Warum du mit Authentizität allein keinen Blumentopf gewinnst

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Kürzlich habe ich ein selbst gedrehtes Video eines Trainers gesehen: Verwackelt, starke Windgeräusche im Hintergrund, schlechtes Licht. Der Mann erzählte und warb für seine Dienstleistungen. Hatte eine Story, hatte ein Anliegen. Er beklagte, dass so viele Online Trainer und Coaches sich allzu jämmerlich und voller Selbstzweifel in ihren Marketing-Aktivitäten darstellen. Das würde jeden Käufer abschrecken. Kein Kunde wolle wissen, wie es dir wirklich geht. Der Kunde will eine Lösung für sich kaufen. Wenn du aber unaufhörlich selber Zweifel an dir hast, bist du eben nicht der Richtige, weil nicht erfolgreiche Ansprechpartner.

Eindringlich forderte er seine Trainer-Kollegen auf, sich – so wie er selbst – in ihren Marketing Aktivitäten – darzustellen: kompetent, forsch, mit einem absoluten Erfolgsmindset und lösungsfokussiert.

Dieser Mann war absolut authentisch.

Er hat einfach los geplappert und genau das, was er dachte, in die Welt gelassen. Und doch ging ein wahrer Shitstorm auf ihn los. Die virtuelle Welt war aufgebracht. Er wurde attackiert für

  • die Angriffe anderer
  • für das Verurteilen anderer dafür  ihre Ängste zuzugeben
  • weil er indirekt dazu aufrief sich zu verstellen
  • weil er demotivierte

Warum durfte dieser Mann nicht ungestraft seine Meinung sagen, wo andere doch für diese Art der Ehrlichkeit in den Himmel gehoben werden? Dankbares Feedback bekommen, weil sie den notwendigen Tritt in den Hintern gegeben haben, weil sie aufgerüttelt haben. Weil sie unangenehme Wahrheiten angesprochen haben.

Warum war authentisch bei diesem Mann schlecht und falsch?

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