Die Lüge von der Lust am Aussteigen oder Memoiren einer Blume

Du hast genug davon.

Von diesem ganzen Geplapper von höher, besser, schneller, weiter. Genauso satt hast du aber auch das am anderen Ende der Skala stehende salbungsvolle achtsam-, flow- und slow-Gedöns.

Ich sage dir jetzt etwas: Du bist nicht allein damit. Das kennen wir alle. Nase voll. Power-Stiefel in die Ecke schmeißen, Netflix an, dich in die Kissen auf dem Sofa kuscheln und Popcorn raus. Keine Anforderungen. Kein Wachstum.

Du denkst vielleicht, dass es nur dir so geht. So ist es aber nicht. Es gibt so viele, die genauso empfinden.  Soulsisters, die ihre Stimme erheben,  die für dich und mich die Fahne hissen und es laut die Welt schreien:

„Schluss. Es ist genug. Ich optimiere mich nicht mehr. Denn ich bin gut genug.“

Vor kurzem gab es bei einer anderen Anna, der zauberhaften Anna von Weibswort eine großartige Ode an die Verweigerung des Selbstoptimierungswahn.

Ja, manchmal tut es unfassbar gut auf die Bremse zu treten und auszusteigen.

Private Exit. Ciao ciao Baby.  Ohne mich.

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