Du kennst die Frau, die das unerhört simple Geheimnis für dein Glück kennt

 

Das Bild, dass du von dir selbst hast, entscheidet darüber, ob du das Leben führst, das du führen willst.

Das hört sich zu einfach an?

Genau so einfach ist es aber. Wenn du immer der strengste Wächter deiner Denkmodelle bist, wird es nie einfacher werden. Wenn du immer dein heftigster Kritiker bist. Geht nicht. Kann man nicht. Wird nie klappen.

Das Leben ist eigentlich nicht dafür da, es dir schwer zu machen. Tatsächlich hat das Leben überhaupt nichts gegen dich. Zwischen dir und der Lösung steht einfach nur oft genug dein Ego, das dein heftigster Kritiker ist. Du kannst nichts. Du bist nicht gut genug.

So oft gehört. Intellektuell abgetan. Doch nachts kommt das Gefühl des Zweifels hoch. Leise und scheinbar sanft schleicht es sich heran. Dann die Kämpfe, die es braucht, um deine Position zu halten. Die Reflexion, die notwendig ist, bei alledem dennoch Frau zu bleiben. Dich nicht zu verlieren. Keine Rolle zu spielen.

All das strengt dich an. Ist unfassbar und furchtbar anstrengend.

Kürzlich wurde Anna von ihrer Freundin gefragt, ob sie ihrer  fiktiven Tochter raten würde Kinder zu haben. In einer Welt, in der eine exzellente Ausbildung, eine stringente Karriereplanung unabdingbar  erscheint. Ein Setting, das Pausen, Brüche und Umwege zur Einbahnstraße werden lassen. Da war eine unausgesprochene Botschaft in der Frage der Freundin:

Kannst du deine Ziele erreichen, wenn du Kinder in dein Leben lässt? Ist es möglich Emotionen zu leben, Beziehungen zu pflegen, Mensch vor Business zu stellen?

Oder musst du nur dein Ziel verfolgen? Ohne Kompromisse. Ohne Umwege. In Annas Kopf vermischte sich all das.

Was denke ich über mich? Kinder und Karriere? Du selbst sein oder anpassen? Fragen, die scheinbar nichts miteinander zu haben und doch untrennbar miteinander verwoben sind:

Bin ich richtig so wie ich bin? Kann ich meinen Weg zu gehen?

Gulasch im Kopf, wie meine Freundin Doro von Nowshine zu sagen pflegt.

Nichts geht mehr.

Du denkst, also bist du 

Doch Anna bäumt sich auf. Will schon die Frage nicht zulassen.

Verdammt! Niemand gibt ihr den Weg vor. Niemals wird sie zulassen, dass sie, ihr Kind oder ihre Menschen, sich für Ziele opfern. Sie will keine Denkmodelle. Keine selbst gebauten Einbahnstraßen.

Eine Welt, in der wir zulassen, dass die Umstände, Karriereplanungen und Erfolgsaussichten über unsere Lebensmodelle entscheiden, ist nicht unsere Welt. Es mag in den Köpfen einiger als Modell denkbar sein, doch das hat  keine Bedeutung.

In Annas Welt.

In deiner Welt.

Das Bild von dir, dein Sein, abhängig zu machen von dem, was andere wollen, erwarten oder sich wünschen, macht dich unfrei. Deine Ziele abstimmen auf das, was machbar, erreichbar oder kompatibel erscheint, bringt dich mit jedem Schritt immer weiter weg von dem, was du willst, was du denkst, was du erreichen willst.

Was, wenn du dann nicht dem entsprichst, was erwartet wird? Wenn es dich bis ins Innerste verunsichert?

Du wirst klein. Und kleiner. Ist es richtig, was ich denke? Soll ich meinen Weg verfolgen? Bin ich auf einem Irrweg? Wenn es richtig wäre so zu denken, würden mir dann nicht schon längst alle folgen?

Wenn du anfängst so zu denken, ist das die VIP-Lane zu einem hübschen, schnuckeligen „Ich bin einfach nicht genug, nicht richtig, ich sollte tun….“ Selbstwert-Problem.

Die Spirale kennst du. Du kennst sie nur allzu gut. Du warst schon dort. Du hast den bitteren Geschmack des Nicht-Genügen schon gekostet. Hast schon erlebt wie du kleiner wurdest. immer weniger du selbst.

Wenn du in dieser Vorhölle angekommen bist, ist der Weg zurück nach oben schwierig. Dann hängst du fest in den miesen, schlechten und destruktiven Gedanken. ein Gedanke mehr. Und zack – bin ich noch ein bisschen schlechter. Und immer weiter und weiter. Bald schon steckst du fest in dem Gedanken-Panoptikum, in dem nichts genügt, nichts grenzenlos ist und schon gar nichts Flügel hat.

 

Keep your wohl clean

Ich will dich nicht belehren, aber dennoch muss ich dir sagen: Mach dir mal genau so viel Gedanken über die Verschmutzung deines eigenen, wundervollen inneren Tempels, wie über die Umweltverschmutzung. Nicht weil ich unseren Planeten nicht lieben würde. Nicht weil ich glaube, es gäbe nicht unfassbar viel zu tun für uns alle. Sondern weil du niemanden etwas nützt, wenn du dich selbst kleiner, dümmer, dicker, dünner, klüger oder eloquenter machst. Im Gegenteil, du verschenkst die Gaben, die du für unsere Welt hast.

Mach doch einfach einen Clean-up day für deine wunderbare Seele. Oder wie wäre es mit einem Everybody-tight-up Day oder einer Sekt-und-nebenbei-Putzen-Aktion?

Ich würde alles lieben, was den Müll aus unseren Köpfen holt.

Den Müll, wie unsere Töchter ihre Mütter in den Spiegel seufzen sehen, beim Anblick ihres Spiegelbilds.

Die Fragen, ob wir einer Frau am Anfang ihrer Lebensplanung empfehlen können, einen Hund, ein Kind oder einen Hamster zu haben.

Es gibt keinen Grund, dass du dich entscheiden musst. Denn du kannst Kinder haben. Du kannst eine Karriere haben. Du kannst auch heute so und morgen wieder ganz anders denken. Und ja Sweety, manche der Entscheidungen, die du triffst, wird dir den Weg nicht einfacher machen.

Doch es lohnt sich dennoch, dir jeden Tag wieder zu sagen:

„Es gibt keinen Grund anders zu entscheiden, weil ich eine Frau bin. Ich bin in der Wahl meines Lebensmodells frei.“

Denn dir fehlt nichts für deinen Weg. Du kannst die Karriere anstreben, die du willst. Und du kannst die Laufbahn ablehnen, wenn du es willst.

Es gibt leichtere Wege. JA.

Es gibt Hindernisse. JA.

Aber es wäre verdammt noch mal sehr gut, wenn du dir erlauben würdest, dir alles zu erlauben.

Was würdest du tun, wenn du die Frau wärst, die du sein möchtest?

Ich rede  nicht von einem Idealbild, einer Fake-Identity, sondern ich meine DICH. Dich, wie du sein würdest in 10 Jahren. In 10 Jahren, wenn du die beste Version deiner selbst bist. Immer noch du. Nur noch mehr du. Mehr bei dir. Klarer. Weniger Zweifel. Mehr bereit, die Blicke und die Ablehnung der anderen auszuhalten.

Für dich. Für dein Leben. Für deinen Weg.

Diese Frau würde eine Entscheidung treffen und nicht zögern.

Diese Frau würde in Kauf nehmen, dass andere sie nicht mögen

Diese Frau würde entscheiden, dass es den Preis wert ist und wäre bereits den Frosch zu schlucken

Sie würde trotz ihrer Ängste, dass es schief gehen könnte, sich nicht von den Ängsten kontrollieren lassen. Sie wüsste, dass das ihr kritisches Ego ist, was sie abhalten will. Der Kerl, der sie vor dem Säbelzahntiger beschützen soll. Den Tiger, den es längst nicht mehr gibt.

Diese Frau verteilt keine Ratschläge – nur den einen. Sie  würde ihrer Tochter raten:

„Geh deinen Weg. No matter what. Und liebe. Liebe das Leben, die Menschen und dich.“

Dein größter Fan

 

Claudia xoxo

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