummer 2, dem Wald.  Also doch irgendwie Ringelnatz.
Das waren meine Antworten auf Marias Fragen. Es hat Spaß gemacht und  ich bin stolz und dankbar dabei zu sein.
Aber ganz besonders glücklich bin ich darüber, dass wir ein bisschen auf der Welle des nimmersatten Egos und seinen heimtückischen Tricks geritten sind.  Dein Ego steht immer bereit, um dich heimtückisch zu überlisten, dir gemeine Dinge ins Ohr zu flüstern und dich glauben zu machen, dass das deine echten und tiefen Empfindungen seien.
Sei also auf der Hut, wenn es anklopft und nutze dann die Gelegenheit, mal so richtig auszumisten. Wenn die Hütte dann sauber ist, wirst du auch erkennen, wie viel schöner und leichter es sich lebt, wenn die Bühne dir gehört und nicht deinem Ego.
In der kommenden Woche werde ich meine Nominierten, und meine Fragen an sie, vorstellen. Wenn ihr Wünsche zu den Fragen habt, immer her damit! Ansonsten lasst euch überraschen, was mir einfällt.
Take care und bleib glücklich
Deine Claudia

13 Comments

  1. Hallo Claudia,

    Ich lese wenig Blogs zu Ende, deinen lese ich regelmäßig und immer bis zum Ende.
    Ehrlich, unkompliziert anders, wie im wahren Leben .

    Liebe Grüße
    Petra

    1. Hi Petra,

      ich lehne mich zurück und grinse breit über das ganze Gesicht.

      Das ist ein so geniales Feedback – und zwar in jeder Hinsicht. Ich will meine Leser abholen, inspirieren, aber auch überraschen. So wie das Leben eben ist. Schön, dass du da bist.

      Gibst ein Thema, auf das du Mal Lust hättest?

      Liebe Grüße

      Claudia

  2. Liebe Claudia,
    ganz herzlichen Dank für deine Teilnahme!!! Und für deine Geduld, die es brauchte, bis ich dieses Ding ausgewertet habe. Denn es hatte durchaus seine Tücken – und hat auch mir zu ziemlich überraschenden Erkenntnissen verholfen… Mehr darüber jetzt endlich hier: http://unruhewerk.de/prinzip-liebster-award/

    Alles Liebe
    Maria

  3. Liebe Maria,

    ich habe durch dich hinter den Vorhang geschaut. Ich bin es also, die dankbar zu sein hat. Ach was, das war einfach win-win. Ich finde es total genial, wenn so etwas sich ganz ungeplant ergibt.

    Deine Auswertung ist genial geschrieben.

    Morgen gehen übrigens meine Nominierten raus. Ich hätte dich gern auch nominiert, weil ich deine Sachen so sehr mag. Gut, dass ich es gelasssen habe; dass hätte dich ja richtig „angenehm“ überrascht.

    Liebe Grüße

    Claudia

  4. Liebe Claudia,

    bin beeindruckt, wie du die Award-Gratwanderung hingekriegt hast. Deinen Blog-Artikel habe ich mit Freude gelesen.

    Besonders gefällt mir:
    „Deshalb solltest du deinem Ego einen angemessenen Platz in deinem Leben einräumen. Vielleicht in Reihe 4 – hinter der Liebe, der Offenheit und deiner Verletzlichkeit. Von Zeit zu Zeit darf sich dieses kleine Ungeheuer austoben…“

    In meinem eigenen Blogpost zu Marias Award hat sich das kleine Ungeheuer ausgetobt. Nun ist es müde und satt und lässt wieder anderen Team-Mitgliedern den Vortritt :-).

    Herzlichen Dank für das anregende Gleichnis, Claudia.

    Viele Grüße
    Christine

    1. Liebe Christine,

      oh, wie schön, dass dir das Gleichnis so gut gefällt. Ich habe es auch so empfunden, dass das Bild so perfekt passt.

      Du hast Recht, es war eine Gratwanderung die Award Geschichte hinzubekommen und herauszufinden, warum ich mich so dagegen sträube und wieder doch nicht. Ach du weißt schon, was ich meine. Danke, dass für dich diese Message angekommen ist.

      Ich freue mich, dass sich dein kleines Ungeheuer jetzt erst mal schlafen gelegt hat. Manchmal ist der kleine Schlingel schon recht anstrengend.

      Deine Antworten zum Award waren sehr, sehr, spannend und noch viel spannender ist deine Vita. Ein Marathon erstmalig mit 55, Physikerin und und. Und alles wunderschön geschrieben. Ich sollte mir die Zeit nehmen, und öfter bei dir vorbei schauen.

      Ich wünsche dir einen wunderschönen Sonntag und danke dir, dass du meinen mit einen Worten versüßt hast.

      Liebe Grüße

      Claudia

    2. Liebe Christine, liebe Claudia,

      hihi, ich fühl mich grad ein bisschen wie eine erfolgreiche Kupplerin 😉 Mein Gefühl sagt mir, ihr beide könntet euch durchaus einiges zu „erzählen“ haben… Darum freue ich mich grad leise kichernd sehr darüber, dass ich euch zusammengebracht habe….

      Noch mehr freut mich natürlich , dass ihr beide – neben ClaudiaBerlin – aktiv an meinem „Liebsten Award“ über das „Alte udn das Neue“teilgenommen habt. Inzwischen denke ich, dass das auf seine Weise doch ein kleiner Erfolg geworden ist. Denn ich weiß doch schon ganz lang, dass nicht Quantität sondern Qualität zählt!

      Ganz herzlichen Dank dafür also noch einmal!

      Lieben Gruß
      Maria

      1. Also für mich war dein Award ein Erfolg und zwar in jeder Hinsicht.

        Das Beste war für mich, wieder einmal ein ernstes Wörtchen mit meinem Ego gesprochen zu haben. Und das ist ein Thema, meine liebe Maria, dass nicht nur mich betrifft.

        Wenn ich mir alles so im Resümee anschaue, müsste deine Aktion doch auch für dich ein Erfolg gewesen sein:
        + Du hast inspiriert.
        + Du hast Menschen zusammengebracht.
        + Du hast Fragen gestellt, von den denen wahrscheinlich die eine oder andere als separater Artikel über den Weg laufen wird.
        + Du hast von drei Personen Antworten bekommen, die spannend waren.
        + Und last but not least: Alle haben Spaß dabei gehabt.

        Deshalb einfach ein Danke an dich. Und mach bloß weiter ordentlich Unruhe.

        Liebe Grüße aus dem Norden

        Claudia