Heute gehört die Bühne 22 Menschen, die andere Menschen inspirieren.

Du siehst das Äußere dieser Menschen, siehst ihren Auftritt und bewunderst  ihren Erfolg.  Doch das ist nur ein Teil von ihnen. Diese Menschen liefern ab, um dich zu inspirieren. In dem Moment müssen sie ihre eigenen Probleme und Schwierigkeiten ausblenden.  Tatsächlich interessiert es dich auch gar nicht so sehr. Deine Haltung ist eher: „Was springt für mich dabei raus, wenn ich diesem Blogger folge, dieses Seminar besuche, diesem Menschen zuhöre…?

So ticken wir Menschen. Das ist okay.

Aber was, wenn auch die Kämpfe, die Widersprüche, die Härten im Leben dieser Menschen einen Gewinn für dich darstellten? Einen unermeßlich großen Gewinn. Denn diese Menschen haben einen hohen Grad der Selbstreflexion. Sie sehen sich. Sie arbeiten daran sich weiterzuentwickeln, Blockaden abzubauen und zu wachsen. Und heute sind sie bereit, ihre Erkenntnisse und Gedanken mit dir zu teilen und dich davon profitieren zu lassen.

Sie schenken dir ihre Verletzlichkeit.

Diese beiden Fragen habe ich meinen Gästen erstellt:

  1. Was wünschst du  dir unbedingt und so sehr, dass du bereit bist, dafür zu kämpfen und Schmerzen auszuhalten – physisch oder psychisch? Es ist dir so wichtig, dass du dafür sogar den Schmerz in deinem Leben begrüßt. Was ist dir so wichtig, dass du bereit bist dafür du zu leiden?
  2. Wie schaffst du es, in harten Zeiten Leichtigkeit in dein Leben zu holen? Auf Knopfdruck sozusagen. Dein optimales Feelgood Tool, dass die eigentliche Ursache zwar nicht behebt, aber das z.B.  die biochemischen und neuronalen Funktionsweisen nutzt, damit du es dir für den Moment leichter machst.

Die Resonanz war  überwältigend. Die Antworten, die ich erhalten habe sind  episch. Jede einzelne Antwort ist so berührend und inspirierend.

Da haben fantastische Menschen für dich die Hose runtergelassen. Sehr offen und verletzlich gewähren meine Gäste dir einen Einblick. Diese Einblicke sind so wertvoll, dass ich jede Regel hinsichtlich Länge und Form der Antworten über Bord geworfen habe.

Mein Blog, meine Leser, meine Regeln.

Du bekommst alles von mir.  Die Beiträge konnte, nein, wollte ich nicht kürzen. Lass dich inspirieren und genieß die Show.

Hier ein Überblick, wer alles dabei ist. Die Reihenfolge ist ausschließlich alphabetisch. Jeder einzelne der Beiträge ist eine Top No. 1. Du hast die ganze Woche Zeit um alle Beiträge zu genießen. Und das solltest du tun.

  1. Alexander Hartmann, Speaker, Spiegel Bestseller Autor u.v. mehr
  2. Beatrice Drach, Sportwissenschaftliche Beraterin, Trainerin für Burn-Out Prävention
  3. Bruno Schulz, Autor, Impulsgeber
  4. Calvin Hollywood, Fotograf, Speaker, Motivator
  5. Carmen Fries, Expertin  für Feel Good Management und Corporate Happiness
  6. Christina Baier, Vertriebspädagogin, Coach
  7. Gunnar Schuster, Podcaster und Online Unternehmer
  8. Laurent Kalmes, Motivator, Speaker
  9. Linda Benninghoff, Coach & Bloggerin
  10. Manfred Lange, Unternehmer, Überlebender & mein Mann
  11. Markus Cerenak, Lifestyle Business Mentor, Autor & Digitaler Berater
  12. Melanie Mittermaier, Liebes-Coach
  13. Melanie Vogel, Founder Women&Work, Speakerin, Polypreneurin
  14. Nowhine, aka Dorotea Retterath, Bloggerin und noch viel mehr
  15. Sigrun Gudjonsdottir, Speakerin, Trainerin, Entrepreneur, Architektin
  16. Silke Sturm, Malerin
  17. Stella Damm, Coach, Trainerin
  18. Susanne Ackstaller, Modebloggerin bei Texteralla,Texterin für Wirtschaft und Investor Relations, Kolumnistin bei Die WELT
  19. Tobias Beck, Speaker und Coach
  20. Ute Benecke, Coach für Sexualität
  21. Ute Ullrich, Sängerin
  22. Walter Epp, Autor, Coach

Alexander Hartmann

geht mit dem Elefanten durch die Wand. Gegen alle Widerstände ging der ehemalige Zauberkünstler seinen Weg. Jetzt ist er  Spiegel Bestseller Autor, Speaker, Reality Hacker, Hypnose Ausbilder und Gründer der HighPerformanceMasterclass. Und immer und vor allem: Ein Mann, der daran glaubt, dass du es schaffen kannst. Ein Mann, der sich traut. Ein Mann, der Niederlagen in Learnings verwandelt und zwar nicht nur mit Worten. Nein,  er lebt es.  Er will dich unterstützen, deine Vision zu realisieren und er ist großzügig dabei. Er hat ein Meditation-Video-Training  erstellt, das Teil seiner High Performance Masterclass ist und das er euch, als meinen Lesern, kostenlos zur Verfügung stellt.

Alex Hartmann Zu Frage 1:

Die erste Antwort, die mir in den Kopf springt: Meine Familie. Und die Freunde, die ich zur Familie zähle.

Aber da das wahrscheinlich nicht die Antwort ist, die ihr lesen wollt… habe ich noch etwas tiefer gegraben – und geschaut. Worauf würde ich die Antwort beziehen – mit dem Blick auf Erfolg und den Lebensweg gerichtet? Und da habe ich gemerkt:

Bei genauerem Hinschauen müsste ich „Leiden“ zunächst definieren. Und dann würde ich wahrscheinlich feststellen, dass im Rahmen dessen, wofür ich im Leben brenne und was ich noch erreichen möchte (möglichst vielen Menschen bei meinen Seminaren helfen, dabei selbst wirtschaftlich erfolgreich sein – und gleichzeitig zurückgeben, wie z.B. mit dem Bau einer Schule, die ich mit meinem Team momentan in Rwanda baue) der Weg, selbst wenn er harte Arbeit, Rückschläge und Widerstände bedeutet… nie ein „leiden“ für mich ist. Hinfliegen-Aufstehen-Hinfliegen-Aufstehen-Hinfliegen-Aufstehen… genau das ist doch das Spiel, ohne das der ganze Weg ziemlich langweilig wäre.

Aber wenn du fragst, was mir so wichtig ist, dass ich einen langen und oft auch harten Weg gerne gehe? Freiheit. Die Freiheit, das zu tun, was ich möchte. Zu leben und nicht gelebt zu werden. Das Wachstum zu geniessen, während ich immer wieder schaue „So… was ist jetzt noch übrig, von dem sie gesagt haben es sei unmöglich – das mache ich als nächstes.“

Nach meinen Regeln zu leben. Und nicht nur ein „Ziel“ im Auge zu haben – sondern ganz bewusst den Weg zu geniessen.

Zu Frage 2:

Ich erinnere mich an das was wirklich wichtig ist: Gesundheit & Familie.

Wirklich harte Zeiten mache ich auch einfach nicht mehr.

Klar – es gibt Rückschläge, die kommen und die wir nicht kontrollieren können (gerade in den beiden oben genannten Bereichen) – aber dann brauche ich auch keine „Leichtigkeit auf Knopfdruck“.

Wenn z.B. ein geliebter Mensch stirbt oder erkrankt, dann sind Trauer, Angst und Verzweiflung völlig normal und auch mal in Ordnung.

Aber im Bezug auf das, wie wir uns im Alltag oft Stress und „harte Zeiten“ machen, mache ich inzwischen einfach nicht mehr mit. Wenn alles zu viel wird, dann platzt eben mal ein Meeting oder auch ein Auftrag. Dann wird ein Interview eben mal nur gut statt Weltklasse.

Ich habe aufgehört die Welt – oder mich selbst zu ernst zu nehmen – das hilft enorm.

Ansonsten hilft mir vor allem ein Tool, auf das ich heute nicht mehr verzichten möchte: Meditation.

 

Beatrice Drach

ist die Frau, die anderen Beine macht. Als Trainerin und Beraterin ist  Beatrice Ansprechpartnerin für Frauen, die fit sein wollen, obwohl sie wenig Zeit haben. Aber sie noch viel mehr. Gemeinsam mit ihrem Mann unterstützt sie Krebspatientinnen in der gemeinsamen Praxis dabei, wieder in die Bewegung und zurück ins aktive Leben zu kommen. Sie hält Seminare zu sport-präventiven Themen und ist Autorin für Fachmagazine. Und sie ein zutiefst emphatischer Mensch, der das Leben liebt und genau dieses Gefühl schenkt sie auch dir.

Portrait Beatrice DrachZu Frage 1:

Klingt abgedroschen und vielleicht sehr romantisch und weltfremd: Es ist die bedingungslose Liebe. Diese Liebe beinhaltet meinen Partner und meinen Hund und einige Menschen, die mir nahe stehen.

Für all deren Wohl bin ich bereit zu leiden. Es gibt nichts Schöneres als zu lieben und geliebt zu werden.

Zu Frage 2:

Vermutlich hat es der liebe Gott hier mit mir sehr gut gemeint: Bei mir ist das Glas meist halbvoll und ich habe sehr viel gute Laune in meiner Basisausstattung. Leichtigkeit auf Knopfdruck hole ich mir durch die Bewegung und hier ganz konkret durch das Laufen. Im eigenen Atemrythmus durch die Natur zu laufen, das erdet mich, das gibt mir Energie und bläst mir den Kopf so richtig frei. Beim Laufen hat man das Gefühl abzuheben – ein Bein ist sozusagen immer in der Luft, aber du kommst auch immer wieder am Boden an. Für mich ist das LEBEN pur.

Wenn ich nicht zum Laufen kommen, dann sind es YOU TUBE Videoclips, bei denen ich mich sofort glücklich und frei fühle. Einer davon: „You´re the one that I want“ vom Musical „Grease“.

 

Bruno Schulz

ist einer der Geschäftsführer der Impulsagentur Schulz und Tebbe, die auf höchstem Niveau immer kreativ, innovativ und individuell für ihre Kunden planen und  entwickeln in Print, Social Media und im Internet. Von Haus aus Innenarchitekt und Kommunikationsdesigner, ist Bruno aber noch viel mehr: Ein Schriftsteller mit einem wunderbaren, sehr eindringlichen und sprachlich ganz besonderen Stil. Und er ist ein Kommunikator, der verbindet.

Bruno Schulz
 Zu Frage 1:

Ich bin bereit, für meine Überzeugungen zu leiden, denn sie sind das Bindeglied an den Schnittstellen von Erfahrung zu Charakter, Stil, Empfindung, Haltung und vielem mehr. Mit meinen Überzeugungen zu überzeugen. „Kultur ist der Sieg der Überzeugung über die Gewalt.“ Das hat Platon gesagt. Dem kann ich folgen. Das Leid liegt im Ausdruck. In Mittel und Form. Und für die Liebe. Natürlich.

Zu Frage 2:

Das Zauberwort heisst „Besinnung“. Im Sinne von Sinn geben. Suchen. Erkennen. Bewerten. Sich besinnen durch eine Be-Sinnung der Dinge. „Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.“ Das hat Buddha gesagt. Ich muss kein Buddhist sein, um diesen Rat annehmen zu können und zu erkennen, dass die Kunst darin liegt, Wesentliches zu erkennen zu wollen und sich damit verbinden zu können. Ein Verhältnis zu finden zum Ganzen, denn das relativiert alles. Eine Form von Spiritualität ohne unmittelbaren Gottes- und Transzendenzbezug im Stil des Philosophen André Comte-Sponville. Eine Basisspiritualität, in der es um die grundlegenden menschlichen Werte wie Güte, Freundlichkeit, Mitgefühl und liebevolle Zuwendung geht. Das wäre eine Art humanistische Spiritualität. Und in dieser ließe man die Werte des Humanismus zur eigenen Lebenswirklichkeit werden. Auf Knopfdruck? Mit ein bisschen Übung vielleicht.

„Unser ganzes Dasein ist flüchtig wie Wolken im Herbst.
Geburt und Tod der Wesen erscheinen wie Bewegung im Tanz.
Ein Leben gleicht dem Blitz am Himmel, es rauscht vorbei wie ein Sturzbach den Berg hinab.“ Buddha.

 

Calvin Hollywood

Fotograf, Speaker, Motivator. All das ist Calvin. Aber er ist noch viel mehr. Er ist ein Menschenfreund. Er ist ein Familienmensch. Bei allem was er tut, ist er authentisch und bodenständig. Ihm zu folgen, ist einfach, denn er sorgt dafür, dass du dich nie klein fühlst. Menschen wachsen zu lassen, besser zu werden und ihnen Chancen zu bieten genau das ist Calvin wichtig.

Calvin Hollywood  Zu Frage 1:

Es gibt nur eine Sache, für die ich bereit wäre zu leiden und das ist die Familie, im Speziellen die Kinder. Da würde ich wirkliche Opfer bringen. Beruflich wäre das nicht so. Das ist ja so das typische Beispiel: Viele leiden, weil sie sich überarbeiten. Weil sie sich so sehr in den Beruf reinhängen. Da lebe ich eher das Gegenteil. Der Körper darf nicht unter dem Beruf  leiden. Man kann auch so hart arbeiten, ohne dass man leidet. Aber wo ich echt bereit wäre meine eigenen Grenzen zu überschreiten,  wäre, um die Familie zu beschützen. Um das Familienleben aufrecht zu erhalten. Also, da würde ich in die Vollen gehen. Das ist für mich das Allerwichtigste.

Zu Frage 2:

Das ist der Gedanke an die Familie. Ich hatte schon öfter wirtschaftliche Situationen, die sehr schwer waren. Ich versuche dann immer heraus zu zoomen aus meinem Leben.  Ganz in den Himmel zu fliegen, wie ein Vogel, der das Gesamte sieht. Wenn ich das Gesamte sehe, stelle ich fest, das Arbeit und das Alles nicht das Wichtigste sind. Was soll schon passieren? Das Wichtigste ist die Familie. Wenn ich weiß, dass da alles in Ordnung ist, dann macht mich eine wirtschaftlich schwierige Situation nicht fertig. Das ist die harte Zeit, wo ich halt einfach denke „Hey, die Familie, das hast du. Das nimmt dir niemand. Deine Einstellung zu gewissen Situationen, die hast du auch.  Die kann  dir auch  keiner nehmen.“. Und das ist sozusagen mein Feelgood tool. Ich sage  mir halt jedes Mal, dass mir nichts passieren kann.  Du kannst mir alles Geld nehmen,  du kannst mir 10 Millionen Schulden geben, aber meine Familie und meine Einstellung  zu gewissen Situationen, die nimmt mir keiner.  Und das motiviert mich dann.

 

Carmen Fries

ist Expertin für Feel Good Management und Corporate Happiness. Mit einer aufregenden Vita und dem immerwährenden Wunsch zu wachsen, mehr zu lernen, mehr zu geben hat Carmen einen spannenden Weg über den Weg der Assistentin der Geschäftsleitung hin zu einer Sidepreneurin, die sich alle ihre Träume erfüllt, vollzogen: Den geliebten Job als Feelgood Managerin und die Realisierung der Vision einer Selbständigkeit als  digitale feelgood@office Managerin inklusive riesengroßer Community. Mit ihrer warmherzigen und großzügigen, kommunikativen  und unterstützenden Art geht Carmen ihren Weg und bricht im Netz Rekorde – ganz ohne Google Optimierung. Einfach weil sie ist, wie sie ist und weil sie tut, was sie tut.

Zu Frage 1:

Ich bin nicht bereit, für etwas zu leiden. Leiden war für mich nie eine bewusste Entscheidung. Rückblickend habe ich immer gelitten, wenn ich wider mich selbst gehandelt habe.

Darunter verstehe ich, dass ich nicht achtsam genug für meine Wünsche, Bedürfnisse, Träume und Ziele war. Ich habe diese dem, was ich dachte, was andere von mir erwarten, untergeordnet.

Es hat ziemlich lange gedauert, bis ich mich richtig erkannte, selbst so wertschätzte, wie ich das verdiene – und – noch wichtiger, begann, das auch nach innen und nach aussen zu leben.

Das ist nicht immer leicht, vor allen Dingen, wenn es neu ist.

Ich bin ein Mensch, der ein grosses Harmoniebedürfnis hat, es kann schon mal einmal einen Widerspruch bedeuten, dann trotzdem – oder gerade – „auf den Tisch zu hauen“ und zu sagen „so nicht“!

Ich hatte und – habe noch zuweilen – auf diesem Weg Ängste und Zweifel zu überwinden:

  1. Was ist, wenn dich keiner mehr mag, wenn du…?
  2. Darfst du das überhaupt?
  3. Wie gross darfst du werden?
  4. Bist du überhaupt schlau genug dafür?
  5. Was passiert, wenn?

Usw… diese Gedankenschleifen können unendlich werden. 😉

Meine Ausbildung zur Feel Good Managerin und Corporate Happiness® Expertin hat mir geholfen, meine eigene Wert-ich-keit zu erkennen, meine Werte im Privat- und Jobleben zu definieren und diese täglich zu implementieren.

Dafür und dass ich meine Berufung finden durfte – nachdem ich mich diesbezüglich „43 Jahre lang schwanger fühlte“, bin ich sehr dankbar.

Leiden kommt in meinem gegenwärtigen und künftigen Vokabular nicht mehr vor. J

Sicher ist die Welt nicht rosa-rot – zumindest nicht immer. 😉 Die bewusste Entscheidung, für mich selbst, mein Handeln, mein Denken und mein Fühlen mutig einzustehen, kann mich jedoch davor beschützen, zu leiden.

Denn ich entscheide mich für einen bewussten Umgang mit Dingen, die mich früher hätten leiden lassen und meine innere Stimme sagt mir: „Dat schaffen wir zusammen, Carmen!“

Zu Frage 2:

Auf Knopfdruck geht das nicht. Ich habe eine positive Grundeinstellung zum Leben, die ich erlernen durfte. Sie war nicht schon immer so da. J

Wenn ich mal den Kopf hängen lasse, erinnere ich mich daran: „Es ist möglich, eine positive Grundhaltung anzunehmen, die dich in „harten Zeiten“ stärkt und Dinge leichter nehmen lässt.“

Auch empfiehlt es sich, Abstand zu den Dingen zu nehmen und niemals impulsiv aus einer starken Gefühlssituation heraus zu handeln.

„Schlaf mindestens eine oder bis zu drei Nächte drüber und flipp‘ dann aus“, das Motto hat schon so manchen harten Knochen vor mir in ein weiches Seidentuch verwandelt.

 

Christina Baier

die Vertriebspädagogin , ist ein Profi im Verkaufen. Mit mehr als 16 Jahren Erfahrung im Vertrieb, weiß Christina, wovon sie spricht. Sie unterstützt insbesondere Frauen dabei erfolgreich zu verkaufen mit Herz und Verstand. Verkaufen mit Spaß und Erfolg. Sehr systematisch. Jeder Tipp glasklar, eindeutig und effektiv. Ohne Hype, ohne  falsche Versprechungen. Doch Christina ist viel mehr. Sie ist die Frau mit dem großen Herz.  Die Frau mit der Hammer Feder. Ihre Blog Artikel haben eine extrem hohe inhaltliche Qualität,  sind stilistisch immer gewürzt mit einer Prise Humor und geschrieben mit einem unendlich guten Gefühl für Sprache.

Christina BaierZu Frage 1:

Ich glaube, es wird oft Leid verwechselt mit Anstrengung. Und wünschen mit wollen. Sich etwas zu wünschen und dafür alles zu geben. JA! Und das darf sich dennoch bei aller Anstrengung leicht anfühlen. Richtig anfühlen. Es darf nicht nur – aus meiner Sicht muss es sogar!

Wenn Du anfängst zu leiden, dann ist das für mich ein klares Indiz dafür, dass Du nicht mehr auf dem richtigen Weg bist. Dass Du genauer hinschauen solltest. Was machst Du da gerade? Wo stehst Du? Verfolgst Du noch das richtige Ziel? Ist das wirklich stimmig, was Du da gerade tust? Passt es noch zu Deinen Werten? Stimmt die Balance?

Wenn Du Dir etwas wünschst, ein Ziel hast, dass Du unbedingt erreichen willst, dann musst Du in eine gebende Haltung gehen. Du gibst. Und oft sogar viel. Sehr viel. Zeit, Energie, Herzblut.
Und manchmal musst Du auch verzichten. Anderes zurückstellen. Weil, wie Oprah so treffend sagt, Du vielleicht alles haben kannst, aber nicht alles gleichzeitig.

Und jetzt kommt für mich eine zweite, entscheidende Ebene hinzu: Egal, welches Ziel Du hast, egal welche Wünsche, neben Deiner gebenden Haltung braucht es auch eine empfangende Bereitschaft.
Du musst offen sein, offen dafür, das, was Du Dir wünschst oder erträumst, auch zu erhalten.
Und gleichzeitig brauchst Du die Gelassenheit, jeden möglichen Ausgang anzunehmen.

Ich bin überzeugt davon, dass Du Dich auf den Kopf stellen und Dir etwas wünschen kannst, bis Du blaue Punkte siehst…Du bist immer auch der Empfänger eines Geschenkes, dass Dir gemacht wird – oder eben nicht gemacht wird. Egal worum es geht. Je nach persönlicher Glaubensrichtung kannst Du das nun einem Gott, einer Göttin, dem Universum oder dem Schicksal zuschreiben. Oder es meinetwegen auch einfach Glück oder Ungück nennen 😉

Neben aller persönlichen Anstrengung, ohne die es ohne Zweifel oft nicht geht, wenn Du etwas erreichen willst… da bleibt auch immer ein Geschenk. Der Teil, den Du nie völlig in der Hand hast: Gesund zu bleiben, manchmal auch einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, den richtigen Menschen zu begegnen oder den falschen Menschen eben nicht. Tbc. Das auszublenden spricht von einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung. Was nicht schlecht sein muss – aber in dieser Ausschließlichkeit falsch ist. Die Vorstellung jederzeit alles kontrollieren zu können ist absurd! Egal worum es geht. Spannenderweise schreiben sich Menschen übrigens Erfolge gerne ausschließlich selber zu, während sie bei ausbleibendem Erfolg dann doch bereitwillig äußere Einflüsse heranziehen 😉

Kommen wir mal zurück zum Thema „Leiden“ und hier schließt sich der Kreis dann: Wenn Du anfängst zu leiden, dann ist aus Wünschen  meist längst ein Wollen geworden. Und dann befinden wir uns auf einer völlig anderen Ebene. Auch und vor allem energetisch. Du verlierst auf diese Weise nicht nur Deine offene, empfangende Haltung – sondern Du blockierst Dich auch sehr rasch in Deiner gebenden! Nicht sehr zielführend, oder? Mit anderen Worten: Du powerst aus. Schnell und unaufhaltsam. Eine Abwärtsspirale, die sich zu drehen beginnt, aus der auszusteigen oft nicht mehr einfach ist.

Leid fügt Dir manchmal das Leben zu. Auf vielfältige Art und Weise. Und in der Regel immer existenziell. Physisch oder psychisch oder materiell (Auch existenzielle Armut ist Leid). Für ein ZIEL, für einen Traum zu LEIDEN bedeutet für mich Selbstverletzung! Und daraus wird selten etwas Gutes.

Ich wünsche mehr Menschen den Mut, hinzuschauen. Liebend zu geben, loszulassen, was losgelassen werden will und ihre eigene Wahrheit zu suchen und zu finden. Jeden Tag neu. Wenn es weh tut – ist es keine Liebe, sagt man. Daran angelehnt möchte ich sagen: Wenn Du leidest, dann hast Du aus Deinem Traum längst einen Albtraum werden lassen. Und wenn Du wissen möchtest, was mich diese Überzeugung gelehrt hat, dann darf ich Dir dankbar sagen: Diese Sicht auf die Welt ist das Geschenk meiner drei Sternenkinder.

Namaste.

Zu Frage 2:

Mein Feelgood-Tool? Viel Bewegung in der Natur, gemeinsam mit meinen Hunden. Täglich. Das erhält meine Balance – auch in anstrengenden Zeiten!

Wie ich Leichtigkeit in mein Leben hole? Aus meiner inneren Haltung heraus denke ich. Ich liebe das Leben. Und ich vertraue ihm. Das zieht sich wie ein Grundrauschen durch jeden einzelnen Moment.

Ich gebe, was ich liebe zu geben und WEIL ich liebe zu geben. Ich lasse los, was mir nicht mehr gut tut und ich bin dankbar für die vielen Geschenke, die mir das Leben schon gemacht hat und immer wieder macht. Ich schreibe seit 3 Jahren täglich mein Glücksmomente-/Dankbarkeitstagebuch. Ich habe gelernt, auf die kleinen, ganz kleinen Wunder zu schauen.

Und wenn mich eine Katastrophe einholt? Der Worst Case passiert? Wenn gar nichts mehr geht? Rien ne va plus? Atmen. Ganz, ganz bewusst. Jeden einzelnen Atemzug spüren. Solange, bis neben atmen auch der nächste Schritt wieder gegangen werden kann.

„Und trotzdem Ja zum Leben sagen“. #quote und Buch Viktor E. Frankl. –> Mein Motto.

Darüber hinaus? Mich selber nicht so ernst nehmen 🙂 Und mich immer wieder fragen, was kann ich für andere tun, statt mich selber zu bemitleiden, falls ich mal in die Verlegenheit komme, das tun zu wollen. Eine bessere Medizin gibt es nicht! Versprochen.

 

Gunnar Schuster

ist  Podcast Experte und Online Unternehmer. In seinen Podcast hat er  sie alle gehabt: Erfolgreiche Speaker, Autoren, Coaches und viele andere mehr. Mit leichter Hand, ganz unaufgeregt und sehr zugewandt ist Gunnar in der Lage auf seine ganz besondere Fragen, auch ganz besondere Antworten von seinen Gästen zu bekommen.  Seine extreme Lebensgeschichte befähigt ihn dazu, auf diese ganz einzigartige Art Beziehungen zu Menschen aufzubauen. Als Online Unternehmer unterstützt dich Gunnar dabei in deine volle Größe zu kommen und das Leben zu leben, dass du dir wünscht.

Gunnar Schuster Zu Frage 1:

Das ist eine gute Frage und ich kann sie dir vermutlich nicht so beantworten wie du es erwartest. Ich tue die Dinge (wie beispielsweise eine Veränderung der Denkweise bei den Menschen hervorzurufen), weil ich ein inneres Verlangen, eine Obsession (positiver Art), dafür habe.

Frage 2:

Ich fokussiere mich auf mein großes Ziel. Damit meine ich, dass ich ein überlebensgroßes Ziel habe, auf das ich in meinem Leben hinarbeite. Das ist so groß, dass jede harte Zeit, die ich bisher hatte im Vergleich unbedeutend war.

Laurent Kalmes

Ich werde nie den Moment vergessen als ich Laurent das erste Mal sah: Auf der Bühne bei der Masterclass von Tobi Beck. Laurent  hatte 30 Sekunden für seinen Pitch: „You get only one shot, do not miss your chance to blow.“ Und er nutzte seine Chance:  30 Sekunden, die sein Leben verändern sollten. Aber dafür hat der Mann viele Jahre gearbeitet. Er hat gelitten und er hat genau auf diesen Punkt hingearbeitet. Laurent ist Motivator und Speaker. Er weiß, was leiden heißt. Aber er weiß auch, wie man trotzdem sein Leben lieben kann und dankbar sein kann.

Lautrent Kalmes FotoFrage 1:

Da ich mit 20 Jahren die Diagnose MS erhielt und nunmehr seit 8 Jahren täglich mit den direkten und indirekten Folgen dieser Erkrankung lebe, ist die Frage nach dem, was mir so wichtig ist, dass ich bereit bin dafür zu leiden, schnell beantwortet. Es ist meine Gesundheit! Und ich bin nicht nur bereit dafür zu leiden! Ich tue es Tag ein Tag aus!

Damit meine ich nicht, dass ich unter den Schmerzen oder dem Fakt, dass ich mich für längere Strecken in den Rollstuhl setzen muss, leide. Nein, die Zeiten in denen ich mein Glück von äußeren Umständen abhängig machte, sind längst passé und ich liebe mein Leben, ob mit Rollstuhl oder ohne. Das Leben ist viel zu schön, wenn man Herr seiner Gefühle ist, um auch nur eine Sekunde lang Umständen die Macht über sie zu geben.

Wenn ich meine ich bin bereit zu leiden, dann meine ich, dass ich bereit bin alles dafür zu geben um wieder laufen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass diese Krankheit durch ein starkes, positives Mindset, eine gesunde Ernährung und im Endeffekt durch viel Training zu 100% zu heilen ist. Also gebe ich Tag für Tag ALLES! Ich verzichte auf Genussmittel und diverse Nahrungsmittel, die meiner Ansicht und Erfahrung nach nicht gesundheitsfördernd sind. Dazu zähle ich unter anderem Zucker, Milchprodukte, Eier, weisses Mehl und die meisten Arten von Fleisch. Ich mache tagtäglich mit Nordic Walking Stöcken meinen Rundgang, um die Muskulatur wieder ans Laufen zu gewöhnen und gebe 110% beim Training mit meinem Physiotherapeuten und im Fitnesstudio.

Das alles ist nicht nur anstrengend und schmerzhaft, sondern kostet auch eine Menge Zeit. Ganz zu schweigen von den vielen Freunden von denen ich mich trennen musste, weil sie mit meiner neuen Einstellung zum Leben und dem Mindset, das ich brauche um die Krankheit zu besiegen, nicht zurecht gekommen sind und mich herunter gezogen haben. Auch das war großes Leid für mich.

Wer nun denkt, dass es paradox klingt glücklich zu sein, unabhängig von Umständen und doch Tag für Tag zu leiden und zu kämpfen um genau diese zu ändern, der sollte sich den Unterschied zwischen Dankbarkeit und Zufriedenheit bewusst machen. Obwohl ich dankbar bin für jede Sekunde die ich, auf dieser Welt verbringen darf und mein Leben täglich in vollen Zügen geniesse, bin ich nicht zufrieden! Wäre ich zufrieden, würde ich mich nur noch auf das Sofa legen und keinerlei Aktivität mehr nachgehen. Ich habe ein Ziel und ich werde es erreichen! Während ich auf dieses Ziel hinarbeite, bin ich dankbar, jedoch nicht zufrieden bis ich es erreicht habe. Das gilt nicht nur für meine Gesundheit, sondern für alle Bereiche meines Lebens. Eine Lebenseinstellung, die mir derweilen zu sehr viel Glückseligkeit und Lebensfreude verholfen hat!

Zu Frage 2:

Zum Glück ist es mir gelungen ein richtiges Feelgood Tool für „schwere Zeiten“ zu entdecken. Ich wüsste nicht wo ich jetzt wäre, wenn ich dieses eine universale Prinzip nicht verstanden hätte. wahrscheinlich wäre ich tot! Ich hätte mir das Leben genommen, weil ich dieses als schmerzhaft und unfair angesehen und nicht länger akzeptiert hätte.

Doch soweit ist es Gottseidank nicht gekommen. Da die klassische Medizin mir nicht helfen konnte, habe ich mich auf den Weg der Spiritualität und der alternativen Heilmethoden gewagt, um dort eine Lösung für meine gesundheitlichen Probleme zu finden.

Und so stolperte ich über das „Resonanzgesetz“, welches besagt, dass jeder Mensch genau die Ereignisse in sein Leben zieht, die er gedanklich und gefühlsmäßig verkörpert und ausstrahlt.

Nach der Lektüre eines Buches, das inhaltlich stark an „The Secret“ anknüpfte, änderte sich meine Welt und mit ihr meine Gedanken, welche ich nun bewusst positiv gestaltete.

Und dann wurde mir schlagartig klar: WENN ICH ALSO NUR NOCH DAS ANZIEHE, WAS ICH ERREICHEN WILL, SO KANN DOCH JEDES EREIGNIS AUF MEINEM WEG DORTHIN IMMER NUR EIN RICHTUNGSWEISER BZW. EINE UMLEITUNG VOM FALSCHEN ZUM RICHTIGEN WEG SEIN. Die logische Schlussfolgerung aus dieser Erkenntnis ist für mich: ALLES WAS PASSIERT IST GUT und hat einen höheren Sinn, auch wenn dieser sich nicht unmittelbar zu erkennen gibt.

Mit diesem Mindset schaffe ich es auch die größten Schwierigkeiten in meinem Leben voller Zuversicht und mit einem Lächeln im Gesicht zu meistern. Ich schaue optimistisch in eine glorreiche Zukunft und bin frei von Ärger und Frust. Ich weiss, dass ich meine Zukunft selbst gestalte und alles was passiert notwendig ist um meine Ziele zu erreichen.

Linda Benninghoff

ist Blogger und Coach bei mymoneymind . Eine Frau für Frauen, die von Geld spricht und von noch viel mehr. Sie zeigt wie Herz, Selbstliebe und das Alles mit deinem Geld-Mindset zusammenhängen. Linda hilft Frauen dabei,  ein besseres Verhältnis zu Geld zu bekommen und sie weiß wovon sie redet. Aus der Privatinsolvenz heraus hat sie es geschafft, sich beruflich und menschlich weiterzuentwickeln und aus der Opferrolle heraus in eine aktiv gestaltende Rolle als Coach und Bloggerin zu kommen. Und genau weil Linda diesen Erfahrung hat, kann sie Frauen wirklich unterstützen.

Linda Benninghoff Zu Frage 1:

Mein Online-Business. Schon als ich im Oktober 2014 angefangen habe, zu bloggen, war mir klar, dass das nicht ein Hobby-Blog sein soll. Ich bin gelernte Redakteurin und liebe es zu schreiben, will aber nicht mehr auf Agenturen angewiesen sein. Stattdessen baue ich mir mein eigenes Business auf, coache und arbeite mit anderen Bloggern – so sieht für mich Freiheit aus!
Im ersten Jahr habe ich neben meinem Brotjob extrem viel für meinen Blog gearbeitet. Vor einem halben Jahr habe ich dann die Notbremse gezogen und halte mir die Wochenenden seitdem frei – ich war vollkommen erschöpft.
Als ich im Juni auf Bali war, war es ebenfalls nicht immer leicht. Ich habe dort keinen Urlaub gemacht, wie die meisten gedacht haben, sondern halbtags gearbeitet.
Außerdem habe ich ein Webinar von dort aus gehalten. Blöd war nur, dass ich fürs Webinar in ein vier Kilometer entferntes Co-Working Space fahren und mir einen Platz reservieren musste. Mit dem Roller habe ich mich nicht in die überfüllten Straßen getraut, also habe ich mir ein halbwegs verkehrstüchtiges Rad geliehen und bin langsam am Straßenrand geradelt. Beim Rückweg musste ich die Hälfte der Strecke gehen und mein Rad schieben, weil mein Fahrradständer sich nicht mehr einklappen ließ. Das war das kein Spaß, die Bordsteine waren voller Menschen, es ging bergauf und hat geregnet. Irgendwann war ich so wütend, dass ich mein Rad recht unsanft den Bordstein hochgerissen habe und mir der nasse, verschmutzte Ständer dabei den Knöchel aufgerissen hat. Und alles bei nassen 30 Grad …
Zum Webinar vier Tage später musste ich gleiche Chose noch einmal wiederholen. Zum Glück bei Sonnenschein.

Frage 2:

Mittlerweile weiß ich, was mir gut tut und was nicht. Es gibt fünf Sachen, die ich fast jeden Tag mache. Wenn ich das schleifen lasse, merke ich es nach ein paar Tagen an schlechter Laune, fehlender Motivation und Trübseligkeit.

  • Morgens meditiere ich nach dem Aufstehen.
  • Danach schreibe ich. Eine lange Zeit habe ich einfach meine Gedanken fließen lassen und eine Seite vollgeschrieben, mittlerweile kombiniere ich das Schreiben mit ThetaHealing.
  • Ich versuche, so viel wie möglich auf Zucker zu verzichten. Das geht ein paar Wochen gut, dann schlage ich wieder zu und merke am nächsten Tag direkt die Konsequenzen.
  •  Ich gehe eine Stunde spazieren. Nicht langsames Bummeln in der Fußgängerzone, sondern mit gutem Tempo.
  • Ich lasse mich durch amerikanische Podcasts inspirieren. Natürlich muss der Inhalt stimmen, aber alleine die Sprache motiviert mich schon!

Wenn ich zwischendurch merke, dass ich nicht ausgeglichen bin, heißt es: Schuhe anziehen, Kopfhörer auf und raus!

Manfred Lange

Vollblut-Unternehmer seit mehr als 30 Jahren, Asien-Experte, norddeutscher Italiener. Er hat sich die asiatischen Märkte erobert, neue Wege gefunden und ist mutig wie ein Löwe und geht jeden Weg, der notwendig ist. Notwendig für seinen Traum, seine Familie, seine Leidenschaften.  Manfred ist ein Kämpfer und Sportliebender und er ist ein Überlebender. Mein Mann und Geschäftspartner hat das Unfassbare überlebt. Er hat sich zurückgekämpft und kämpft sich noch zurück. Ein unfaßbares Vorbild in Sachen Dranbleiben. Auch und gerade dann, wenn nichts mehr so ist, wie es war.

Manfred Lange Frage 1:

Ich bin bereit den Schmerz in meinem Leben zu begrüßen für meine Frau. Sie ist mir das Wichtigste. Wenn bei uns alles gut ist, ist ALLES gut.

Frage 2:

Wenn es mir nicht gut geht, hilft es mir zu schlafen. Im Schlaf finde ich Entspannung, kann loslassen und mich stärken.

Markus Cerenak

ist Lifestyle Business Mentor, Autor & Berater ; Digitaler Berater. Markus ist aber auch der Mann, der auf Vorwürfe, dass es so nun wirklich nicht ginge, so Sachen sagt wie, „Bei allem Respekt, das ist mir herzlich egal.“. Wienerisch charmant und ganz geradeaus. Ein Erfolgsmann, der auch die Seele liebt und pflegt. Ein erfolgreicher Mann, der aber auch  propagiert spazieren zu gehen und zwar ohne Podcast und non-stop Selbstoptimierung. Markus Cerenak hat eine Stimme und die nutzt er, um dir zu sagen, dass du einfach auch mal entspannen sollst, bei aller Selbstentwicklung, bei allem inneren Wachstum. Und gerade deshalb ist er  so perfekt, denn wenn sogar  er bei seiner Meditation ein Räucherstäbchen anmacht, dann kannst auch du das tun. Unaufgeregt und zugewandt und mit viel Entspannung, ist Markus DER Mann für den Ausstieg aus dem Hamsterrad.

Markus cerenak Zu Frage 1:

Ich denke, dass ich das gerne anders formulieren würde. Denn ich bin bereit für vieles Anstrengungen und Entbehrungen auf mich zu nehmen. Ich und mein Unbewusstes würden sich aber niemals aktiv für „leiden“ entscheiden. Wenn man mit dem Begriff „Leiden“ aus dem Buddhismus richtig vertraut ist, dann geht dies in eine andere, viel tröstlichere Richtung. Eine aktive Entscheidung für „leiden“ findet so denke ich nie statt. Herz, Bauch, Intuition oder wie man auch immer die Entscheidungsinstanz nennen möchte, würden sich immer für einen liebevollen, mit wenig Leiden behafteten Weg entscheiden. Auch wenn dieser Weg steil und steinig ist.

Zu Frage 2:

Die Leichtigkeit sollte man nicht ins Leben holen müssen. Sie sollte wie selbstverständlich immer da sein. Schwere Zeiten dürfen die Leichtigkeit nicht aus deinem Leben verbannen. Leichtigkeit und Achtsamkeit ist allgegenwärtig. Niemand würde fragen: Wie kommst du wieder zu Atem, wenn du schnell gelaufen bist? Denn jeder weiß, dass die Atmung da ist und man sie nach Anstrengung nur machen lassen muss. Der Körper schafft das von selbst. Mit der Leichtigkeit ist es genau so. Diese darf so tief in deinem Leben integriert sein, dass sie das schon von selbst erledigt.

Melanie Mittermaier

ist Liebes-Coach, Bloggerin und Speakerin. Mit ihrer unglaublichen positiven und charmanten Art zeigt sie der Welt, dass Leben Liebe ist. Sie hilft dir dabei alte Denkstrukturen abzulegen, so  wie eine Schlange eine alte Haut ablegt und zu erleben, was möglich ist und wieviel glücklicher du sein kannst, wenn du die Liebe und dein Leben und deine Beziehungen so lebst, wie du es möchtest. Melanie ist die Frau, die an das Leben, die Liebe und die Lebensfreude glaubt. Und wenn es jemanden gibt, der dir dabei helfen kann das auch zu tun, dann ist es Melanie.

MMittermaierZu Frage 1:

Mir ist mein Beruf so wichtig, dass ich dafür leide. Und das sogar oft und manchmal sehr, sehr schmerzhaft. Ich möchte als Liebes-Coach, Bloggerin und Rednerin extrem erfolgreich sein und die Bühnen dieser Welt rocken. Warum?

Weil ich diesen Job so sehr liebe und um nichts auf der Welt etwas anders tun mag. Weil ich eine Rampensau bin und die Anerkennung liebe. Weil ich glaube, dass die Welt neue Sichtweisen und Denkstrukturen braucht. Weil ich so viele Beziehungen zerbrechen sehe und fühle, wie die Menschen leiden. Hier kann ich einen wertvollen Beitrag leisten. Weil ich meinen Kindern tolle Reisen ermöglichen möchte und hochwertige Schuhe für sie kaufen will. Weil ich meinem Mann ermöglichen möchte, seine Träume zu erreichen. So, wie er es mir ermöglicht hat.
Dafür brauche ich nicht nur den ideellen Erfolg, sondern auch den finanziellen. Ich hab das nicht in die Wiege gelegt bekommen, sondern arbeite hart dafür. Ich bilde mich fort, stelle mich meinen größten Ängsten und wachse fast täglich über mich selbst hinaus.

Frage 2:

In harten Zeiten hole ich mir Leichtigkeit damit:

  • Ich gehe laufen und höre Techno-Musik aus den 90ern.
  • Ich setze mich hin und schreibe auf, was gerade mein Problem ist und was ich mir wünsche.
  • Ich treffe mich mit großartigen, lustigen und wertschätzenden Menschen.
  • Ich rufe meine beste Freundin an oder buche ein Coaching. Manchmal hilft ein Buch.
  • Ich gehe Boogie-Tanzen.
  • Und wenn ich sehr verzweifelt bin und alles nix hilft, trinke ich ein Glas Rotwein und mach irgendwas im Haushalt. Das hilft immer und sogar auf Knopfdruck ;-).

Melanie Vogel

ist eine Frau, die Frauen verbindet. Ein Energiebündel und kreatives Energy-Power-Booster-Paket. Mit Klugheit, Warmherzigkeit und einer großen Portion Business-Zeitgeist-Gefühl  macht Melanie  genau die Sachen, die es braucht. Melanie ist Polypreneur: Andersdenkerin, Speakerin, Founderin der Women&Work, Dozentin, Autorin  und Trainerin.

Melanie_neu16Frage 1:

Mein Leben. Ich weiß, die Antwort ist etwas universell, aber letztlich läuft es darauf hinaus. Den Punkt, an dem ich heute bin, hätte ich nicht erreicht, wenn ich nicht durch einige tiefe Täler gewatet wäre. Dass ich den Aufstieg aus diesen Tälern geschafft habe, lag daran, dass ich immer Ziele hatte, meinen Mann und meinen Sohn an meiner Seite wusste und mir völlig klar war: Aufgeben ist keine Lösung, dafür ist mir mein Leben viel zu wichtig.

Frage 2:

Das schaffe ich weder leicht noch auf Knopfdruck. Das ist für mich nach wie vor wirkliche Arbeit und immer wieder ein Bewusstseinsprozess. Wer mir definitiv dabei hilft, ist mein Mann. Ich profitiere von seiner Leichtigkeit und „rheinischen Frohnatur“ und lasse mich davon anstecken. Zusätzlich habe ich mittlerweile Menschen, von denen ich weiß, dass sie mir helfen können, eine Leichtigkeit in Form von Objektivität und anderen Standpunkten zurückzuerlangen. Ich profitiere außerdem davon, älter zu werden. Ich fühle mich in den Vierzigern deutlich leichter und weniger unter Druck als in den Dreißigern.

Nowshine

aka Dorota Retterath ist Bloggerin für Frauen. Für erwachsene Frauen. Es geht um Mode, es geht um Ernährung, um das Leben und die Liebe. Es geht um die Kämpfe, die jeder von uns auszufechten hat und die Liebe, die wir empfinden. Es geht um Freunde und es geht um Spaß. Es geht einfach um das Leben. Mit ihrem Mut zur Verletzlichkeit und ihrer Freude am Leben und ihrem Willen zu wachsen und glücklich zu sein, ist Doro ein Vorbild für viele Frauen. Nein, sie ist noch viel mehr, sie ist die Freundin, die dir eingesteht, dass das Leben nicht nur Einhornpipi ist und wir verdammt nochmal trotzdem Spaß haben sollen – trotzdem oder gerade deswegen. Ich bin glücklich, sie gefunden zu haben.

Doro Zu Frage 1:

Als ich die Frage zum ersten Mal gelesen habe, wollte ich antworten „natürlich nichts“. Nichts ist es wert, dass ich/ man dafür leidet, kämpft und Schmerzen aushält. Aber diese Antwort habe ich ganz automatisch gegeben. Denn als ich die Frage immer mehr verinnerlichte, wurde mir klar, dass ich schon etliche Male gelitten habe. Angefangen bei ganz banalen Vorkommnissen, die viele Frauen erlebt haben, nämlich der Geburt meiner Kinder. Es war ein großer (hier körperlicher) Schmerz, den ich unbedingt wollte. Beim ersten Kind kann man noch sagen, dass ich nicht wusste was auf mich zukommt. Beim zweiten wusste ich aber genauestens Bescheid und hieß den Schmerz willkommen. Warum? Aus Liebe. Ja, ich bin bereit für die Liebe zu leiden. Nicht nur körperlich, auch psychisch.
Allerdings gibt es hier sozusagen selbst auferlegte Einschränkungen. Ich bestimme die Intensität des Schmerzes (bei der Geburt wusste ich, dass ich es noch ertragen kann) und ich bestimme wie lange ich bereit bin, es zu ertragen. Wie weit ich bereit bin zu gehen. Ich bestimme, ob es sich lohnt und wie es lange es sich lohnt.
So liefen ebenfalls meine „nicht ganz so einfachen“ Beziehungen ab (Partnerschaften und Freundschaften). Wenn ich weiß, dass Liebe da ist und dass ich für etwas Gutes leide oder kämpfe, halte ich es aus. Wenn ich jedoch merke, dass mir die Liebe nicht bedingungslos zurückgegeben wird, wenn ich merke, dass ich mich darum bemühen muss und ich nur zurück geliebt werde, wenn ich Erwartungen erfülle und mir die Liebe dadurch „erkämpfe“, kann ich irgendwann einfach loslassen.
Ich gebe dann nicht auf, aufgeben ist immer mit negativen Gefühlen verbunden. Wenn man aufgibt, bleibt man an einer Stelle im Leben stehen. Wenn ich merke, dass meine tiefe Liebe, für die ich bereit war (auch mal, nicht dauerhaft) innerlich zu leiden, nicht erwidert wird oder dass ich mich dabei verliere, lasse ich los.
Das kann ich dir auch sehr plastisch und einfach erklären. Stell dir vor, du willst unbedingt lernen, Snowboard zu fahren. Eigentlich ist nicht so dein Ding, aber du willst es unbedingt lernen. Du hast Angst, weil es irgendwie unnatürlich ist, die Beine nicht normal bewegen zu können, sie sind ja auf diesem Brett festgeschnallt. Du übst trotzdem. Du fällst so oft hin, dass du schlimme Blutergüsse auf deinem Hintern hast. Sie tun so weh! Du machst trotzdem weiter, weil du es so sehr willst. Irgendwann fällst du nicht mehr hin, dafür hast du jetzt Angst vor der Geschwindigkeit, also rutschst du die Berge bremsend runter, was die Beinmuskeln stark beansprucht. Manchmal kommen dir sogar die Tränen, weil es so anstrengend ist. Aber du machst weiter. Du weißt, es ist etwas Gutes.

Und dann kannst du es irgendwann. Und das Gefühl, die Berge auf diesem Brett runterzufahren ist unbeschreiblich. Und du weißt, all die Schmerzen und Tränen haben sich gelohnt.

Zusammengefasst: Wenn ich einen Traum von etwas Gutem habe, von etwas was ich unbedingt erreichen will, aber auch von einer Beziehung zu einem Menschen, bin ich bereit dafür zu kämpfen, zu leiden und ich würde auch Schmerzen zulassen. Dieser Traum muss voller Liebe sein und ich muss mich weiterhin selber wertschätzen und wichtig nehmen können. Sobald einer dieser drei Faktoren nicht mehr gegeben ist, lasse ich los.

Zu Frage 2:

Ich trinke zwei Gläser Wein und schon sieht alles nicht mehr so schlimm aus.
Hihi, ist natürlich Quatsch :).

Auf Knopfdruck kann ich es nicht. Ich weiß aber, was mir auf Dauer gut tut. Nämlich die Nähe zu mir, wenn ich mich in schwierigen und harten Umständen befinde, kehre ich zu mir zurück. Meistens mache ich einsame Spaziergänge irgendwo im Wald oder fahre alleine für ein paar Tage weg, das ist wie ein Seelen-Detox. Dort kann ich mir alle Fragen selber beantworten und weiß danach immer, was zu tun ist.

Wenn das gerade nicht geht, suche ich die Stille in der Meditation. Hört sich nach esoterischem Quark an, ist aber eine Wunderwaffe. Was soll man sonst tun? Sich mit möglichst vielen Freundinnen bei besagten zwei Gläsern Wein austauschen? Ein bisschen jammern, etwas Bestätigung holen und als Spaß etwas lästern.

Damit bleibt man auf der Stelle stehen, been there, done that. Es hat mich nur kurzfristig abgelenkt und befriedigt, es hat aber nichts geändert und mich in meiner Entwicklung auch nicht weitergebracht. Für mich ist es besser in die Stille zu gehen und Fragen zu stellen. Ich bekomme immer eine Antwort. Schwierige Situationen sind dafür da, dass man sich entwickeln kann. Wachsen kann, zu einer besseren Person. Sie sind immer schlimm und ich könnte gut auf sie verzichten, aber danach ist es immer besser als vorher. Wenn man bereit ist zu lernen und das bin ich.

Und damit es bei der ganzen Lernerei nicht zu sehr „Ommmmm“ ist, singe ich zwischendurch laut Madonna Lieder und manchmal tanze ich auch dazu. Das löst zwar kein Problem und gibt mir keine Antwort, aber dafür bekomme ich meine Leichtigkeit für eine gewisse Zeit wieder.

Sigrun Gudjonsdoottir

ist die Frau aus dem Land  des Troll-Beauftragten, dem Land der Geysire, dem frauenfreundlichsten Land Europas. Sehr erfolgreich als CEO börsennotierter Unternehmen hat  Sigrun all das hinter sich gelassen und ist dem Ruf ihres Herzen gefolgt. Sie hat den sicheren Pfad verlassen und eine Karriere als Speakerin und Coach und Trainerin gestartet. Das war eine gute Entscheidung, denn die TEDx Talkerin (Hammer, die zweite in dieser Runde) hat eine ganz besondere Art Menschen zu erreichen und erfolgreich  zu unterstützen: Unaufgeregt und sehr persönlich, entspannt und authentisch, sehr nordisch, unkompliziert und warmherzig ist Sigrun ein Coach der Extra-Klasse. Sigrun hat mir ihre Antworten im Interview gegeben. Hier kannst du dir das komplette Interview anhören.

Sigrun Zu Frage 1:

Leiden ist ein Wort, das so negativ klingt. Ich weiß nicht, ob das überhaupt in meinem Vokabular ist. Ich würde die Frage so umformulieren, ob ich für etwas so viel Leidenschaft empfinde, dass ich bereit wäre, in anderen Bereichen dafür Kompromisse einzugehen. Ja, das gefällt mir  besser. Ich habe nie gelitten. Ich bin sehr leidenschaftlich, voller Passion dafür meine Träume zu leben, so dass ich andere Menschen inspirieren kann ihren Traum zu leben. Das ist meine wahre Mission. Das geht zurück auf eine Erfahrung, die ich als 16 jährige erlebt habe. Ich habe in dieser Bekleidungsfabrik gearbeitet.  Und da waren all diese Frauen, die ihre Träume aufgegeben hatten. Das ist heut anders. Heute gibt es Menschen, die sind 50, 60 oder auch 70 Jahre alt und fangen an  ihren Traum zu leben. Damals hat man noch die üblichen Entschuldigungen gehört.  Und auch heute noch – und zwar auch in Island, einem Land, dass sehr  emanzipiert ist: „Es ging nicht wegen der Kinder, wegen diesem oder jenem…“.  Aber das hat mich eher motiviert niemals die zu sein, die sagt, dass die Umstände, die Kinder  oder was auch immer schuld waren, dass ich es nicht getan habe. Es ist ein langer Weg. Doch langsam aber sicher kommst du näher an deine Mission. Was auch du immer siehst von mir, ob es ein Post auf Facebook  oder ein Artikel oder ein Produkt ist, es ist alles Teil meiner Mission.

Und den Weg gehe ich. Auch trotz meiner gesundheitlichen Probleme. Ich könnte diese Probleme als Ausreden nehmen. Es gibt immer irgendwelche Ausreden. Doch es sind keine Entschuldigungen. Gelegentlich erwähne ich meine gesundheitlichen Probleme. Um zu zeigen, wenn ich es schaffe dran zu bleiben und durchzuhalten,  kannst du es auch.

Zusammenfassend bin ich also nicht bereit zu leiden. Aber ich bin bereit einen harten Weg zu gehen für das, was  meine Mission ist.

Zu Frage 2:

Ich bin ein sehr positiver und optimistischer Mensch. Aber natürlich gibt es Zeiten, in denen ich frustriert bin, wenn ich nicht tue, was ich tun will oder meine Ziele nicht verfolgen kann. Was mich dann zurück auf die Spur bringt, ist gute Musik. Wenn ich ganz allein bin und weiß, dass ich etwas erledigen muss, dann mache ich mir einen oder zwei  gute Songs an.

Aber die Sache, die mir am meisten hilft, ist es, zurück zu meiner Vision zu gehen. „Warum tue ich das alles?“. Wir alle gehen  durch Höhen und Tiefen. Manchmal erscheint das Ziel so fern. Dann denke ich an meine Vision und das motiviert mich dann.

Oh, ich habe eine noch bessere Antwort für dich: 2004 habe ich meine erste Fortbildung bei Dale Carnegie gemacht. Und das war das erste Mal, dass ich ein Feedback von Fremden bekommen habe. Da gab es so kleine Karten, auf die  die Teilnehmer des Seminars jeweils das Feedback aufschrieben haben. Es war das erste Mal in meinem Leben, das jemand mir sagte, ich sei ein  guter und freundlicher Mensch. Ich bin eine ehrgeizige Frau und bis dahin hatte mir niemals jemand gesagt, ich sei ein guter und freundlicher Mensch.

Ich habe diese Karten zwar nicht immer bei mir, aber ich kann die Erinnerung an sie abrufen. Ich kann zurückgehen zu dem Gefühl und mich erinnern,  wie gut ich mich dabei gefühlt habe. Das ist etwas, das nichts mit deinem Business zu tun hat, sondern es geht nur darum, wie du als Mensch bist. Nicht jeder hat so eine Erfahrung gemacht und ich kann dir nur empfehlen, diese Übung einmal mit Freunden zu machen  oder bei einer Dinner-Party.

Dieses Erlebnis und diese Erinnerung war immer sehr hilfreich für mich. Das motiviert mich unglaublich wieder dran zu bleiben.

Silke Sturm

ist Malerin mit wunderschönen, großformatigen Bilder, in deren Mittelpunkt der Mensch steht. Ihre weiblichen Figuren haben eine unwiderstehliche Mischung von Verletzlichkeit und Stärke, die den Betrachter in den Bann zieht. Neben Kunst studierte Silke auch Chemie und Public Health, was auf den ersten Blick unvereinbar erscheint, aber nur folgerichtig ist, wenn man diese facettenreiche und warmherzige Frau kennenlernt.

Silke Sturm FotoZu Frage 1:

Diese Frage möchte man gerne sofort an Lebensbeispielen versuchen zu beantworten. Das passt aber so nicht, weil Leben niemals geradlinig ist oder so, wie man es sich vielleicht gerade wünscht. Ich habe letzte Woche sehr viele Stunden mit einem Chinesen verbracht, der meine Auffassung zum Leben teilt und sehr spirituell ist, wir kamen einfach immer zu dem Schluss: Future is always unexpected!
Natürlich, Ziele, die ich mir selber kurzfristig setze, muss ich erreichen, egal wie, solange da keine anderen Individuen auf der Strecke bleiben. Manchmal werden die Ziele mir auch von außerhalb vorgegeben. Akzeptiere ich sie, kämpfe ich auch hier wie ein Löwe für sie. Mit Ehrgeiz und Nachhaltigkeit. Ich lasse dabei viel auf der Strecke von mir selber, für viele Ziele würde ich auch mein Leben opfern. Aber hier jetzt ein Beispiel zu benennen, das würde zu weit führen.
Dinge, die Druck in deinem Leben aufbauen, Zwänge, Käfige, wie auch immer- „ich würd ja anderes handeln, wenn ich nur könnte“, das sind Dinge, die unfrei machen und überwunden werden wollen. Sie bauen sich erst auf wie eine kleine Sandburg, die man noch zerstören kann und weiter machen kann. Werden sie aber zu Betonmauern, wird es schon schwieriger. Deswegen: Erkennen, wann eine Situation noch eine kleine Sandburg ist und dann angemessen handeln, das gehört sicher auch zu unseren täglichen Aufgaben. Scheitern wir daran, bleiben die anfangs von dir gestellten Begriffe wie: Glück, Freiheit, Liebe… auf der Strecke. Dann sende ich auch diese Botschaften nicht mehr aus, sondern bekomme ein anspruchsvolles Gesicht und gehe verbittert durchs Leben. Die Konsequenz ist, dass ich dann auch nicht Glück, Freiheit und Liebe von meinen Mitmenschen empfangen kann und immer ein trauriges anspruchsvolles Gesicht haben werde.

Zu Frage 2:

Leider ist auch diese Frage für mich so nicht zu beantworten, denn ich habe für mich nie „harte Zeiten im Leben erfahren. Klar gibt es Momente im Leben, wo man nicht gerade das Gefühl hat, man hat den Duft von frischem Gras in der Nase. Ich versuche mich dann ganz schnell auf das zu besinnen, was wirklich ist: Die bloße Existenz meiner selbst ist schon Grund genug, sich darüber zu freuen und dankbar zu sein.
Sie verleiht einem einen sanftmütigen Ausdruck und zufriedene Ausstrahlung. Und so versuche ich auch mit meinem Mitmenschen umzugehen und meine Kinder zu erziehen. 
Denke ich anspruchsvoll, müssen z.B. aus meinen Kindern erfolgreiche, gute ( was das auch immer ist??) Menschen werden. Vermittele ich ihnen aber immer wieder das Gefühl, dass sie wertvolle Menschen sind und dass ich sie liebe, bin ich wesentlich näher an meiner Einstellung zum Leben. Und mit dieser Wirklichkeit, einer Sanftmut und Großherzigkeit und Dankbarkeit durchs Leben zu gehen, gibt es keine wirklich harten Zeiten und man lebt auf einer Welle einer „unendlichen Leichtigkeit“.

Stella Damm

ist eine der beiden Frauen, die hinter  So leben wie ich will stehen. Stella ist Trainerin für Social Skills, Coach und psychosoziale Beraterin. Sie hat viele Jahre als Journalistin gearbeitet u.a. beim österreichischen Radiosender Ö1, wo sie eine Live Interview Sendung hatte. Soweit die beeindruckenden Fakten. Doch besonderes zeichnet Stella aus, dass sie es geschafft hat, sehr viele ihrer Fähigkeit in ihre Arbeit als Coach und Trainerin einzubringen. Mit einer ungeheuren Fähigkeit zur Kommunikation, einem glasklaren und gescheiten  Verstand und noch mehr Herz, ganz viel Zugewandtheit  unterstützt sie Menschen dabei, zufriedener in ihrem Leben zu sein und Lösungen zu finden anstatt nur die Probleme zu sehen.

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 Zu Frage 1:

Meine erste Antwort, ohne nachzudenken, wäre: Nichts.

Wenn ich allerdings frage: Wofür habe ich bisher freiwillig gelitten?, dann schaut die Sache anders aus. Und die Antwort ist peinlich: Wann auch immer ich nicht bereit bin, etwas, das mir wirklich wichtig ist, loszulassen, mich geschlagen zu geben, aufzugeben – bin ich auch bereit, dafür zu leiden, zu kämpfen, und mir selbst Schmerzen zuzufügen. Meine erste Ehe z. B. oder ein Job, der massiv mit meiner Identität verknüpft war – und mich trotzdem unglücklich gemacht hat.

Hat sich das gelohnt? Kein einziges Mal. Das einzige, wofür sich freiwilliges Leiden bisher gelohnt hat in meinem Leben, war das Hindurchgehen durch Schmerz, der ohnehin nicht vermeidbar war. Doch da steht das Schmerz-Begrüßen nicht im Dienst einer anderen Sache, es ist nur einfach notwendig, dem Leiden seinen Raum zu geben, damit es auch wieder vorüber sein kann.

Und alles, was ich erfolgreich „erkämpft“ habe in meinem Leben, hat durch Leichtigkeit, spielerisch Drauf-Zugehen und Humor geklappt. Auch wenn Sturheit involviert war.

Also eben doch: Nichts.

Zu Frage 2:

In normal-harten Zeiten fällt es mir nicht schwer, die Leichtigkeit zu erhalten und in der Lebensfreude zu bleiben, weil sie sowieso zu mir gehören – ich achte dann noch stärker drauf, genug Freuden-Gründe einzuplanen und ich mach täglich Listen von Dingen die gut laufen, die mir Freude machen, auf die ich mich vorfreue, damit ich angedockt bleibe an meiner Lebensfreude.

Wenn ernstlich harte Zeiten angesagt sind (ich rede jetzt von Dingen wie tiefem Verrat, Todesfällen und anderen Schocks, die dir den Boden unter den Füßen wegziehen und nach denen du dein Leben wieder neu zurechtbasteln musst), dann schaffe ich das gar nicht unbedingt.

Eine Sache allerdings funktioniert bei mir auch dann: Mir selbst zu sagen, dass es ok ist. Dass ich nicht happy sein muss. Dass ich am Boden liegen darf und es in Ordnung ist, da jetzt liegenzubleiben.

Susanne Ackstaller

aka Texterella ist eine Frau mit Herz und Hirn, die was zu sagen hat. Und genau das tut sie auch: Etwas sagen, Stellung beziehen.  Ob als Modebloggerin, wo sie  auf  Texterella Mode mit ihrem ganz eigenen Stil präsentiert, der ganz unaufgeregt und doch immer besonders daher kommt. Neben Mode geht es dort um Lifestyle und Beauty, aber immer auch um unsere Welt und Menschen. Um unsere Sorgen und unsere Freuden. Texterella ist definitiv mehr als ein Modeblog. Oder als  Kolumnistin bei der WELT mit Kolumnen, die immer das gewisse Etwas haben und nie seicht daher kommen.  Alles geschrieben  mit einem wunderbaren Gefühl für Sprache und Situationen. Eine Frau die sagt, was gesagt werden muss. Außerdem ist Susanne noch erfolgreich als  Texterin für Wirtschaft und Investor Relations

Susanne Ackstaller Zu Frage 1:

Ich habe lange über diese Frage nachgedacht. Ehrlich gesagt hätte ich dieses Interview fast wieder abgesagt – weil ich darauf keine Antwort habe. Oder zumindest keine, die zur Frage passt. Kurz gesagt bin ich nicht wirklich bereit, für irgendetwas zu leiden oder Schmerzen zu ertragen. Nein, so groß war noch keiner meiner Träume. Und es war auch nie nötig. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass die Dinge, die mir „zugedacht“ sind, einfach passieren. Meine Kolumne für die WELT zum Beispiel. Das war Schicksal. Dieser langgehegte Wunsch sollte sich wohl erfüllen.

Leiden, Schmerzen – nein. Wohl aber: Anstrengen. Dranbleiben. Durchhalten. Denn Erfolg braucht Zeit. Das bedeutet auch, Durststrecken zu überstehen. Nicht bei der ersten Schwierigkeit aufzugeben. Im kleinen Sinne ist das wohl auch „leiden“. Schmerzen habe ich dabei aber noch nie empfunden. Eher das Gefühl, dass ich einfach Geduld haben muss. Und dass sich die Anstrengungen noch auszahlen werden.

Zu Frage 2:

Leichtigkeit auf Knopfdruck? Gibt es die wirklich? Mal von der in Form verschreibungspflichtiger Tabletten abgesehen? Auch hier: Nein, das gibt es in meinem Leben nicht. Was mich in schweren oder auch „nur“ anstrengenden“ Phasen aufrecht bzw. bei der Stange hält: Mein unerschöpflicher Optimismus, der mich in (fast) allem, auch das Gute sehen lässt. Die Zuversicht, dass das Leben noch viel Schönes für mich bereithält. Meine Familie, die mich tröstet. Ja, und das Schreiben bzw. Bloggen, das mir so viel Freude macht, dass ich die Welt um mich herum gerne mal vergesse und mein Herz tatsächlich leicht(er) wird.

Tobias Beck

Dieser Mann ist als Speaker, Coach und Trainer bekannt. Er wird von renommierten Unternehmen gebucht und veranstaltet selber Seminare. Mit #Bewohnerfrei und der Masterclass hat er ein neues Level der Persönlichkeitsentwicklung erreicht und Infotainment auf die Show-Bühne geholt. Immer fundiert, immer mit extremen Know-how hat Tobias etwas Besonderes geschafft:  Mit seiner leichten, fröhlichen, positiven und doch sehr eindringlichen Art schafft er es,  Menschen für das Thema Selbstentwicklung zu begeistern, die damit sonst nix am Hut hätten. Er schafft es, dass Menschen besser werden wollen. Und es auch werden,

Tobi Beck Zu Frage 1:

Ich habe mir vor 17 Jahren während eines Seminares selber das Versprechen gegeben, die beste Version meiner selbst zu werden. Dazu gehört eine gehörige Achterbahnfahrt der Gefühle und das Lossagen alter Glaubenssätze, welche zumeist in der Kindheit geprägt wurden. Das Bild meines Zieles wurde immer klarer und klarer und irgendwann konnte ich – wie unter einem Mikroskop – jedes kleinste Detail meiner Passion erkennen. So vielen Menschen, wie nur irgendwie möglich, den Mut einzuhauchen, zu  ihrem eigenen Leben zu stehen, habe ich mir zu Lebensaufgabe gemacht. Dafür bin ich bereit zu leiden, denn wenn deine Passion größer ist als du selbst es bist, dann bist du auf dem Weg. Die ganzen schlaflosen Nächte, die Einbahnstraßen, die Zurückweisungen und das schallende Gelächter sogenannter Freunde tritt dann langsam in den Hintergrund. Persönlich bin ich bereit für Menschen, deren inneres Feuer noch nicht erloschen ist, zu leiden, bis ihres wieder brennt. Und diese ihr Feuer  wiederum für andere anzünden. Menschen bewundern immer nur die, die es geschafft haben. In den Biographien lesen wir jedoch, wie mit wieviel Leid der Weg oft bestückt war.

Zu Frage 2:

Wenn ich nachts um 3:00 Uhr mit einem Blinddarmdurchbruch ins Krankenhaus komme, erwarte ich einen „frischen“, ausgeschlafenen Arzt, der mich mit Leichtigkeit und wohlwollend behandelt. Gleichgültig ist mir dann, ob er müde ist und in dieser Nacht schon mehrere OP’s hatte. Es gibt Berufe, da erwarten wir auch in harten Zeiten Professionalität auf Knopfdruck. So ist es auch in meiner Branche: Wenn mich ein Konzern für knapp 10.000 € für eine Stunde KeyNote bucht, steht dahinter eine große Erwartungshaltung. Niemanden interessiert, ob der Redner Kopfschmerzen, Jetlag oder Liebeskummer hat … Dafür nehme ich mir vor meinen Auftritten immer 15 Minuten Zeit, um in meine Zone zu kommen. Ich mache meinen Powermove (eine Bewegung, die mein Unterbewusstsein mit Kraft und Stärke verbindet), höre meine Lieblingsmusik und bereite mich mental vor. Alle Spitzensportler machen übrigens ähnliche Übungen, denn auch diese müssen auf Knopfdruck performen.

Ute Benecke

Was einem als allererstes an Ute auffällt ist ihr fröhliches und unbeschwertes Lachen. Und dann sind da diese wunderbaren, unbändigen Locken. Und nach wenigen Worten weißt du, dass da eine Frau ist, die das Leben liebt. Eine Frau, die mit sich im Reinen ist. Wenn Ute  sagt, dass Sex und Geld Frauen richtig gut tut, dann weißt du sofort, dass diese Frau weiß, wovon sie redet. Als Coach unterstützt Ute Menschen dabei zu einer erfüllten Sexualität und mehr Lust zu finden.

Ute Benecke Frage 1:

Leiden ist einfacher wie lösen. Ein banaler Satz mit sehr viel Wahrheit. Aus meiner Sicht leiden wir nicht, weil wir etwas unbedingt wollen und um es zu erreichen, sondern wir leiden, weil wir etwas wollen und nicht dafür gehen. Das ist der Schmerz. Und ja, den kenne ich sehr gut und durch den bin ich oft genug gegangen. Der zeigt sich bei mir auch körperlich, denn mein Körper ist ein sehr guter Wegweiser, ob ich gerade auf meinem Weg bin oder nicht. Der kommt auch immer wieder, wenn ich zögere, meinen Weg zu gehen, das zu tun, was mein Herz will. Was wirklich meines ist. Meistens ist es Angst, die mich zurück hält. Sicherheitsdenken. Was ist wenn ….?

Schmerz ist für mich also ein Wegweiser, dass ich nicht meinen Herzenswünschen folge. Denn wenn ich das tue und meinen Weg gehe, erlebe ich keinen Schmerz. Dann sind es Herausforderungen, neue Dinge die ich lernen muss, Zeit und Einsatz, den es braucht, halt all das was nötige ist, um die Komfortzone zu verlassen und sich auf neue Wege zu begeben um meine Herzenswünsche zu erreichen.
Um deine Frage also zu beantworten, ich bin mir so wichtig, dass ich bereit bin Schritte zu tun, um meinem Herzen zu folgen und somit das Leiden zu verlassen.

Frage 2:

Indem ich regelmäßig (wöchentlich – täglich) genug Orgasmen habe. Auch und gerade, wenn ich keine Lust darauf habe. Wenn ich das tue, bin ich automatisch entspannt und der ganze Druck fällt ab. Denn jeder Orgasmus befreit, schüttet Glückshormone aus … und zwingt mich, für diesen einen Moment alles loszulassen und zu vergessen. Danach kann ich wieder durchatmen. Und der Körper und mein ganzes System freuen sich.
So bin ich durch die schwärzesten Zeiten meines Lebens gegangen und ich kann es jeder Frau nur empfehlen.

Ute Ullrich

habe ich „gefunden“ in einer schlaflosen Nacht. Als ich die Stimme dieser großartigen Sängerin hörte, wurde die Nacht magisch. Denn in dieser Stimme hörst du so viel. Eine Frau, die viel gesehen hat, eine Frau, die gelitten hat. Aber du spürst noch viel mehr eine Frau, die sich der Liebe und dem Leben  zugewandt hat. All diese Emotionen erlebst du, wenn du Ute singen hörst. Eine spannende, nicht immer einfache Geschichte war das Leben von Ute Ullrich bis sie im vergangenen Jahr bei The Voice of  Germany teilnahm und die Menschen verzauberte. Ein Konzert gehört auf die bucketlist.

1a.Ute Ullrich Zu Frage 1:

Ich bin überhaupt nicht bereit für irgend etwas zu leiden, denn das, was ich wirklich von Herzen will ist Freude, Liebe und Frieden und diese Wünsche haben nichts mit „Leid“ zu tun.  Das Ego will, dass wir leiden, es gaukelt uns ständig vor, dass es in dieser Welt da draußen Dinge gibt, die uns glücklich machen. Kaum ist ein Projekt im Beruf erfolgreich absolviert…ein paar Tage Glücksgefühle…dann geht es auch schon zum nächsten Ziel.  Kaum ist der sogenannte Traumprinz gefunden, geht nach einiger Zeit auch dort der Lack ab, das Ego kritisiert, urteilt, greift an und die Glücksgefühle schwinden.

Alle wollen glücklich sein, doch sie suchen an der falschen Stelle. Unser ganzes „Innenleben“,  sprich unsere GEDANKEN, die wir täglich produzieren, „projizieren“ wir nach Außen und „erschaffen“ damit Situationen und Begegnungen mit Menschen.

Jeder Mensch, der mir begegnet ist nur mein Spiegel und will mir durch sein Verhalten zeigen, welche Gedanken ich mir selbst noch zu „vergeben“ habe. Denn im „Vergeben“ liegt der Schlüssel zum Glück.

Wir kümmern uns um unsere Körper, dass sie gesund sind, wie sie aussehen und besonders, was „in“ unseren Mund hinein kommt. Doch was „aus“ unserem Mund heraus kommt, worüber wir täglich sprechen und denken, ist viel wichtiger. Wir ALLE tragen eine innere Kraft in uns und sie liegt eindeutig im „Geist“ . Jeder kann sich mit ihr verbinden. Wem klar wird, dass Freude und Liebe im Innen sprudeln, der wird aufhören, ständig danach im Außen zu suchen.

Frage 2:

Wenn ich spüre, dass meine Gedanken „negativ“ werden, das Ego ist da ziemlich „gerissen“…und diese wiederum meine Gefühle von Trauer, Schmerz oder Wut erzeugen, hilft mir immer „Stille“( im Büro geht auch der kurze Rückzug zum WC). Dann schließe ich meine Augen und „vergebe“ mir jeden einzelnen dieser quälenden Gedanken. So lange, bis ich wieder mehr Ruhe spüre. Wie gesagt, unsere „Quelle“ der Freude, ist immer INNEN, wir entscheiden, was wir denken wollen, niemand sonst.

Walter Epp

ist der Meister der Worte, der Chirurg des stilistischen Skalpells, ein Autor mit einer ganz besonderen, ganz eigenen  Stimme. Klar, eindeutig und immer-auf-den-Punkt. Bissig-drastisch, wenn notwendig, so kennen wir Walter vom Affenblog und von Schreibsuchti und als Autor diverser Bücher. Doch Walter ist noch viel mehr: Ein Mensch der besser werden will, ein Mensch, der dich inspirieren möchte, besser zu werden. Mit seinem Blog endlich lebendig  hat Walter ein ganzer neues Kapital in seiner Arbeit aufgeschlagen und ist dort ebenso großartig.

Walter Epp Frage 1:

Mein Leben soll etwas bedeuten. Ich möchte etwas bewirken. Dafür habe ich den geregelten Berufsweg verlassen und bin Autor geworden – weil ich das Leben von Menschen verändern möchte.
Dieses Autorendasein bringt auch viel Leid mit sich: Finanziell, zeitlich, mental. Ich habe zwar viele Fans, aber ich habe auch Feinde. Das ist der Preis, wenn man seine Meinung sagt.

Frage 2:

Ich selbst kann aus mir selbst keine Leichtigkeit erzeugen, so wie sich auch niemand selbst an den Haaren aus einem Sumpf ziehen kann. Meine Leichtigkeit bekomme ich deshalb nicht von mir und auch nicht von irgendwelchen Umständen, sondern von Gott. Besonders in schweren Zeiten bitte ich ihn um Frieden, Leichtigkeit und Freude in meinem Herzen – und er erhört meine Gebete.
Ohne diese Leichtigkeit wäre ich wahrscheinlich bereits ein mentales Wrack 😉

 

Claudia:

Ich danke euch allen. Jedem einzelnen von euch. In der Zeit des Entstehens dieses Artikels habe ich so viel gerlent, erkannt und nachgedacht über dieses Thema – dank euch. Danke.

Take care und bleibt glücklich

Eure Claudia

8 Comments

  1. Das ist ja eine wahre Fundgrube von Ideen. Da muss ich morgen noch mal mit dem Notizbuch durchgehen …

    Toll, wen du da alles „eingesammelt“ hast!

    1. Lieber Henning,

      danke dir. Ja, ich bin auch super happy, wer alles mitgemacht hat. Die unterschiedlichsten Ansätze zu dem Thema sind echt eine wahre Fundgrube. Ich hatte einen Denkabend nach dem anderen während im Lauf der Zeit die Antworten eintrudelten. Definitiv wirst du richtig coole Ansätze finden, die den Weg ins Notizbuch finden sollten.

      Ich wünsche dir einen wunderschönen Tag.

      Claudia

  2. CHAPEAU! Liebe Claudia, da hast Du ja eine großartige Impuls-Sammlung auf die Beine gestellt! Ich werde mir Zeit nehmen, alle Antworten durchzulesen. Vielen Dank für diesen bunten Brunnen 🙂

    1. Liebe Sandra,

      danke, du Liebe. Ja, es ist wirklich ein extrem bunter, duftender und inspirierender Blumenstrauß, der da zusammengekommen ist.

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Lesen.

      Liebe Grüße

      Claudia

    1. Liebe Susanne,

      die Ehre ist ganz auf meiner Seite. Ich war mir sicher, dass deine Antworten eine Bereicherung sein würden für den Artikel und genauso ist. Ich danke dir.