Erst wenn du bereit bist, das schwarze Schaf zu sein, werden dich die richtigen Menschen finden

Scham

Diese Episode ist schon unfassbar lange her, doch ich kann noch immer die Gefühle der Scham und der Peinlichkeit abrufen, als wenn es gestern gewesen wäre.

Es war auf dem altehrwürdigen Bremer Domplatz, Night of the Prom auf hanseatisch und ein wundervolles Klassikkonzert  ließ alle beseelt zurück.

Ich trug eine cremeweiße Hose à la Marlene D. und war ganz im Moment. So dankbar, so glücklich.
Als die letzten Töne verklangen, fühlte ich jedoch die Feuchtigkeit zwischen meinen Schenkeln und mit meiner holyness war es vorbei.

Es war weniger Denken, als vielmehr automatisiertes Reagieren und Fühlen. Ich wollte nur weg. Ich schämte mich so sehr.

 Obwohl ich doch intellektuell so sehr wusste, dass es rein gar nichts zum Schämen  gab. Ich hatte meine Tage und es war durchgeblutet. Das kennt jeder. Mindestens 50% der Anwesenden waren Frauen. Die restlichen waren Männer, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch bereits mit einer Frau zu tun hatten, deren Tampon nicht ausreichend seinen Dienst erfüllt hatte.

Was sollen also diese großen Gefühle der Scham? Es wäre doch kein Mega großes Geheimnis heraus gekommen.

„Oh mein Gott! Sie blutet. Sie hat ihre Tage! Sie ist eine Frau!“

Eigentlich war es doch nur ärgerlich. Ärgerlich, weil ich den Abend nicht mit den anderen bei einem Drink ausklingen lassen konnte, sondern stattdessen nach Hause fuhr. Ärgerlich um die wunderschöne Hose und ärgerlich um den schönen Stuhl.

Ende der Geschichte.

Intellektuell war mir das alles klar. Doch meine Gefühle haben mir etwas ganz anderes gesagt. Sie ließen mich schamhaft zu Boden blicken und so schnell wie möglich den Tatort verlassen wollen. Mir war es auch mega peinlich vor meinen Freunden.

Doch was eigentlich genau? Was löst in Momenten wie diesem Panik aus?

Es ist das Gefühl, dass die anderen einen Teil von dir sehen, den sie noch nicht kennen. Einen Teil, der nicht perfekt und schön ist. Einen Teil, den sie vielleicht sogar abstoßend finden. Da ist eine großes Angst, dass sie dich so nicht mehr mögen, den Respekt vor dir verlieren.

Letztendlich ist es einfach so, dass du nicht weißt, wie sie reagieren und das macht dir Angst. Angst, dass ihnen diese Seite von dir nicht gefallen könnte. Angst, dass sie dich weniger lieben.

Das alles habe ich damals gefühlt und gedacht

Nicht aktiv. Doch mein Körper hat es mich wissen lassen. auf eine unmißverständliche Art und Weise. So genau, dass ich noch heute die Gefühle abrufen kann.

Wir alle kennen diese Angst. Die Angst, dass die anderen uns missbilligen  könnten für etwas, das wir tun oder denken oder sind. Die Angst, dass sie uns ihre Liebe entziehen. Die Angst, sie enttäuschen zu können. Die Angst, allein zurückzubleiben.

Noch viel mehr, die Angst, dass sie, wenn sie uns mit allen unseren Facetten kennenlernen würden, uns nicht mehr mögen, uns verachten würden.

Ich habe vor wenigen Tagen von dieser Angst gesprochen. Von dem Bedürfnis gemocht und akzeptiert zu werden. Der Angst, dass dieses Bedürfnis nicht mehr befriedigt wird, wenn die anderen uns in Gänze sehen.

Deshalb halten wir uns oft zurück. Lassen nicht unsere ganze Palette leben. Oft ist es nicht einmal aktives TUN, sondern eher so, dass wir selbst Teile und Wünsche von uns glasklar wahrnehmen, denn wir haben ja diese Sorge, dass dieser Teil von uns, den anderen gar nicht gefallen würde. Also verschließen wir wieder die Büchse der Pandora. Und machen einfach weiter so wie bisher.

Darin sind wir sehr erfolgreich. Im Wegschauen. Im Ignorieren. Weil alles ja ganz wunderbar so ist, wie es ist. Und man muss ja auch nicht alles machen, was machen könnte. Und nicht jeder tiefe Gedanke muss in die Welt.

Es ist doch auch alles so sehr gut.

Und glücklich bist du ja auch.

Dann ist alles gut, Liebes. Das freut mich.

Doch die anderen, die nicht okay damit sind, frage ich:

Wie lange willst du noch warten?

Worauf genau willst du noch warten? Was soll denn überhaupt passieren?

Vielleicht gibt es ja auch für dich einfach nur einen roten Fleck auf einen cremefarbeneren Stuhl als schlimmste Katastrophe und vielleicht ist alles andere, was dich erwartet, ganz wundervoll und großartig und grenzenlos.

Also, bist du bereit für die Wahrheit? Für deine Wahrheit?

Dann ist THE TRUTH für dich

Denn dein Bedürfnis DEINE WAHRHEIT zu sehen, wird niemals von allein verschwinden.

Dein größter Fan

 

Claudia xoxo

P.S. Wenn du bereit bist deine Wahrheit zu sehen, wenn du die Schnauze  voll hast davon, dich immer wieder wie eine Feder im Wind von einer Richtung und die andere treiben zu lassen. Ratlos, überfordert und dann wieder voller Euphorie und Begeisterung.

Wenn du das Gefühl hast, in einem Jahreszeitenablauf deine Gefühle ständig zu wiederholen und doch niemals DEINE Wahrheit wirklich zu sehen, dann ist THE TRUTH für dich. 

Ein Tag intensiver Arbeit. Nicht online für ne Stunde um dann wieder eingeholt zu werden, von den Zweifeln oder den Irrungen, von den Freuden ebenso wie von den Siegen.

Dieser Tag, der nur dem Sehen gewidmet ist. Ein Tag, den du in dich investiert. Ein Tag, nach dem dir alle Möglichkeiten offen stehen. Weil du DEINE Wahrheit kennst.

Wir zapfen in einer Welle der Energie deine Intuition an. Denn deine Intuition weiß mehr als dein Verstand. Jedoch ohne gegen ihn zu arbeiten. Dadurch erlangst du vollkommene Klarheit.

THE TRUTH kannst noch bis zum 20.07.2018 buchen. Danach sind die Tore für diesen Sommer zu, denn die Wahrheit will Sonne, will Natur, will das besondere Licht, das es nur im Sommer gibt.

PPS: Wenn du die Geschichten von Anna in den Urlaub mitnehmen möchtest, kannst du dir ab sofort hier das Buch kaufen. Lässt sich am Strand definitiv einfacher lesen.

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