13 Comments

  1. Christina Wenz
    27. August 2016 @ 10:33

    Liebe Claudia, herzlichen Dank für diesen tollen und wertvollen Beitrag! Ich finde, Du hast eine sehr mitreißende, Mut machende und tolle Art zu schreiben! Liebe Grüße, Christina

    • Claudia Münster
      27. August 2016 @ 14:37

      Liebe Christina,

      ich danke dir für deine Worte, die mich sehr happy machen. Und genau das möchte ich auch: Mutmachen.

      Liebe Grüße

      Claudia

  2. Katie
    28. August 2016 @ 14:07

    Hi, ein ganz toller Text und voller Wahrheiten. Ich hasse es trotzdem. Herzlichen Dank, dass Du dich der Sache angenommen hast.

    • Claudia Münster
      28. August 2016 @ 15:41

      Hi Katie,

      ich habe mich sehr über dein Lob gefreut. Das bedeutet mir viel. Ich musste lange über deinen Kommentar nachdenken, denn ich habe mich gefragt, was genau du haßt. Hört sich an, als wenn das gerade echt dein Thema ist.

      Ich würde mich freuen, wieder von dir zu hören.

      Liebe Grüße

      Claudia

      • Katie
        28. August 2016 @ 19:04

        Hallo Claudia, ich mag – diese unvermeidlichen Prozesse, so nenne ich diese Zustände, die ich meistens nicht verstehen kann, aber als eine Hochsensible sehr sehr intensiv erlebe – überhaupt nicht. Und was Du da beschreibst ist einfach nur wunderschön und es erinnert die Leser (an dieser Stelle mich selbst ), dass diese in sehr vielen Fällen zur einer sehr großen Bereicherung oder auch zum (innerem) Reichtum führen können. Also ich denke, jeder, der so einen wunderbaren Text liest, ihn immer individuell verarbeitet. Das war nur meine bescheidene Art darauf zu reagieren. Danke

        • Claudia Münster
          29. August 2016 @ 7:09

          Liebe Katie,

          ja, diese „Zustände“ sind nicht leicht und schön. Sie sind eher furchtbar traurig und anstrengend. Ich verstehe gut, dass du sie nicht magst.

          Die Essenz, die ich rüberbringen wollte, hat dich erreicht: Du wächst mit dieser Erfahrung. Wie schön, wenn du dir das nächste Mal die Erfahrung leichter machen kannst. Nein, leichtermachen trifft es nicht, vielmehr, dass du nicht mehr dagegen ankämpfen musst, sondern den Zustand annehmen kannst.

          Ich danke dir für deine warmherzigen Worte.

          Claudia

  3. Isabel Falconer
    29. August 2016 @ 9:54

    Liebe Claudia,

    mal wieder herzerfrischend und tiefsinnig! Besonders hier stimme ich zu: „Leiden ist Wachstum, Leiden ist der Motor für Veränderung.“ Ohne Unzufriedenheit gibt es ja überhaupt keinen Grund, etwas zu ändern ;).

    Alles Liebe,
    Isabel

    • Claudia Münster
      29. August 2016 @ 20:50

      Liebe Isabel,

      genauso! Warum sollte man sch irgendwie bewegen, wenn alles emotional und tatsächlich Schlaraffenland wäre? Eben, da gäbe es keine Grund.

      Freut mich sehr, dass es dir – tiefsinnigen – Spaß gemacht hat. Danke dir.

      Liebe Grüße

      Claudia

  4. Lydia Wilmsen
    29. August 2016 @ 16:04

    Huhu liebe Claudia,

    du schreibst wirklich immer schöne und inspirierende Artikel!! <3

    Das hier bringt es für mich auf den Punkt: „Leiden ist etwas Unangenehmes erdulden, das temporär ist.“
    Und Annehmen, Akzeptanz, Surrender lässt es uns erdulden und auf einmal ist es ein Seinszustand und kein Leidenszustand mehr.
    So wie Schmerz nachlässt, wenn man ihn akzeptiert und hinnimmt (Kopfschmerzen, etc. ich mein jetzt nicht Gruseligeres) oder auch seelischer Schmerz. Der weniger wird, wenn ich mich ihm für eine gewisse Zeit einfach mal ganz hingebe.
    Und wie du so schön schreibst – auf einmal verstehe, das ist MEIN LEBEN, das ist kein von außen auf mich gefeuerter Hass Gottes oder whatever.

    Alles Liebe
    Lydia

    • Claudia Münster
      29. August 2016 @ 20:57

      Liebe Lydia,

      das ist mein Lohn und der Grund, warum ich schreibe. Wenn es mir gelingt dich wiederholt zu inspirieren, ist das perfekt. Ich danke dir. Du bringst das super auf den Punkt: Sich zu erlauben, den Schmerz einfach mal zuzulassen, nimmt dem Gefühl des Leidens etwas den Schrecken.

      Natürlich ist das eine Gratwanderung. Wenn das Leiden den Zustand des Temporären überdauert, musst man aufpassen.

      Und ja, genauso ist es, es ist DEIN Leben. Kein Pfeil eines Hassenden, kein von Zeus geschleuderter Blitz. Macht es leichter, wenn man es so sieht, oder?

      Ich habe mich total gefreut über deinen Kommentar. Danke dir sehr.

      Viele Grüße

      Claudia

  5. elke dola
    1. September 2016 @ 21:19

    Grüß Dich Claudia, bisher konnte ich das Wort Leiden nie leiden. Jetzt sehe ich das ein wenig anders. Dank Dir. Es ist eine tolle Möglichkeit dieses „Leiden“ einfach mal als Wachstumsparameter anzuerkennen und sich klar zu machen, dass es immer auch bedeutet darüber nachzudenken, wofür ist es gut. Was will es? Was kann es? Und vor allem, wofür bin ich bereit zu leiden. Der absolute wichtigste Aspekt Deines Artikels für mich ist der Ausdruck: wofür will ICH leiden, denn darüber habe ich die Macht. Nicht jedes Leiden muss angenommen, hingenommen oder gar ausgelitten werden. Das es aber Dinge gibt, für die jemand bereit ist, eine gewisse Leidenszeit auf sich zu nehmen- das ist eine Sichtweise, die ich bisher gar nicht hatte. Du hast es geschafft, die negative Besetzung dieses „leidlichen“ Wortes neu zu belegen. Herzlichen Dank dafür. Und bitte….mehr davon.

  6. elke dola
    1. September 2016 @ 21:26

    Grüß Dich Claudia, bisher konnte ich das Wort Leiden nie leiden. Jetzt sehe ich das ein wenig anders. Dank Dir. Es ist eine tolle Möglichkeit dieses „Leiden“ einfach mal als Wachstumsparameter anzuerkennen und sich klar zu machen, dass es immer auch bedeutet darüber nachzudenken, wofür ist es gut. Was will es? Was kann es? Und vor allem, wofür bin ich bereit zu leiden. Der absolute wichtigste Aspekt Deines Artikels für mich ist der Ausdruck: wofür will ICH leiden, denn darüber habe ich die Macht. Nicht jedes Leiden muss angenommen, hingenommen oder gar ausgelitten werden. Das es aber Dinge gibt, für die jemand bereit ist, eine gewisse Leidenszeit auf sich zu nehmen- das ist eine Sichtweise, die ich bisher gar nicht hatte. Du hast es geschafft, die negative Besetzung dieses „leidlichen“ Wortes neu zu belegen. Herzlichen Dank dafür. Und bitte….mehr davon.

    • Claudia Münster
      1. September 2016 @ 23:39

      Liebe Elke,

      „leiden“ hat wirklich keine gute Performance hingelegt bislang. Niemand will es. Das habe ich in den letzten Wochen sehr stark gemerkt. Tatsächlich habe ich gedacht, dass mit mir etwas nicht stimmt, weil ich „leiden“ als so normal empfinde. Kein willkommener Gast. Aber als liebender Mensch, ein Gast den ich ich ab und ab begrüßen muss.

      Offenbar ist es wie immer, einfach nur eine Frage des Zulassens und der Perspektive. Ja: Keine Sau will leiden. Ja: Wir alle müssen dennoch leiden – every now and then. Und ja: Wie bekomme ich die Learnings hin, dass ich ganz schnell lerne wie ich möglichst wenig leide?

      Der Punkt der Macht, den du ansprichst, gefällt mir sehr gut. Denn genauso ist es. Ist es das wert? Du kannst jederzeit sagen „No way, ich bin draußen.“ Hört sich hart an. Aber tatsächlich gibt dieses Gefühl des jederzeit Aussteigen könnens, einem nein mir oder dir eine unglaubliche Macht. D.h. ich entscheide wie lange ich den Weg empathisch mitgehe und ab wann ich sage: „Spring, ab jetzt ist es deine Reise.“

      Ich finde es genial, dass ich für dich das Wort „leiden“ entzaubern konnte. Macht mich wirklich und echt echt glücklich. genau wie dein Lob. Danke