Sommer-Inspiration: Nimm dir Zeit für dich und gönn dir was

 

Make it simple, but significant

Den Abschluss der Sommer-Inspirationen macht Conny Doll von Conny Doll Life, die genau die richtige Frau dafür ist. Denn Conny ist eine Virtuosin der Zwischentöne. Die bezaubernde (Mode & Mehr) Bloggerin lebt mit jedem Post vor, dass es besser ist, happy zu sein. Denn die Alternative ist nicht verlockend.

Nicht weil das Leben immer einfach wäre und es nichts gäbe, das besser sein sollte. Im Gegenteil: Conny Doll prangert an, denkt nach, bohrt in Tiefe, stellt Fragen – aber immer lebt sie vor, dass es nicht leichter wird, wenn wir alle das Trauertuch tragen. Sie ist ein Vorbild, dass keines sein will. Sie ist eine Inspirierende, die nicht belehren will. 

Und hier ist ihre wundervolle Sommer-Inspiration für euch. Vielen Dank, liebe Conny. 

 

Kürzlich hatte die liebe Claudia an genau der Stelle einen Beitrag von Laurent Kalmes… Es ging um negative Gedanken und wie der Verstand unsere Sicht auf die Dinge beeinflusst…. Ein toller Beitrag und viel häufiger sollte man sich den Ansatz von Laurent Kalmes zu eigen machen und vor allem aufhören, sich unnötig Gedanken zu machen…

So sorry Leute

Ein bisschen in diese Richtung geht mein Text wohl auch… Denn ich plädiere heute dafür, mehr für sich zu tun… Und zwar auch dann, wenn der Wäscheberg riesig, der Kühlschrank leer und die Fenster geputzt werden müssen. Denn keine dieser sog. Haushaltstätigkeiten wird das Feld räumen, wenn ich bei meiner Friseurin oder meiner Kosmetikerin bin, um mir Zeit für mich zu nehmen… Und so banal dieser Satz klingt – ich habe echt lange gebraucht, um ihn frei vom schlechten Gewissen in meine Lebenswirklichkeit zu übernehmen. Schließlich bin ich so aufgewachsen, dass man sich immer erst nach getaner Arbeit, Zeit für sich selbst nehmen darf… Ja, ist das so??? Und welche Arbeit ist denn heute gemeint? Der Job? Oder der Haushalt? Oder beides? Berufstätige Frauen und Mütter werden es nach dieser Auffassung also ganz schön schwer haben, jemals etwas für sich zu tun. So sorry Leute…

365/24/7

Wenn also Frau, trotz Wäscheberg und fehlendem Abendessen ein Wohlfühl-Date nur für sich besucht, wird sie begleitet von einem schlechten Gewissen … schließlich sollten wir uns ja Kümmern um unsere Lieben und selbstverständlich gilt das 365/24/7 … das ist ja gar keine Frage… ich schätze, wir müssten lange suchen, bis wir einen Mann finden, der dieses Gefühl teilt. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber die männliche Spezies ist abwesend, wenn sie abwesend ist. Manchmal sind Männer anwesend und trotzdem abwesend. Eine hohe Kunst, von der Frau sich mal ne Scheibe abschneiden sollte. Denn eine Frau ist trotzdem irgendwie da… sei es mit dem vorbereitenden Abendessen oder der piependen Waschmaschine… Und ganz egal, wie spät es wird, Frau hängt das Zeug noch auf oder schiebt es zumindest in den Trockner… denn schließlich stinkt‘s, wenn nasse Wäsche zu lange in der Trommel liegt. Das hat Frau in ihrer WG-Zeit gelernt.

Immer was zu tun

Diese Unentbehrlichkeit, also diese Denkweise liegt in meinem Fall in meiner Erziehung begründet. Und wahrscheinlich nicht nur in meiner. Für meine Mutter durfte der gemütliche Teil nämlich immer erst beginnen, wenn die Arbeit erledigt war. Egal, welche Tätigkeit das gewesen ist… Doch, wie das so ist… Ein Haushalt wird niemals fertig… Ganz egal, wie viel Zeit man investiert… es gibt immer noch etwas zu tun. Kaum ist der Wäschekorb leer, liegt wieder was drin… und sind die Fenster geputzt, tatscht sicherlich gleich wieder einer dagegen… Die Couchkissen sollten in die Reinigung, die Betten neu bezogen und der Kühlschrank mal ausgeputzt werden, das gilt natürlich in gleichem Maße für die Besteckschublade, den Vorrats- und den Topfschrank. Und dann war da noch: der Garten! Also, Ihr könnt es Euch sicherlich denken… fertig wurde meine Mutter nie… das heißt mit der Arbeit… Fertig im Sinne von todmüde war sie allerdings jeden Abend…

Auf zum Wellness-Tempel

Und für was? Für ein blitzblank geputztes Heim, das keiner der Bewohner wirklich zu schätzen wusste. Weil das ist so, mit den verwöhnten Familienmitgliedern… Was immer schon so war, wird nicht geschätzt. Wenn das mal nicht ein Grund ist, sofort mit der Verwöhneritits der anderen aufzuhören, und mit dem sich selbst verwöhnen anzufangen. Ganz egal… ob die Wäsche fertig ist. Ich sag Euch, die Familie lernt saubere Unterhosen erst dann zu schätzen, wenn die Hand irgendwann ins Leere greift. Außerdem ist die Lernbereitschaft, was Waschen, Putzen, etc. anbelangt bei allen Familienmitgliedern auf einmal enorm hoch. Und alles nur, wenn die Frau des Hauses sich Zeit für sich gönnt. Ist das nicht toll!!! Also, sofort alles stehen und liegen lassen und mit der besten Freundin den nächsten Wellness-Tempel ansteuern. Geht ins Kino, besucht ein Theaterstück oder ein Fußballspiel. Oder belegt einen Malkurs. Was auch immer, Ihr schon machen wollt – fangt an!

Zeit für Dich

Für den Anfang reicht vielleicht auch die heimische Badewanne. Allerdings wärt Ihr immer noch in Rufnähe… Eigentlich eine schlechte Voraussetzung für eine entspannte Auszeit… und wer putzt danach die Wanne? Deshalb gönnt Euch was – tut etwas für Euch… Das ist so wichtig und lässt einen am Ende wieder viel ausgeglichener sein. Selbst der Wäscheberg wirkt dann nicht mehr so riesig. Ganz bestimmt… Ich wünsche Euch ganz viele Momente nur für Euch…

Eure Conny

 

Liebe Claudia, ich danke Dir von Herzen, dass ich mich hier bei Dir austoben durfte und Du ein Plätzchen auf Deinem Blog mit mir teilst… Du bist eine tolle Frau und eine Inspiration für mich… Danke dafür!

 

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