Ich kann so nicht arbeiten.

Ich brauche mehr Infos. Mehr Input. Einfach mehr von allem, um wirklich gut liefern zu können.

Kürzlich war Anna als Expertin zu einer Präsentation eingeladen. Gemeinsam mit einigen anderen handverlesenen Experten, um den Kandidaten knackige, effektive und lösungsfokussierte Tipps zur Bewältigung bei einer aktuellen Herausforderung zu geben. Die Zeit der Kandidaten war limitiert, doch ein hoher Output ziemlich sicher, da es eine Bewerbungsphase mit Motivationsschreiben und konkreten Fragen gab. Anna bereitete sich auf die Kandidaten vor, um in der Kürze der Zeit, quick and dirty zu liefern.

Dann blieb sie hängen an dieser einen Bewerbung in der – NICHTS – stand. Kein Projekt wurde vorgestellt, kein Konzept präsentiert und natürlich wurden auch keine Fragen formuliert. Anna wandte sich etwas verärgert  an den Organisator des Events und bat ihn, die Kandidatin zu bitten, die notwendigen Infos nachreichen, damit das Event auch effektiv vorbereitet und durchgeführt werden kann.

Die Antwort des Veranstalters ließ Anna sprachlos zurück. Denn der Veranstalter weigerte sich schlichtweg Infos nachzufordern. Er wies die Verantwortung zurück an den Kandidaten. Es sei nicht Job der Experten oder des Veranstalters diese Challenge optimal vorzubereiten, sondern Aufgabe und Chance des Kandidaten. Wenn er diese Chance nicht optimal nutze, so sei das auch seine Entscheidung. Es sei seine Aufgabe das Maximum aus dem Event rauszuholen.

Ach, so geht das mit der Verantwortung

Anna blieb sprachlos zurück. Fast ertappt fühlte sie sich.

Wie Anna geht es den Kümmer-Junkies unter uns. Wir kümmern und kümmern. Wir denken vor und denken mit. Wir planen.

Und wollen nur das Beste.

Wir nehmen Dinge in die Hand. Weil wir es können. Erfahrung und Weitsicht. Kein Bock auf Blabla. Effektiv und effizient.

Doch wir sind KEINE Übermütter. Genau das mögen wir nicht. Aber so wie Anna nehmen wir einfach die Aufgabe ernst, die wir übernommen haben. Wir haben keine Zeit zu verschwenden und deshalb machen wir die Sachen richtig.

Wir analysieren die Situation. Bestandsaufnahme. Was fehlt? Was brauchen wir noch? Wie bekommen wir das optimale Ergebnis? Lösungsfokussiert.

„Es ist die Aufgabe der Kandidaten das Beste aus den Experten und der zugewiesenen Zeit zu holen.“

Doch dieser Satz bleibt. Anna (und ich hätte es genauso gemacht) hat die Verantwortung nicht bei den Kandidaten belassen.  Anna war auf Effizienz und das Ergebnis fokussiert. Doch das war nicht ihre Verantwortung.

In einer Art sprachlosen, beschämten Erstaunen bleiben wir zurück, wenn wir erkennen müssen, dass wir nicht so sind wie wir dachten. Wenn wir erkennen müssen, dass wir die Kümmerer, wie die Übermütter, schon automatisiert eingreifen, Ergebnisse beeinflussen. Die drohende 4 des Juniors in Mathe, der lieber faul auf dem Bett liegt. Die verpatzte Präsentation der Kollegin, die sie unbedingt allein durchziehen wollte. Die Job-Absagen der Freundin, die ihren CV und ihren Auftritt nicht optimieren will.

Die Verantwortung bei dem belassen, den sie angeht. So langsam bekommst du eine Idee, was das wirklich bedeutet. In letzter Konsequenz. Nicht die light Version, die wir so leicht und gern propagieren.

Aushalten, dass jemand es verbockt. Und du lässt es geschehen. Weil es nicht deine Verantwortung ist.

Fast wie eine Erleuchtung durchfährt dich die Erkenntnis:

„Aha, SO geht das also mit der Verantwortung.“

Für wen machst du das eigentlich?

Warum fällt es dir so schwer, die Dinge einfach geschehen zu lassen? Was motiviert dich, wenn du übereifrig wie ein Nerd in der ersten Reihe mit dem Finger wild schnippst und so gern alles richtig machen möchtest?

Sobald du gefordert bist, willst du abliefern. Und zwar perfekt. Effektiv. Dich braucht jemand. Du wirst um Rat gefragt.

Was würde passieren, wenn du lediglich mittelmäßig oder gar schlecht wärst? Da ist diese Angst in dir, dass in dem Moment alles  in sich zusammenfiele. Dein wunderschönes, zuckergußgleiches Gerüst deiner selbst würde gesehen. Was, wenn jemand dein Mittelmaß sähe?

Darum bist du immer perfekt vorbereitet. Du bist die beste Expertin, die sich jemand wünschen kann.  Denn du hängst dich rein. Weil es dir wirklich wichtig ist. Dir ist es wichtig die Menschen, die dir vertrauen und auf deine Hilfe zählen, so gut wie möglich zu unterstützen.

Doch da ist auch die Angst davor, die, die deine Hilfe und Unterstützung suchen, zu enttäuschen. Da ist diese nicht greifbare, diffuse Befürchtung, dass irgendwer entdecken könnte, dass du gar nicht auf den Platz gehörst, der dir zugewiesen wurde.

„Du bist wohl doch nicht so schlau, little Miss Perfect.“

Nicht gut genug. Keine Expertin.

Du weißt nicht genug.

Einfach zwischengemogelt. Wie konnte das nur passieren?

Das wird jetzt hart: Du machst es für dich. Du möchtest die beste Expertin, die beste Mutter, die beste Kollegin und die verlässlichste Freundin sein.

Ach, so geht das mit dem Unterstützen

Ich muss dir noch etwas sagen: Du hast nicht die Macht andere glücklich oder unglücklich zu machen. Ihnen zu Erfolg oder Glück zu verhelfen.

Jeder einzelne hat die verdammte Pflicht und die unendliche Freiheit, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Annas Kandidatin ist nicht fokussiert und vergeigt die Chance. Es ist ihre Entscheidung. Vielleicht wird diese Kandidatin schon bei diesem einen Mal erkennen, was schief gelaufen ist und eine Life Learning Lesson begriffen haben. Möglicherweise auch nicht. Doch auch wenn Anna nachgefragt, optimal geliefert und die Kandidatin happy nach Haus gegangen wäre; beim nächsten Mal würde sie es wieder verpatzen. Weil sie sich mit einer kindlich-dreisten Attitude darauf verlässt, dass andere den Boden ebnen, alles präparieren und alles tun, sie zu befriedigen.

Davon hat sie nix.

Je eher der Fall, der schmerzhafte Sturz, umso besser.

Wenn die Kandidatin oder jeder andere Kümmer-Kandidat sie nie kommt, diese sagenumwobene Erkenntnis? Auch nicht dein Job. Du wirst sie nie glücklich machen. Du wirst nie ihre Probleme lösen.

Das Gras ist viel grüner

wenn du die Verantwortung einfach da lässt, wo sie hingehört. Du lässt das versklavte Hamsterrad der best-Kümmer-Lady-in-town hinter dir. Du hörst einfach auf, dich bis zur Erschöpfung verantwortlich zu fühlen. Und legst einfach die Füße hoch.

„Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.“

Du lässt die anderen wachsen. Oder auch fallen. Du hältst dich an die Regeln. Und lieferst, was du liefern sollst.

Aber nicht mehr.

Stattdessen schaust du einfach liebevoll zu. Du unterstützt,wo auch immer es notwendig ist. Du hilfst den Gestolperten auf. Du guckst zugewandt auf sie. Auf ihren Weg. Und freust dich, wenn sie erfolgreich sind, wenn sie es schaffen.

Denn weißt du was? Du musst überhaupt nicht besser sein als andere. Du musst nicht die beste Expertin sein. Du musst einfach nur du sein.

Und dann bist du bereits so unfassbar fantastisch.

Dein größter Fan

 

Claudia xoxo

 

 

10 Comments

  1. Liebe Claudia,
    was du da so locker beschreibst, ist aber oftmals gar nicht so. Wie oft wurde ich von anderen als Perfektionistin geschimpft, als die die immer zu viel erledigt, macht und tut. Nun, ich kann einfach nicht anders. Es gibt Menschen, und es gibt „Hochsensible Personen“, HSP, und dazu zähle ich und „Anna“ 😉 vielleicht auch. Sie sehen die Welt einfach anders, viel intensiver, sie analysieren und wissen viel mehr, weil ihr Gehirn einfach anders arbeitet. Was meistens ein Fluch ist, weil man immer denkt, dass man anders als die anderen ist. Weil es Menschen wie den Veranstalter gibt, die eben nicht so snd. HSP fühlen sich dann automatisch unwohl und stellen sich in Frage (auch eine HSP Eigenschaft). Und wollen sich „berichtigen“, dabei sind sie gut wie sie sind.
    Sie haben den Drang andere glücklich zu machen, weil sie so sensibel auf die Gefühle anderer Menschen reagieren, sie saugen sie auf. Sie wissen, dass sie niemanden glücklich machen können, aber sie gehören zu so zart besaiteten Wesen, dass sie einfach nicht so zumachen können. Oh ich könnte Stunden darüber schreiben… 😉 haha und das so früh am morgen 😉

    1. Liebe Doro,

      ich habe lange über deine Worte nachgedacht. Es gibt Menschen wie dich und Anna und wahrscheinlich auch mich ;), die die Welt mehr sehen, als wenn sich der Vorhang auf die Welt und die anderen für sie durchsichtiger ist. Sie SEHEN. Und insbesondere fühlen sie.

      Ja, wir sind anders. Aber nicht falsch anders, sondern einfach anders. Natürlich sind diese Seeelen, die mehr sehen, ganz wunderbar und sollten sich für nichts und niemanden ändern. Es ist wunderbar, wie sie die Welt mit offenem Herzen erspüren. Und aus vollem Herzen geben. Die Welt ist ein besserer Ort durch diese empathischen Menschen.

      ABER, sie sollten ganz besonders auf sich aufpassen. Damit sie weiter SEHEN und GEBEN können. Voller Freude und ohne zerbrochene Seele.

      Zu dieser Selfcare gehört auch, die anderen zu sehen. Zu erkennen, wenn du benutzt und instrumentalisiert wirst. Aber auch zu erkennen, wenn du trotz aller Liebe und Freude am Unterstützen,dem anderen mehr Liebe und Zuneigung und Unterstützung gibst, wenn du das eine oder andere Mal einen Schritt zurücktrittst und …..nichts tust….die Dinge geschehen lässt.

      Ich danke dir für deinen tollen Kommentar, der den Post um einen weiteren Aspekt ergänzt hat.

      <3

      Claudia xoxo

      1. Liebe Claudia,
        ich fand deinen Beitrag super interessant, und ich wollte ähnliches zu nowshine antworten. Ich denke nicht, dass das Verhalten von HSP einfach so ist, wie es ist, weil sie sensibel sind, sondern dass dahinter ein Thema steckt. Das ist meiner Meinung nach eher ein Symptom als die Ursache. Sie übernehmen Verantwortungen, die nicht ihre sind, und werden dadurch natürlich schwächer. Aber was ist das Thema dahinter? Ich denke es würde sich lohnen, das anzusehen. Keiner kann in seiner vollen Kraft sein, wenn er nicht bei sich bleibt, mit seinen Verantwortungen. Vielleicht wollen wir geliebt werden, eine Bestätigung von außen für unseren Selbstwert oder ähnliches. Ich gehöre auch zu dieser Gruppe Menschen, die super sensible sind, aber ich bin dabei zu lernen, nichts anzunehmen, was nicht MEINS oder meine Verantwortung ist. Das ist echte Stärke und hat definitv nichts mit Egoismus oder Gleichgültigkeit zu tun sondern mit Selbstliebe. Dadurch kommen wir schließlich auch in unsere eigene Kraft. Liebe Grüße von Caro

        1. Liebe Caro,

          es freut mich, dass dir der Post gefällt.
          Ja, es ist wohl so, dass hinter dem Bedürfnis, die Verantwortung für andere übernehmen zu wollen, oft ein ganz eigenes Thema steckt. Vielleicht nicht immer. Aber oft.

          Doch ich denke nicht, dass diese Menschen, die einfach mehr empfinden, tiefer empfinden, mehr sehen, unbedingt ein Thema haben, das dahinter steckt. Es ist nichts, was man „wegmachen“ sollte, denn es ist eine wunderschöne Gabe, ohne die die Welt leerer wäre. Mir geht es eher darum, Menschen, die so tief empfinden, so wie du z.B., die Stärke und die Selbstsicherheit zu geben, dennoch ihren Weg zu gehen. Im Privaten. Und im Business. Denn es geht beides.

          Danke für deine Gedanken und deine lieben Worte.

          Claudia xoxo

  2. Liebe Claudia,
    eigentlich kann ich Doro’s Kommentar hier reinkopieren – denn ich bin genau der gleiche Depp… Und lerne in dieser Hinsicht leider auch nur bedingt hinzu… Denn es gibt durchaus Momente, da ist diese Gabe geschätzt und ehrlich gesagt, empfinde ich es als viel schlimmer, dass manche Menschen eben nur die halbe Power in ihre Projekte einbringen. Meines Erachtens ist die von Dir beschriebene Fähigkeit viel wichtiger, als jegliches Fachwissen… es sei denn es geht um die OP am offenen Herzen oder ähnlichem… Aber selbst da wird es solche OP-Schwestern und solche geben oder solche Ärztinnen und solche…
    Und wie bitteschön schaffst Du es – diese Message in solche wunderbare Worte zu verpacken? Ganz ohne den erhobenen Zeigefinger und Du lässt mich mit einem Hero-Gefühl zurück… jedes Mal bei allen Deinen Artikeln. DANKE dafür… Und Hut ab, was Du bei dieser Hitze zu solch später Stunde alles leistest… Drück Dich und wünsche Dir ein schönes Wochenende, lieber Gruß – Conny

    1. Liebe Conny,

      „Von Kommentaren, die verschwinden“ oder „Der Verlust deines Hirns in der Hitze der Nacht“ wären passende Titel für das Phänomen, dass meine Antwort auf deinen wundervollen Kommentar verschwindet. Wahrscheinlicher als irgendwelche Verschwörungstheorien ist jedoch, dass irgendwer sich wundert, warum ich ihn „Conny“ nenne und zusammenhanglose Mails schreib 😉

      Tja, die Doro und du und Anna 😉 und viele andere sind genau so: voller Empathie, voller Sensibilität, voller Sorge und Mitfühlen. Ich habe Doro auch schon etwas dazu geschrieben und meine feste Überzeugung ist, dass es gut ist, dass es dich und Doro und Anna und alle anderen mitfühlenden Wesen gibt.

      Das ist eine Gabe. Und mit ein paar beschützenden Skills bleibt es auch so, damit es keine Bürde wird. Denn wie du schon sagst: Volle Power und volles Engagement und am allerwichtigsten volles Herz, ist ganz wunderbar und immer einer lauwarmen Suppe vorzuziehen. Doch diesen mitfühlenden Wesen soll es auch gut gehen, wenn es nach mir geht (das ist dann wohl der Post vom kommenden Wochenende) <3

      Dein Kommentar hat mich so gefreut und ich danke dir von ganzem Herzen. Und wenn du dich nach meinen Posts wie ein Hero fühlst, ist alles realisiert, was ich mir wünsche. Das ist der Grund, warum ich schreibe.

      Alles Liebe

      Claudia

  3. Ihr Lieben,
    dieser Post kam zur richtigen Zeit. Ich gehöre zu diesen hochsensiblen Menschen und ich habe all meinen Mut letzte Woche zusammen genommen, um klare Kante zu zeigen „bis hier hin und nicht weiter“. Was habe ich innerlich gezittert, ich habe zu stottern angefangen, dann fehlten mir ein paar Worte, aber ich konnte danach morgens in den Spiegel schauen und ich freu mich noch heute, paar Tage später, dass ich mich getraut habe, nein zu sagen.
    Ich traf auf eine ziemlich emotionale und impulsive Person, die zwar was zu sagen, aber keine Ahnung hat. Quasi ich war die Expertin und diese Person auf mein Wissen angewiesen, allerdings scheute sich diese Person nicht, wie eine Axt im Walde zu agieren.
    Ich kann Claudia nur unterstreichen, es geht um Selfcare und darum, dass die Seele nicht zerbricht. Danke :o)

    Und dann hörte ich heute, dass meine Abgrenzung zumindest geschätzt wurde. Ich fall vom Hocker … bitte passt auf Euch auf.

    Schönen Abend, Christine

    1. Liebe Christine,

      danke für deine offenen Worte. Ja, das kommt oft zusammen: die Hochsensibilität und dann noch eine gewisse Ungeübtheit, eine Art Scheu davor, für sich selbst einzustehen. Doch diese beiden Eigenschaften gehören nicht zwingend zusammen. Jemand wie du oder Anna oder oder … kann hochsensibel sein und dennoch für sich eintreten. Trotz und gerade, weil dieser Mensch mehr fühlt als andere.

      Das ist schon fast ein Pflicht, denn diese emphatischen Wesen bereichern unsere Welt. Deshalb Selfcare vor Aufopferung 😉

      Deshalb hast du meinen vollen Respekt, dass du es durchgezogen hast. Wie ist es ausgegangen?

      Der Artikel am Freitag – puh, hoffentlich schaffe ich das noch ;( geht genau darum. Also, sei gespannt, mein Liebe. Lass mich bitte wissen, wie dir der zweite Teil gefällt.

      Herzliche Grüße

      Claudia

  4. Hallo Claudia,

    ich habe den Artikel vom Freitag als erstes gelesen und dann habe ich mich erinnert, dass Du antwortest, wie schön. DANKE!

    Ausgegangen ist es so, dass ich dieser Person = Chefchefin mitgeteilt habe, wie ich arbeiten möchte und was ich brauche – Vertrauen, operativen Frieden und Autonomie, xxl unnötigen Druck aus Kontrollwahn hingegen brauchen weder ich noch mein Team (noch andere, die im Umfeld ähnliche Auseinandersetzungen hatten). Das gabs schriftlich unter Anwendung aller rhetorischen und mediativen Künste.

    Ich war zögerlich, das abzuschicken, immerhin ging das an die Chefchefin. Aber, es hat gewirkt. Ich hatte zwar fünf ganz furchtbare Tage danach, bis ich mich wieder abgeregt hatte, dennoch weiß ich dank #zerotolerenance, dass es für mich richtig war. Ich konnte ganz wunderbar in de Spiegel schauen. Seitdem hat sie mit ihrem Kontrollwahn aufgehört und den Schuss vor den Bug scheinbar registriert. „Ich wollte Dir ja nur helfen …“ jajaja … nicht vorhandene Empathie und Unwissenheit über die Wirkung des eigenen Führungsstils samt Misstrauen. Traurig. Und das als Führungskraft.

    „Das meine Süße, solltest du für dich tun. Damit du noch lange und unversehrt, mit buntem und glänzendem Gefieder deine Liebe in die Welt bringen kannst.“ – das bringt mich so zum Lachen und ich kann nur nochmal dick DANKE sagen, denn genau das trifft des Pudels Kern.

    Ich werde es also wieder tun … die richtigen Worte finden, mich ernst nehmen und in Metaphern denken.

    :o)

    Viele liebe Grüße, Christine

    1. Liebe Christine,

      yes!!

      Ich bin so unfassbar froh, dass du dich getraut hast, mit deiner Chefchefin zu sprechen. Das ist wirklich genial. Und wie so oft, ist die befürchtete Katastrophe nicht eingetreten. Im Gegenteil: Deine Chefchefin hat alles eher nur gut gemeint (wie so viele andere) und hat gar nicht realisiert was wirklich angekommen ist. Diesen Kreislauf hast du aufgelöst, in dem du ganz klar für dich eingestanden bist.

      Ich bin happy, dass du es wieder tun willst. Und wieder und wieder.

      Denn es wäre doch wirklich schade, wenn all das nicht in die Welt käme. Ich bin hier, wenn du mich brauchst.

      Claudia xoxo

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