Das Mindset erfolgreicher Unternehmerinnen – Teil 1

Es ist nie das fehlende Wissen, das über den Erfolg entscheidet.

Der wesentliche Unterschied zwischen einer erfolgreichen und einer erfolglosen Unternehmerin liegt im Mindset.

Du guckst dir deine Zahlen an und alles ist ….okay. Kosten sind drin. Na ja, leidlich drin. Arbeit hast du auch genau. Langeweile hast du definitiv nicht.

Du weißt, dass du nicht noch einen Kurs buchen musst. Du weißt, dass du genug Erfahrung hast. Du weißt, dass du genug weißt, genug hast, genug genug genug. Von allem genug.

Aber das Wissen um dein Wissen nützt dir nix

Du siehst die stagnierenden Zahlen. Das Bewegen auf einem Level. Knapp, gerade genug. Irgendwie geht es sich immer noch aus. Es gibt die Monate, die richtig gut laufen. Die werden dann wieder aufgefressen vom Mittelmaß. Deine Gedanken sind fokussiert auf Zahlen. Zahlen, die bestenfalls okay sind. Zahlen, die, wenn sie ausnahmsweise hoch sind, dich nicht befriedigen. Denn es sind nicht nur die Zahlen, um die es dir geht. Es geht dir um das Grenzenlose. Grenzenlose Ziele, grenzenlose Wünsche, unlimitiert. Fülle. Träume. Ziele.

Jenseits von Nullen. Mehr als eine Miete. Mehr als kostendeckend.

Was du dir wünschst ist das grenzenlose Große. Was du dir am meisten wünschst, ist grenzenlos zu glauben. Grenzenlos an dich zu glauben.

So wie es die anderen es tun. Du schaust auf sie. Alles scheint ihnen leicht zu fallen.

Es macht dich wahnsinnig. Denn du weißt, dass es auch für sie nicht leicht ist. Ach du kannst all das nicht mehr hören. Du WEISST, dass es eine Frage des Mindsets ist. Du WEISST, dass du durch Täler gehen muss. Kein Sprint, sondern ein Marathon. Nicht Ernte mit der Zeit des Säen verwechseln.

Du weißt das.

So genau.

Und doch bist du gelähmt. Irgendwas hält dich ab, deine wirklich großen Ziele konsequent anzugehen. Nein, das ist nicht richtig: Du gehst sie an. Doch irgendwann kommst du ins Stolpern, ins Straucheln, das Tempo wird langsamer. Du hältst dich zurück.

Du zweifelst an dir

Du zweifelst, ob dein Ziel vielleicht doch zu groß war. Ob es nicht möglicherweise doch einen Unterschied zwischen dir und den anderen gibt. Vielleicht hatten sie die besseren Kontakte, mehr Erfahrung, mehr Unterstützung. Ach verdammt, vielleicht sind sie einfach besser.  Möglicherweise war das alles nur eine verrücke Idee. Das haben dir sowieso alle gesagt. Deine Freundinnen, deine Kollegen. Nein, noch schlimmer waren die anderen, die dir nicht gesagt haben, dass du zuviel willst. Die es anders haben spüren lassen. Ohne Worte, aber mit den  scharfen Messern des verständnislosen  Verständnisses.

Hatten sie alle recht? Was hast du dir nur eingebildet? Ein Business aufzuziehen ist nicht so einfach. Wäre es so, dann es ja jeder machen. Klar, Gewerbeschein und ein bisschen nebenbei kann ja jeder. Aber richtig erfolgreich sein, etwas bewegen,  Menschen erreichen, einen Unterschied machen – das ist schon etwas anderes.

„Ach komm, hör doch auf. Du schaffst es nicht einmal, jeden Monat regelmäßig Aufträge reinzuholen. Das nächste Level? Excuse me, Baby?!“

Ich habe das alles so oft gehört. Diese Diskrepanz zwischen Wissen und Fühlen. Die Freude am Wachsen, die Freude am Wettkampf, am spielerischen riesigen Ziele setzen, scheitert nicht daran, dass Frauen inkompetent sind. Sie scheitert daran, dass die hemmenden Gedanken und Gefühle die Macht übernehmen. Diese negativen und reduzierenden und limitierenden und  unfassbar klein machenden Gedanken, die so spöttisch auf dich herabschauen.

Ich kenne das. Dieses Gefühl, wenn du dir so sicher warst, dass du diesen Auftrag buchen würdest. Etliche Telefonate geführt, ein fantastsiches Angebot unterbreitet. Doch jemand anderes kriegt den Auftrag…“Weil es nicht so passt“ oder „Das Geld gerade nicht über ist“, aber „.Später bestimmt mal gern“.

Natürlich gehst du souverän mit dieser Schlappe um. Schließlich kennst du die Statistiken. Du weißt, wie viele Gespräche du führen musst, um einen Auftrag zu buchen. Aber in der Statistik steht nicht, was du mit dem Gefühl des nicht genügen machen sollst. Das steht dann wiederum im schlauen Ratgeber. Doch egal wieviel du liest, wie sehr du weißt, dass das alles nur in deinem Kopf passiert, dass du der Herr deiner Gedanken bist.

Du weißt es so sehr.

Und doch es tut so weh. Nicht zu genügen. Nicht weiter zukommen.

Auf dem einen Level scheinbar zu kleben. Manchmal wünschst du dir fast, dass alles den Bach runtergehst. Dann  wäre – dann hätte das Schicksal – wenigstens einfach eine Entscheidung getroffen. Du würdest dir wieder einen Job suchen, deine Rechnungen bezahlen, auf Freitag warten, Party machen, gute Bücher lesen, leben und glücklich sein. Einfach aufhören zu versuchen. Einfach genug sein. Versucht, ausprobiert, blöde Idee. Losgelassen.

Ich sage dir jetzt etwas, das du schon weißt. Du weißt es ganz genau.

Das, was du empfindest,  ist das Gefühl vor dem Sprung. Genau durch dieses Tal musst du. Wieder und wieder. Der Weg nach oben geht über diese Täler, schmerzhafte, blutige, zweifelnde, einsame.

Wenn du nach oben willst, musst du den Weg  gehen

Es gibt keinen Sessellift, in dem du bequem die unten Strauchelnden beobachten kannst, während du entspannt Rihanna auf den Ohren hast.

Nope.

Es gibt keine Abkürzung. Ich weiß, dass wusstest du schon. Aber ich möchte, dass du es hörst, von mir. Denn ich will nicht, dass du lediglich weißt, dass es uns allen geht. Ich möchte, dass es für dich zu Fleisch und Blut wird. Lebendig. Erlebbar. Teilbar. Ich bin durch jedes dieser Täler gegangen. Ich habe geweint und geschieft. War verunsichert, verzweifelt, wenn ich einen Auftrag nicht bekommen habe. Habe gezweifelt. An mir. An meinen Zielen.

Und ich weine noch, ich zweifele noch, ich strauchle noch.

Der einzige Unterschied zwischen uns ist, dass weiß, dass ich das Ziel erreiche. Dass ich meinem Kompass vertraue. Ich vertraue ihm mehr als dem fiesen Schweinehund, der auch ein Gästezimmer bei mir hat. Der sich sofort einschaltet, wenn mir etwas misslungen ist.

Wie ich das mache?

Puh, daran arbeite ich jeden Tag. Und mit jedem Tag werde ich besser. Denn im Grunde ist es sehr einfach und auf einen einfachen Kampf herunterbrechen:

Ich stehe im Ring in meiner Ecke und in der anderen Ecke steht der andere, der so-called innere Schweinehund, der Zweifler, der Zauderer, der Ungeliebte, der Unsichere, der Abgewiesene, der Ängstliche. Diesen Kampf gewinnt, wer länger durchhält.

Durchhält, wer besser vorbereitet ist. Und das bin ich. Denn für jeden Zentimeter, den ich jeweils verloren geben muss, hole ich mir zwei zurück. Ich will ehrlich zu dir sein: Das geht nicht mit einem Fingerschnippen. Natürlich nicht. Es ist der Kampf von David gegen Goliath. Ich weiß genau, dass ich den schwierigeren Part habe. Doch ich weiß auch, dass Goliath es nicht gewohnt ist zu kämpfen. Er ist es gewohnt, dass seine Gegner sich kampflos ergeben, denn seine Waffen sind furchterregend.

Mit jedem Kampf den ich gewinne, wird Goliath kleiner und entwickelt sich zu einem Scheinriesen. Erst vor wenigen Tagen  ist er mal wieder aufgetaucht und wollte mich packen mit seinen groben Pranken. Sein Blick war so kalt. Ohne Worte sagte er mir, dass ich versagt hatte. Dass ich es nicht geschafft hatte. Er hat mich erschreckt, ich fühlte die Kälte, die er ausstrahlt in jeder Pore. Ich spürte wie mein Herz raste. Mein Mund trocken wurde.

Doch noch viel mehr spürte ich, wie ich die Szenerie verliess und diesen kleinen dummen Scheinriesen nur noch mitleidig anschaute und alleine ließ, mit seinem Gezetere und Gejammer und aber, aber. ich ließ ihn allein und machte mich daran meine nächsten Schritte zu planen.

Was du siehst, ist nicht das Ergebnis, sondern ein Prozess. Was du siehst, ist eine glückliche Kriegerin. Eine Kriegerin der Liebe, zu sich und zum Leben.

Wenn du den Berg hinauf willst, musst du die liebevolle Kriegerin deiner selbst sein. Auf dem Weg zu deinem Ziel zu deinem Glück, zu deinem Erfolg, wirst du Schlachten verlieren, doch mit dem Mindset einer Unternehmerin wirst du weitergehen. Genau das kannst du auch, denn irgendwann wird dein innerer Schweinehund, der sich dir in wechselnden Gestalten präsentiert, mal Zweifler, mal Tröster, mal Beschützer, mal gehässiger Zyniker, endlich begriffen haben, dass eine glückliche Kriegerin  nicht zurückweicht.

Dann hast du das Mindset einer Unternehmerin.

In der nächsten Woche erzähle ich dir, wie du als glückliche Kriegerin, das Mindset einer Unternehmerin gewinnst.

Dein größter Fan

 

 

Claudia xoxo

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