4 Comments

  1. Cindy
    9. Februar 2016 @ 1:31

    Hallo liebe Claudia,

    was für ein toller, tiefgreifender Artikel! Wirklich super geschrieben und spricht mir total aus dem Herzen.
    Bei mir war das ganz genau so, dass ich wenig Interesse und Unterstützung von den Leuten um mich herum bekommen habe (mal abgesehen von meinem Partner, sehr, sehr engen Freunden und meiner Mama).
    Was mich am Anfang sehr irritierte, scheint aber leider „normal“ zu sein. Mittlerweile kenne ich keine einzige Person, die ihr eigenes Business gegründet hat, und diese Erfahrung nicht machen musste.

    Mir ist auch egal was dahinter steckt, aber Neid, oder die Selbstreflektion der eigenen Angst oder Passivität könnten Auslöser sein. Oder auch die Tatsache, dass plötzlich „einer aus den eigenen Reihen“ ausbricht, um sein eigenes Ding zu machen, könnte für viele auf Unverständniss und vielleicht sogar Missgunst stoßen.
    Solange mir niemand negative Sachen sagt, dass das alles keine Sinn hätte etc., so wie es bei einigen leider auch vorkommt, steh ich da drüber.

    Aber selbst die Ignoranz schmerzt.
    Abhalten lasse ich mich davon definitiv nicht.

    Es ist wichtig, sich dann andere Leute zu suchen, die auf dem gleichen Level sind und das gleiche Ziel haben. Wie eine Mastermind Gruppe oder Accountabilitypartner. Ohne sie geht es nicht.

    LG
    Cindy

    • Claudia Münster
      9. Februar 2016 @ 8:27

      Liebe Cindy,

      ich danke dir für deine lieben Worte. Das Feedback, dir aus dem Herzen gesprochen zu haben, bedeutet mir sehr viel, denn genau darum geht es. Super, dass du mittlerweile meistens drüber stehst, wenn anderen egal ist was du tust. Das war sicher keine einfacher Prozess für dich, oder? Ich stimme dir total zu, dass man eine Mastermind-Gruppe behaucht. Ich finde es relativ schwierig da die richtigen Leute zu finden; vielleicht muss ich das mal etwas „forscher“ in Angriff nehmen. Wie hast du das hinbekommen?

      Liebe Grüße

      Claudia

  2. Tatjana
    9. Februar 2016 @ 19:44

    SUPERARTIKEL! Vielen Dank dafür!! Das macht Mut, auch mal ganz egoistisch die eigenen Ziele zu verfolgen – was nicht immer leicht ist, wenn einem auch noch das eigene altruistische Gewissen dazwischenfunkt… Ich fragte neulich jemanden, wie es geht, und die Antwort war: „Tja – man lebt so vor sich hin, nicht?“ Bzw. man ist innerlich tot… Das käme für mich nicht in Frage. Ich bin eindeutig im Zweifel für die Achterbahn, und auch wenn immer mal dieser Es-ist-alles-zuviel-ich-schmeiß-hin-Gedanke kommt, lohnt es sich doch, für seine Selbstbestimmung zu kämpfen. Und wenn dann auch noch meine Tochter sagt: „Muddi, ich bin stolz auf dich, du bist eine richtige Powerfrau geworden“, dann geht echt die Sonne auf.

    • Claudia Münster
      9. Februar 2016 @ 21:01

      Liebe Tatjana,
      ich danke dir. Egoismus ist echt schwer – für die, die nicht genug geübt haben. Ich finde es großartig, dass du für dich weisst, dass es richtig ist und dass es sich lohnt auch mal den Weg mit den Turbulenzen zu gehen. Das ist nicht einfach und erfordert Mut. Aber die Alternativen lohnen sich nicht. Hmm und das Lob der Töchter…. ist etwas ganz, ganz Besonderes. Ist es nicht das, worum es geht? Ein Vorbild sein? Für sich und andere einstehen? Ich wünsche dir noch viele solcher magischen Mutter-Tochter-Momente. Liebe Grüße
      Claudia