6 Comments

  1. Elke
    18. Februar 2017 @ 10:54

    Du sprichst mir aus der Seele. Manchmal nutzt es zwar „fake it until you make it“ zu praktizieren, jedoch nur so lange und nur dann, wenn es nicht zur Dauereinrichtung gedacht ist. Denn auch wenn die Chemie in diesen „gespielten/produzierten“ Augenblicken „stimmt“, so ist es doch ansonsten nur ein leeres Gefühl – und ich glaube mir dieses „falsche“ Gefühl irgendwann eben doch nicht mehr. Und was gibt es Schlimmeres, als mir selber nicht mehr zu glauben?
    Schöner Artikel. Danke für Dein „erinnern“.
    Lieben Gruß und ein „strahlendes Lächeln“ von mir
    Elke

    • Claudia Münster
      19. Februar 2017 @ 20:00

      Liebe Elke,

      absolut. Wenn du dir selbst irgendwann nicht mehr glauben kannst – das ist der super GAU. Und deshalb immer hingucken. Okay, nicht immer, vielleicht gibt es den einen Tag, wo man echt die Nase voll hat und lieber faket, aber morgen, morgen schauen wir dann wieder hin.

      Liebe Grüße und glücklich über deine Worte lachenden Worte

      CLaudia

  2. Arleta
    19. Februar 2017 @ 10:32

    Auf den Punkt gebracht. 🙂 Auch wenn ich manchmal mit meinem Leben hadere, mal traurig oder demotiviert bin – ich bin doch glücklich und finde mein Leben sau-geil!

    • Claudia Münster
      19. Februar 2017 @ 19:56

      Danke Arleta. Wenn du das schaffst, dann hast du richtig viel geschafft. Denn darum geht es doch. Auch hingucken, wenn es nicht rosarot ist.

      Ganz liebe Grüße

      Claudia

  3. Melanie
    19. Februar 2017 @ 16:48

    Dauer-glücklich ist wie dauer-Sonnenschein in der Karibik. Irgendwann kotzt sie dich an und du sehnst dich nach Regen oder der „Christmas-Breeze“ (sie ist ein Witz. Es ist trotzdem unerträglich heiß).

    Gestern Abend Sonnenuntergang in Bayern. Die Landschaft lag im Nebel, die Stimmung war ganz besonders an diesem Wintertag. Ich freue mich riesig auf den Frühling, auf die Sonne und die Wärme. Ich kann keinen Schnee mehr sehen. Es wäre anders, wenn ich in der Karibik wohnen würde. Die Vorfreude wäre weg.

    Ich glaube der Wechsel ist viel spannender, als ein Dauer-Grinsen im Gesicht. Dauer-Miese-Laune wäre auch blöd ;-). Aber mal so, mal so, das hat was.

    Harfe spielen und pure Liebe sein – das ist der Job wenn wir wieder auf der Wolke sind. Wir haben inkarniert, um das ganze Buffett „Leben“ zu kosten. Und dazu gehören auch die fucking-Scheiß-Emotionen ;-).

    Rock ’n Roll Baby!

    Fühl dich gedrückt von Miss Sunshine herself (die extrem traurig sein kann).

    • Claudia Münster
      19. Februar 2017 @ 19:55

      „Fühl dich gedrückt von Miss Sunshine herself (die extrem traurig sein kann).“

      Ein Satz, der ganz wunderbar das Leben einer Optimistin in Worte fasst. Danke, liebe Melanie. Denn natürlich kann es nicht darum gehen, irgendein Gefühl zu konservieren. Obwohl es schon sehr verlockend ist, wenn alles gerade geil ist. Natürlich sagt der Intellekt dann, dass jedes Gefühl gleich gut ist. Aber dennoch ist da der bittersüße Schmerz, wenn du z.B. nach dem perfekten Tag, die Banalität des Banalen spürst.

      Aber ja, je mehr wir miteinander teilen, dass eben auch der banale oder auch der verdammt schlechte Tag, einfach da ist, umso leichter fällt es, diesen zu begrüßen.Na ja begrüßen wäre übertrieben. Eher so: „okay, komm rein, wenn’s nicht anders geht. Setz dich hin und halt die Klappe. Ich nehme mir ja gleich Zeit für dich.“

      Ich drücke dich zurück und ich sehe dich spätestens beim GT

      Claudia