13 Comments

  1. Emanuela
    3. September 2016 @ 9:27

    Liebe Claudia,

    Danke für diesen wertvollen und ehrlichen Artikel. Ich finde, er trifft genau ins Schwarze und beleuchtet es :-).

    Liebe Grüße
    Emanuela

    • Claudia Münster
      3. September 2016 @ 10:50

      Liebe Emanuela,

      danke für deine lobenden Worte. Ja, es ist wichtig Ziele als das zu entlarven, was sie sind ein Mittel zum Zweck. Eine Art spielerisches Instrument. Aber eben keine absolute Wahrheit.

      Liebe Grüße
      Claudia

  2. Melanie
    3. September 2016 @ 18:50

    Liebe Claudia,

    Toller Artikel, wie immer . Danke!

    Hinter jedem Ziel steckt ein anderes und jedes Ziel hat immer nur ein Ziel: wir glauben, wir würden uns besser fühlen, wenn wir das Ziel erreicht haben. Endlich der 5-stellige Monatsumsatz, der Traumpartner, das Traumhaus oder die Traumreise. Oder ortsunabhängig Arbeiten.

    Wenn wir nicht geübt haben, glücklich zu sein, werden es die Ziele nicht schaffen, uns glücklich zu machen. Deshalb bin ich glücklich, genau hier und jetzt und freu mich auf meine Ziele.

    Mein Ziel für heute war 3 Videos zu produzieren. Meine Kinder sind im Zeltlager, mein Mann war Fahrrad fahren. Perfekter Tag. Ich hab 349 Versuche verworfen und kein einziges verwertbares Material erzeugt. Hmmmm… Trotzdem bin ich glücklich, ich kann sogar darüber lachen, wie hartnäckig ich es versucht habe und wie lange ich gebraucht habe, um es einzusehen, dass heute NICHT der Tag aller Tage ist .

    So what. Ziele sind toll, sie motivieren mich. Und glücklich zu sein ist eine Entscheidung, die ich meistens von den Zielen abkoppeln kann. Dein Beitrag bestätigt mich.

    Herzlichst
    Melanie

    • Claudia Münster
      4. September 2016 @ 11:23

      Liebe Melanie,

      ein cooles Kompliment „…wie immer“. Danke dir sehr.

      Deine Sicht gefällt mir: Zu üben glücklich zu sein. Das ist wirklich total wichtig und auch machbar. Aber genau dieser Twist, den du beschreibst – Glücklichsein von den Zielen abzukoppeln – macht es erst möglich, Ziele spielerisch zu begreifen. Und dann auch – manchmal – zu lachen, wenn es nicht geklappt hat.

      Wahrscheinlich sind deine Outtakes sehr wohl verwendbar. Ein wenig anders vielleicht als gewünscht, aber sicher sehr amüsant.

      Liebe Grüße
      Claudia

  3. Schon wieder „durchstarten“? Mach dir doch einen schönen Herbst! | So leben, wie ich will:
    4. September 2016 @ 16:57

    […] Ziele erreichen, uns auf den Weg machen. Claudia Münster hat übrigens vor ein paar Tagen dieses Zielen-Nachjagen ganz wunderbar aufs Korn […]

  4. Sabine Brüß
    4. September 2016 @ 22:48

    Liebe Claudia,

    das, was du schreibst, sollten sich viele UnternehmerInnen auf die Fahne schreiben. Du triffst den Nagel auf den Kopf.
    Ziele sind wunderbar um ins Tun zu kommen, ganz klar.
    Aber auch der Weg ist das Ziel und dort liegen schon viele Kleinigkeiten herum, für die man dankbar sein kann und die man geniessen sollte. Denn dann habe ich doch die Chance, mich von meinen eigenen Zielen nicht erdrücken zu lassen. Besonders, wenn ich sie vielleicht nicht ganz oder sofort erreiche.
    Das muss einem manchmal gesagt werden…so wie du es getan hast.

    Herzliche Grüße aus Münster 😉

    Sabine

    • Claudia Münster
      5. September 2016 @ 10:43

      Liebe Sabine,

      Grüße aus Münster für die Münster – wie schön!

      Es freut mich richtig, dass dieser eine Punkt dich so stark anspricht: Sich nicht von seinen Zielen erdrücken zu lassen. Nein, das bedeutet nicht, planlos durch die Welt irren, sondern es bedeutet, Freude und Befriedigung schon auf dem Weg zu empfinden. Und der kann gerne höher und schneller sein – jeder wie er es braucht. Ich bin total bei dir, gerade Unternehmerinnen sollten daran arbeiten, dass sie mit Zielen spielen, aber auch glücklich sind.

      Ich danke dir sehr für dein schönes Feedback.

      Liebe Grüße

      Claudia

  5. Stella
    5. September 2016 @ 10:05

    „Melange von nie Erlebten und sympathischen Größenwahn-Fantasien“ – hinreißende Formulierung! Übrigens mag ich deine süße, virtuelle Anna wirklich sehr 🙂

    Wo es mich total „gerissen“ hat in deinem Artikel: Die beiden Komponenten die du beschreibst, 1. Nach dem Ziel ist vor dem Ziel und 2 – du musst sie höher stecken …da beschreibst du eigentlich Sucht und ihren Teufelskreis, den Kater danach und die Notwendigkeit, die Dosis immer weiter zu steigern, um denselben Effekt zu erreichen. Der Absatz würde wunderbar funktionieren, wenn du Drogenrausch einsetzt statt Ziel.
    Diese Sucht-Komponente beim „Höher-Schneller-Weiter“-Spiel war mir gar nicht so klar, danke für das Aha-Erlebnis!

    • Claudia Münster
      5. September 2016 @ 11:01

      Liebe, liebe Stelle,

      ah…zurücklehnen und lächeln – so ist es, wenn ich von dir ein Feedback bekomme. Ein tiefempfundenes Dankeschön an dich.

      Ich werde das Kompliment an Anna, die Süße, weitergeben. Mir ist sie auch ans Herz gewachsen. Ja, diese Suchtkompente ist mir auch kürzlich erst so richtig klar geworden, als ich einen wirklich fetten Auftrag gebucht hatte. Diese Leere nach dem Kick ist wirlich nur mit einem Drogenrausch zu vergleichen. Und das ist nicht erstrebenswert als Motivator.

      Liebste Grüße
      Claudia

  6. Frauke
    5. September 2016 @ 10:27

    DANKE für diesen Artikel. Endlich fasst jemand in Worte, warum ich dieses „Ziele-Theater“ so mißtrauisch beäuge … gefühlt war das schon länger da: ja, was mach ich denn, wenn ich das Ziel erreicht habe ?? Gehts mir dann besser? Und: für wie lange ??
    Das kenne ich noch aus dem Angestellten-Hamsterrad: tolle Ziele werden vorgegeben, die leider schon morgen niemanden mehr interessieren. Nicht so wirklich erstrebenswert …

    Übrigens läßt „meine“ Anna Deine Anna herzlichst grüßen … sie möchte jetzt auch gefälligst mit „süß“ beschrieben werden 🙂

    • Claudia Münster
      5. September 2016 @ 10:56

      Liebe Frauke,

      yes! Geht’s dir besser, wenn du das Ziel erreicht hast und wie lange? Da Geld ist ein Mittel und keine Gefühl. Das heißt du machst ein total bescheuertes Hamsterrad, selbst gebaut und freiwillig. Aber das ist ein echter Hype momentan. Ist auch ein nettes Tool, aber auch nur dann, wenn du es mit ein bisschen Distanz und Ironie angehst.

      Ich freue mich so sehr, dass du den Artikel magst. Vielen, lieben Dank für deine Worte.

      Und grüß deine Anna ganz herzlich zurück. Aha, deine Anna stellt auch Forderungen. ich beobachte mit Unbehagen, dass Anna ein immer stärkeres Eigenleben bekommt. Ich werde mir mal deine Anna anschauen die Tage. Bin sehr gespannt.

      Liebe Grüße
      Claudia

  7. Isabel Falconer
    5. September 2016 @ 14:48

    Recht hast Du! Der Weg ist das Ziel. Toller Artikel – ich liebe ja Deine Schreibe <3
    Lieben Gruß,
    Isabel

    • Claudia Münster
      5. September 2016 @ 18:52

      Hi ich danke dir, liebe Isabel,

      das ist es in einem Satz zusammengefasst. Perfekt.

      Liebe Grüße
      Claudia