4 Comments

  1. Karin
    28. Mai 2016 @ 14:32

    Liebe Claudia! Ich finde das Thema extrem wichtig, deshalb schätze ich auch deinen Betrag sehr. Was mich allerdings schon etwas stutzig macht ist der Satz indem sich die Mama ihren kleinen Sohn vorstellt wir er traurig ist, weil sie keinen Kuchen gebacken sondern „nur“ einen gekauft hat. Da fängt es mit der „Entstressung“ schon mal an: Ehrlich und authentisch zu seinen Kindern zu sein. Ein Schulkind versteht es, wenn man ihm sagt du, ich hab gerade ziemlichen Stress – ich werde einen Kuchen kaufen aber der schmeckt bestimmt auch sehr gut…

    glg Karin

    • Claudia Münster
      28. Mai 2016 @ 16:05

      Liebe Karin,

      dass du meinen Blog schätzt, bedeutet mir sehr viel und ich danke dir dafür.

      Ja, absolut, dass Thema ist extrem wichtig. Eines DER Themen. Du bist stutzig geworden über den Satz mit den traurigen Augen des Jungen. Das gefällt mir sehr.

      Ich bin absolut bei dir, dass ein Schulkind totales Verständnis dafür hat, wenn ihm seine Mutter erklärt, warum es dieses Mal einen gekauften Kuchen gibt. Deine Einstellung ist großartig und ich wünsche mir, dass mehr und mehr Frauen genau zu dieser Ehrlichkeit sich selbst und dem Kind gegenüber kommen. Mein großes Kompliment an dich, dass du schon da bist.

      Dieses Gefühls-Dilemma wird nicht durch die Reaktion oder Emotion des Kindes verursacht, sondern durch die widerstreitenden Gefühle von Frauen. Reine Projektionen. Du glaubst gar nicht, wie viele Frauen wirklich das Gefühl haben „mithalten“ zu müssen, perfekt zu sein.

      Kürzlich habe ich eine super nette Frau in einer sehr exponierten Stellung kennengelernt. Es stand die Einschulung des Sohnes an. Und in der Schule sind selbstbedachte Schultüten fast schon „Pflicht“.Sie hatte aber nicht die Zeit eine Schultüte zu basteln. Und tatsächlich gibt es im Netz schon Seiten, die genau diesen Service bieten. Dort werden dir Schültüten gebastelt, nach deinen Vorstellungen, die eben auch aussehen wie selbst gemacht. Und die werden dann von den Müttern als selbst gebastelt „verkauft“.

      Ich habe mich für die Frau gefreut, dass sie wenigstens den Stress los war. Aber die Tatsache, dass es dieses Geschäftsmodell gibt, zeigt, dass wir Frauen noch einen ganz schön langen Weg vor uns haben. Nicht alle. Aber eine ganze Menge.

      Ganz herzliche Grüße

      Claudia

      PS Deine Seite und was du machst, gefällt mir total

  2. nowshine
    28. Mai 2016 @ 22:01

    Meine Schultüte war gekauft und die Kuchen kaufen wir immer! Meine Kinder suchen sich aus und zwar danach was andere Kinder mögen. Die Schokoladenmuffins vom Aldi sind der Hit 😉

    Was andere über mich denken interessiert mich zum Glück schon länger nicht mehr und genau das gebe ich an meine Kids weiter. Macht EUCH glücklich, nur das zählt. Ich mag diese perfekten Übermütter nicht besonders, sie sind so verkniffen! Ich bin da wie Bridget Jones, oder wie Miss Piggy, vor jedem Kindergeburtstag gibt erstmal einen Prosecco. Das übersteht man sonst nicht so easy…

    Danke für diesen tollen Beitrag!!!!

    • Claudia Münster
      29. Mai 2016 @ 12:57

      Liebe Doro,

      ich liebe deine Kommentare!

      Und ich liebe es, wie du dich „frei“ gemacht hast. Deinen Weg gehst und einfach glücklich sein willst. Bravo! Super wichtig finde ich auch den Aspekt, dass du diese Form der Freiheit (vor)lebst und so deinen Kindern ein echt wichtiges Learning mitgibst. Ich bin total happy, dass du nach außen trittst und so andere Frauen inspirierst auch mal das Über-Mami sein loszulassen und das eigene schlechte Gewissen über Bord zu werfen und einfach glücklich IHR Leben zu leben.

      Und genau dazu will ich auch meinen Betrag leisten. Und es gibt so unendlich viel zu tun!

      Und es freut mich wahnsinnig, dass dir der Artikel gefallen hat. Ich danke dir.

      Liebe Grüße

      Claudia

      PS Oh ja,Pre-Party-Prosecco und Kindergeburtstag passen gut zusammen 😉