6 Comments

  1. Wiebke Rimasch
    10. Mai 2016 @ 9:14

    • Claudia Münster
      10. Mai 2016 @ 23:28

      Liebe Wiebke, danke für deinen Beitrag.

      • Wiebke Rimasch
        12. Mai 2016 @ 12:32

        Naja, „Beitrag“ lässt sich das ja nicht nennen – ich gewöhne mich gerade an die technischen Anforderungen … also:

        ich musste lachen, als ich deinen Post gelesen habe: 2 Frauen, 1 Gedankengang!

        Ich stimme dir absolut zu: Nichts ist fest – wir glauben das nur allzu häufig! Hat ja auch Vorteile: Verlässlichkeit, Sicherheit. Und dann kippt es eben irgendwann, weil aus der Stabilität Stagnation wird. Dann passiert Entwicklung, dann wird es spannend! 🙂
        Ich denke, so sind wir Menschen, mit einer natürlichen Freude an Entwicklung.

        Bei den Big Five ist es ja auch so, dass man eine Stabilität von ca 5 Jahren angibt, danach sieht das Ergebnis schon wieder ganz anders aus.

        Nur schade, dass es neben diesem „natürlichen“ Wunsch nach Entwicklung eben auch so einen Druck gibt, wie du ihn beschreibst. Ich nehme das häufig als „Selbstoptimierung“ wahr, nicht eben als dieses Wachstum aus mir selbst heraus, die Freude macht und mich als ganze Person weiter bringt. Da sehe ich die Arbeitswelt als Einflussfaktor: häufig wird da nämlich bloße Leistungsoptimierung als Entwicklung verkauft. Die ist dann im Sinne des Arbeitgebers, nicht im Sinne der Person.

        Wie kann man das vermeiden? Wie du es beschreibst: Genau bei mir selbst hinhören: was will ICH eigentlich? Was macht mir Spaß? Klingt leicht und kann manchmal so schwierig sein. Auch, weil wir das verlernen, dieses auf-sich-selbst-hören.

        • Claudia Münster
          13. Mai 2016 @ 0:46

          Liebe Wiebke,

          ich danke dir für deine total interessante Antwort. Wollen wir wachsen oder wachsen wir, weil wir glauben wachsen zu müssen? Dieses Spannungsfeld ist sehr geladen. Verdammt geladen. Und das wirklich sauber auseinander zu halten, ist ziemlich schwer.

          Ich merke, dass, seit ich mich darauf ausrichte, zu tun, was mir Spaß macht, alles leichter wird. Weil ich einfach immer besser werde dadurch. Im Business und im Privatleben. Es war einfach nur vorher in meinen Gedanken so, dass es dort, in dem Wunder-Wonder-Regenbogen-Sunshine-Land, wo es zimmerwährenden Spaß gibt – schwierig sein würde. Weil: Das kann doch wohl nicht sein! Und das darf doch wohl nicht sein! Aber seit ich genau nach dieser Maxime handle, ist es besser für alle, denn ich bin einfach besser.

          Und zwar ohne in die Selbstoptimierungsfalle zu tapsen.

          Aber es ist schon ein steiniger Weg dahin zu kommen, oder?

          Liebe Grüße

          Claudia

  2. BB
    12. Mai 2016 @ 8:06

    Liebe Claudia,
    für die Anna hättest Du auch meinen Namen einsetzen können, mit dem Unterschied, dass ich dabei nicht glücklich bin, sondern extrem unzufrieden. Und ich habe schon so viele Sachen probiert, die anfänglich Spaß gemacht haben. Trial an Error. Durch die vielen Errors macht bald nichts mehr Spaß.
    Ich kann sehr gut Ziele umsetzen, nur wenn ich für das wichtigste (mich selbst) kein Ziel finde, ist das wie eine Zwickmühle, und sehr erschöpfend und deprimierend. Wie Wiebke geschrieben hat will ich dringend „weg von“, aber habe keinerlei Vision.

    • Claudia Münster
      13. Mai 2016 @ 0:33

      Liebe Beate,

      ja, Anna hat die besondere Gabe uns zu erreichen. Wir sehen uns in ihr.

      Das Fehlen einer Vision ist hart. Aber vielleicht musst du erst diesen Weg gehen. Und vielleicht musst du auch erst eine Leichtigkeit finden, denn dein Weg, deine Berufung scheint sich regelrecht zu sträuben und Licht zu kommen, will sich nicht einfangen lassen.

      Du schreibst, du bist vom Versuchen erschöpft. Ich kann das gut verstehen. In dieser digitalen Selbstfindung-Welt, wo alle so genau wissen, wohin sie wollen, ist Visionslosigkeit lähmend. Möglicherweise brauchst du auch einfach etwas Unterstützung damit du weg von dem Versuchen, und noch härter versuchen, besser sein, tiefer gehen, intensiver sein hin zu wirklicher Leichtigkeit kommst. Und Dinge ausprobierst und einfach Freude hast. Wenn du magst, kannst ich da gerne unterstützen. Schick mir einfach einfach eine Email, wenn du möchtest.

      Bitte höre nicht auf zu versuchen. Es gibt ganz sicher einen Weg für dich. Vielleicht gehst du nur gerade den falschen Weg und arbeitest zu viel anstatt einfach wirklich Spaß zu haben. Für mich war das Loslassen vom Wollen immer der beste Booster. Und dann – erst dann – ging es leichter.

      Ganz liebe Grüße und danke für dein liebes Feedback

      Claudia