13 Comments

  1. Sabine Biesalski
    3. März 2017 @ 16:14

    Alles ist möglich. Stimmt. Ist aber nicht umsonst. Das wird gerne verschwiegen.
    Und nein, ich muss keine Morgenroutine machen. Ich lebe manche Tage ohne. An anderen Tagen ist ein eingefahrenes Gleis leichter zu befahren als die unwegsame Strecke.

    So viele Möglichkeiten. So viele Irrwege. Ich nehme mir, was zu mir und meinem Leben passt, manchmal etwas, was nicht passt, aber eine Veränderung ergeben kann, die ich gerne hätte. Da wird’s dann ungemütlich. Meine Entscheidung, wenn ich den ungemütlichen Weg gehe, weil ich das Ergebnis will, das ich anderes nicht bekomme. Oder? Vielleicht gibt es ja doch andere Wege … 

    • Claudia Münster
      4. März 2017 @ 10:34

      Liebe Sabine,

      ja, es gibt unendlich viele Wege und Irrwege. Und Irrwege, die sich dann als richtiger Weg herausstellen. Der Schlüssel ist – genau wie du sagst – ein nettes feines cherrypicking zu betreiben: Sich einfach das nehmen, was zu deinem Leben passt.

      Danke für deine Worte.

      Claudia

  2. nowshine
    3. März 2017 @ 19:52

    Schatz! Der beste Blogpost EVER! (habe ich das schon mal geschrieben?) EVER EVER.
    Ich fühl mich kalt erwischt, weil ich auch solchen „netten Mist“ geglaubt habe. Und der sich so falsch und schlecht und nach „ich gehöre nicht dazu“ angefühlt hat.
    Ich WILL auch mal TOTAL schlechte Laune haben! Ich will ich will ich will! Und nur Mist denken! Sonst merke ich doch gar nicht den Unterschied zu guten Gedanken. Und total schönen Tagen. Ich muss auch mal Angst haben und mich bemitleiden dürfen. Wir sind unter anderem auf dieser Welt, um Gefühle zu fühlen. Positive und Negative. Gerade die negativen Gefühle. Damit sie fliessen können und gehen können. Das sind Erfahrungen.
    Danke babe, love ya.

    • Claudia Münster
      4. März 2017 @ 10:39

      Hahah, Sweety, das wird (hoffentlich) ein running Gag.

      Ich liebe es wirklich so unglaublich, wenn ich in Worte fassen kann, was Frauen umtreibt. Wenn es dann noch den Finger in eine Wunde steckt, umso besser, denn wir Frauen tappen gerne und leicht in die eine oder andere Falle. Und so hilft es manchmal nur, wenn man „ertappt“ wird, nein quatsch, wenn man sich selbst ertappt.

      Das mit dem Zulassen der negativen Gefühle, damit sie gehen können, spricht mich total an. Love it.

      Und ja, lass uns bunt sein, mickerig, und zickig, lieb und großzügig, mutlos und gemein, liebend und hassend.

      Danke, danke, danke für deine wunderbaren Worte. Made my Day

  3. nowshine
    3. März 2017 @ 19:53

    Und das Video!
    Haha, ich dachte erst die meinen das erst ;)))
    Am besten ist die „gute Tat“, lache immer noch

    • Claudia Münster
      4. März 2017 @ 10:41

      Das Video ist so genial (hat meine Tochter mir gefunden). Und ja, die haben es echt drauf, die Mädels, das Spiel mit der Ironie und dem Humor.

  4. Anett
    4. März 2017 @ 11:32

    Liebe Claudia

    Ein absolut wundervoller Blog Artikel. Wir Frauen tappen ja leider wirklich immer mal wieder gerne in so Fallen rein und denken dann mit uns wäre etwas falsch. Dabei wissen wir im Grunde unseres Herzen das nur wir allein wissen was für uns stimmig und richtig ist.
    Herzlichen Dank für diesen Anstupser.
    Liebe Grüsse
    Anett

    • Claudia Münster
      4. März 2017 @ 14:46

      Liebe Anett,

      hey, schön, dass du hier bist. Da freue mich drüber. Es macht mich richtig happy. dass ich dir einen Impuls geben konnte.

      Diese Erkenntnis, dass nämlich wir selbst die Lösung kennen und sind, sollten wir so fest in uns verankern. Bravo!

      Liebe Grüße

      Claudia

  5. elke dola
    4. März 2017 @ 16:26

    Ach Claudia, Du schreibst mir direkt aus dem wunden Herzen und der zerbeulten Seele.
    Es ist großartig, dass Du es so aussprichst, seit Tagen denke ich darüber nach, wie ich in Worte fassen kann, dass ein Mindset-Trainer oder gar Ninja NICHT nur das positive Mindset meint, nicht immer alles gut-oder gar wegmachen will. Es geht um ein ehrliches Mindset und ja: wir dürfen ruhig mal jammern, wir dürfen uns mal echt sch… fühlen und uns genau deshalb auch mal pflegen lassen. Wir brauchen nicht sofort jemanden, der uns sagt, och weißt Du, das liegt nur an Deinen Gedanken, das ist halt leichter für Dich, Dich da hinein fallen zu lassen als etwas zu ändern. Und ja, wir können nicht alles ändern.Aus vielerlei Gründen und Konventionen, Rücksichtnahme oder Liebe, Fürsorge oder Verpflichtung, weil wir etwas versprochen haben oder es gerade der einzig mögliche, gangbare Weg ist. Ich sage nicht, dass er deswegen gut ist. Nur, das Leben ist nicht immer Einhornrosa oder mit Glitzer bestäubt. Es ist nicht immer alles gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz einfach und hängt nicht nur immer NUR und ausschließlich von uns ab. Klar, wir können schauen, wie wir am besten damit umgehen können. Der Weg dahin geht eben auch über Tiefpunkte. Ja, wir können daran wachsen, zunächst gilt es aber damit umzugehen und da spielen momentane Befindlichkeiten, situationsbedingte Hindernisse und die lange Sicht eben eine verdammt große Rolle. Es gibt nicht immer ein Breitbandantibiotikum für alle Situationen und es braucht Zeit, sich darüber klar zu werden, was ist, was sein wird und wie wir gedenken, damit umzugehen. Jede Persönlichkeit hat da ihren Weg und jeder Weg hat seine Berechtigung. Und verdammt nochmal, wir haben ein Recht darauf gerade mal nicht zu wissen, wie es weitergeht. Wir sind denkende und fühlende Wesen und reagierende Wesen. Das gehört zu uns. Manchmal braucht es einfach ein Gegenüber welches in der Lage ist uns zu sagen: Jau, läuft grad scheiße, komm auf den Arm, mit der Zeit wird sich eine Lösung auftun. Da kommen Sprüche von der positiven Denkweise echt nicht gut. Und auch eine tägliche Morgenroutine und ewiges Dankbarsein, festgehalten in Dankbarkeitsbüchlein bringt nichts, wenn Dir grad der Mist bis zum Hals reicht. Erst wenn eine Sache durchlebt ist, haben wir auch wieder die Kraft dankbar zu sein oder uns zu überlegen, wofür wir dankbar sein können. Klar, es sind Lernaufgaben-aber ist das ganze Leben nicht eine solche? Ist nicht alles, was wir erleben eine Art Training? Und in jedem Training dürfen wir Fortschritte machen oder auch mal das Unabänderliche eine Weile hinnehmen. Na und? In dem Moment, wo es eben gerade so ist, kann ich mich fragen, was dies mit mir zu tun hat-nur… ändert es den momentanen Zustand, nein. Und genau deshalb an alle besserwissenden Gutmeiner: lauf in den Schuhen des anderen für einen Tag, fühle, was er fühlt, habe die Ängste, die der andere gerade durchlebt und dann: halt den Mund, streichel über´s Köpfchen und sei da, wenn Du wirklich gebraucht wirst. So, großer Dank an Dich Claudia für diesen aufrichtigen Beitrag. Ich unterschreibe jedes einzelne Wort. Chapeau Claudia. Für weniger Wahres hast Du mich verdorben 🙂

    • Claudia Münster
      5. März 2017 @ 14:09

      Meine liebe, liebe Elke,

      ich liebe deine Kommentare, die eigentlich gar keine Kommentare, sondern ganz wundervolle neue Artikel sind. Ergänzungen, neue oder weiterführende Ansätze. Da sollten wir wirklich mal was draus machen.

      Und ich liebe deine Kommentare natürlich auch, weil du mir so unendlich liebe und tolle Worte des Lobs schickst. Ich danke dir so sehr.

      Es ist so wahr, wie du es beschreibst, dass es WÄHREND des Wegs eben manchmal super schwer und auch nicht sinnvoll sein kann immerzu positiv zu sein. Und richtig doof wäre es auch. Fast schon autistisch. Also ich möchte niemanden erleben, der gerade einen schlimmen Punch bekommen hat und oooohmmm-enderweise seine Dankbarkeitsrituale vollführt. Es geht eben um den Menschen in seiner Gesamtheit – auch und gerade im Hinblick auf seine Gefühle. Das mache den Menschen aus, den wir lieben und bewundern.

      Schön, dass wir uns gefunden haben.

      Liebe Grüße

      Claudia

  6. Anna
    8. März 2017 @ 10:45

    Schöner Text und so wahr! Gefällt mir sehr. Und wenn ich noch einmal irgendwo lese, dass du dich „nur ein bisschen mehr anstrengen und nur ein bisschen mehr (an dich) glauben musst“ oder „dass die Umstände völlig egal sind“, dann fange ich an zu schreien. 😉

    Lieben Gruß
    Anna

    • Claudia Münster
      9. März 2017 @ 12:57

      Anna, liebe Anna,

      ich weiß ja nicht, ob du MEINE Anna schon kennst, aber ich glaube sie hat dich zu mir gebracht. Ich hab gleich mal auf deinem Blog vorbeigeschaut und werde wiederkommen, denn I like it.

      Danke für deine lieben Worte, die mich total gefreut haben.

      Lass uns gemeinsam den nächsten Guru, der sich traut, lautstark den Marsch blasen.

      Herzliche Grüße

      Claudia

    • Claudia Münster
      9. März 2017 @ 13:03

      Liebe Sabine,

      ich hab mir bei dir umgeschaut. Ich schätze, unsere Annas haben ein Eigenleben entwickelt 😉

      Liebe Grüße

      Claudia