GASTARTIKEL von Manfred Lange

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Das erste, was mir dazu einfällt: Quatsch, oder? Vermutlich liegt das daran, dass es mir sehr schwer fällt den Begriff oder das Wort Glück überhaupt zu definieren. Und das im zarten Lebensalter von immerhin 60 Jahren. Und genau deshalb nehme ich gern die Blogparade von Silvia Chytil zum Anlass mich diesem Thema zu stellen.

Bei dem Wort Glück kommt mir immer erst ein blödes Sprichwort meiner Eltern aus Kindertagen in den Sinn „Glück ist mit den Tüchtigen“. Dieses Sprichwort habe ich damals oft gehört. Es liegt offensichtlich noch heute irgendwo, tief eingebrannt auf meiner Festplatte. Ich weiß nicht, ob meine Eltern jemals über den Sinn oder Unsinn dieses Sprichwortes nachgedacht haben. Eines jedoch ist sicher, es stammt nicht aus ihrer Feder; wurde also vermutlich schon in früheren Generationen geprägt.

Nun, tüchtig war ich, glaube ich zumindest, mein Leben lang. Auf jeden Fall habe ich versucht, tüchtig zu sein! Ob mir dabei vielleicht sogar ständig dieses Sprichwort im Hinterkopf herumgespukt und mich vielleicht sogar getrieben hat, kann ich heute nicht sagen.

Was passiert aber, wenn man die beiden Sprichwörter „Glück muss man können“ und „Glück ist mit den Tüchtigen“ in Zusammenhang bringt? Bedeutet das dann vielleicht schon, wenn ich tüchtig bin, kann ich Glück? Toll, dann kann mir ja nichts mehr passieren. Alles im Leben geht seinen/meinen glücklichen Weg. Wenn ich Glück nur können muss, sollte ich es ja einfach nur lernen, um auch das „UN-Glück“ von mir fern zu halten. Weit gefehlt!

Um an dieser Stelle bereits zu resümieren: Auch hier und heute, während  ich diese Zeilen schreibe, wird es mir nicht gelingen mein persönliches Glück zu definieren! Eines aber weiß ich: „Glück muss man können“ reicht alleine nicht. Es gibt zu Viele und zu Vieles, das im Laufe des Lebens versucht, Einfluss auf dein Glück zu nehmen.

So hat mir meine (Lebens-)Erfahrung gezeigt, dass Glück alleine nicht mein Leben begleitet hat. Das Schicksal zum Beispiel war immer ein treuloser Begleiter, Widersacher, aber manchmal vielleicht auch Auslöser meines immer noch undefinierten Glückes.

Vielleicht gibt es das Glück überhaupt nicht, vielleicht liegt es aber auch in unzähligen Definitionen ganz tief in jedem von uns. Ich bin mir sicher, ihr werdet versuchen, es heraus zu finden! In diesem Sinne: Ganz viel Glück!

 

Manfred Lange ist mein Geschäftspartner, Soulmate, Ehemann und Buddy. Wenn du mehr wissen willst, lass es mich einfach wissen. 

3 Comments

  1. Sehr schön geschrieben, Manfred. Glück ist für mich, wenn ich Dinge im Leben geschenkt bekomme, die man mit Geld nicht kaufen kann…… Und neun ich hatte wirklich schon viel Glück in meinem Leben ❤️