Love of my life – me and myself

Ich lese die Zeilen und mir laufen die Tränen über das Gesicht.
Ich bin so berührt, fühle mich gesehen und habe das Gefühl, dass die Bitch in mir endlich angekommen ist. Die Worte treffen mich ganz tief drinnen, ich möchte lachen und tanzen und fühle mich unbesiegbar.
Es sind meine Worte, die ich lese. Es ist mein Leben, das mich so berührt. Liebe überflutet mich. Liebe für mich.
Wenn es mir schlecht geht,
  • schaue ich meine Video-Trainings
  • lese ich für Seelenbalsam, Inspiration oder Arschtritte meine Texte
Ich bin so sehr mit mir, meiner Kunst, meinem Business, meinem Leben im Alignment, dass  ich mich liebe  – aus tiefstem Herzen. Uneingeschränkt. Manchmal bin ich so stolz auf mich, dass ich mich selbst umarmen möchte.

Das war nicht immer so

Ja, was gleich geblieben ist, ist die Liebe und die Begeisterung und der Spaß in meinem Leben. Aber vorher war es primär die Liebe für die anderen. Der Spaß mit den anderen. Die Begeisterung für die Erfolge, die Leistungen der anderen.
Nein, ich war kein Opfer. Oder vielleicht doch. Ein kleines wenig. Ich war auch nicht destruktiv mir selbst gegenüber. Auch nicht schüchtern oder ängstlich. Aber es war so, als wenn ich mit angezogener Handbremse gefahren wäre. Halbe Kraft voraus.

Immer das WIR vor dem ICH

DAS ist es doch, wie Gemeinschaft und Liebe und Business und Familie überhaupt nur funktionieren können.
Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder machen würde, was er will? Wie soll das denn funktionieren?
Kannste natürlich machen. Also, die Ego-Nummer. Aber dann musst du als moderner Eremit mit Netflix, Abo für’s Gym und feinstem Sauvignon Blanc allein leben. Vereint nur mit deinem Business in einer hemmungslosen Amor fou. Mit Freunden, denen der beste Gin in der Lieblingsbar das Wichtigste ist und mit gekauften Schultüten für die Kinder. Keine selbstausgeblasenen und selbst bemalten Ostereiern. Keinen frisch gekochten Mahlzeiten.

Kein WIR, aber dafür viel ICH

Nein, DAS wollte ich nicht. So war ich nicht erzogen, so wollte ich nicht erziehen, so wollte ich nicht leben.
Ja, aber was ist dann mit dem ICH? Mit den Träumen. Mit dem Gold, das tief verborgen in mir wohnt. Was ist mit der Lust voll durchzustarten? Was ist mit der starken Sehnsucht, mit der eigenen Kunst so erfolgreich zu sein, dass die Kunden sich um mich reißen? Die Medien  Schlange stehen um mich zu porträtieren? Was ist mit der Lust finanziell vollkommen unabhängig zu sein, um mir alles zu erlauben, was ich will?
Ja, ich weiß… es ist immer gemeinsames Geld…. Familiengeld sozusagen…Wir ziehen alle an einem Strang. Aber wir wollen doch gemeinsam…. Und die Kinder und der Garten und ach, ich will doch auch Brötchen verkaufen in der Schulkantine…

FUCK. FUCK IT ALL

Ich will kein Familiengeld, ich will die schwarze Amex. Und zwar auf meinen Namen. Ich will keinen Part-time-job, ich will all in and all out. Ich will nicht nur meine kleine Scholle positiv beeinflussen, sondern das Leben von unzähligen Menschen. Ich will nicht nur, dass es den anderen gut geht, sondern primär und zuallererst mir, so dass ich in mein bestes und edelstes higher self komme und genau deshalb dann so  unfassbar viel Positives für ANDERE tun kann.
Ich will mich lieben und mich nicht klein halten. Ich will mich pflegen und mir das Leben so wunderschön gestalten, dass ich den größten und genialsten Output habe und gleichzeitig ausschließlich von Liebe und Wachstum  und Freude umgeben bin.
Doch mir das zu erlauben war eine Reise. Nicht einfach. Ich habe allen die Schuld gegeben. Den Umständen. Der fehlenden Zeit. Den Kindern. Der Gesellschaft. Meinem Mann. Meinen Eltern.
Der Status Quo war unantastbar. Meine Standards so hoch, dass ich sie nur einhalten konnte, wenn ich kürze. Da bei denen, die ich liebe,  zu kürzen nicht in Frage kam, habe ich bei mir gekürzt. Mich gekürzt. Eine Light Version meiner Selbst gelebt.
Don’t get me wrong. Die Version war immer noch großartig. Mein Leben war niemals das Leben eines Opfers. War immer Fülle und war immer Liebe und Hingabe. Aber die Wahrheit ist: Wenn du wie ein Maserati 450 PS unter der Haube hast und nur 150 davon auf die Strasse bringst, ist das definitiv eine Light Version von dir.
Doch irgendwann kam der Moment, in dem ich entschieden habe, dass ich diese ungebremste Version meiner selbst zum Leben erwecken will.
Ich entschied, dieses neue, fremde Wesen zu lieben, es entdecken, die verrückteste Abenteuerreise aller Zeiten mit ihr anzutreten. Ihr aufzuhelfen, wenn sie auf die Schnauze fällt, sie zu pushen, wenn sie zweifelt. Ich wusste, dass da eine Bitch wohnt und genau diese Bitch wollte ich zum Leben erwecken. Sie küssen und gemeinsam mit ihr alle Hürden zu nehmen, die genommen werden müssen.
Oh, boy, das war eine Reise. Der Weg zur Bitch ist harte Arbeit. Da sind fiese, kleine Blockaden, die sich dir vor das Auto werfen. Massive Ängste, die dir erzählen, was für eine Pussy du doch bist und dass du es nie schaffen wirst. Da sind so große Zweifel, dass du Money  jemals lieben könntest und es dich zurücklieben und jemals leicht und sinnlich den Weg zu dir finden könnte.

Um es kurz zu machen: Unterwegs war ich öfter Cinderella als Miranda Priestley

Wie man es dennoch schafft den Mut aufzubringen für diesen verdammten wild Trip? Weil du die eigene Endlichkeit erkennst.
Auch wenn ich mir immer – mehr oder weniger erfolgreich – mantra-artig vorbete, dass mir mein Alter egal ist, ist das natürlich nur eine Ego-Bitch Lüge und nur ein Teil der Wahrheit. Manchmal sind es furchtbare Erlebnisse im Außen, die dir zeigen, dass auch du sterben wirst. Manchmal hingegen sind es die ganz normalen und banalen Dinge, wie die Cellulitis, die zum ständigen Begleiter wird, die regelmäßige Einladung zur Mammographie oder auch dein wachsendes Ruhebedürfnis, die dir zeigen, dass es so etwas Alter gibt.
So musste auch ich irgendwann klar anerkennen, dass ich sterben würde. No fuckin matter wie jung ich mich fühle. Das ist einfach nur bullshit. So wie #ichwillnichtmeckern #mankannnichtalleshaben #manistsojungwiemansichfühlt
Ja, der Tod liegt noch in weiter Ferne, aber was würde ich fühlen, wenn ich ein pflegeleichtes Leben gehabt hätte? Wenn ich mir eingestehen müsste, dass ich die Lightversion gewählt habe, weil sie einfacher ist, weniger streitbar, sicherer und konfliktfreier.
Das war der Moment, in dem ich entschied, die beste, verrückteste, unberechenbarste, reicheste, unabhängigste, schönste, talentierteste, erfolgreichste und hingebungsvollste Version meiner selbst zu werden.  Ich würde mutig sein und streitbar, ich würde tun, was zu tun ist und ich würde immer meiner Intuition folgen.
Ich entschied mich zu lieben. In der Mitte meines Lebens angekommen und mit dem Mut derer, die bereit sind, den Preis zu zahlen. Für den Pokal, für das Glück, für die Leichtigkeit und verdammt nochmals für die schwarze Amex.
Ja, ich kann mir weiter erzählen, dass mir das Alter egal ist und das hat auch irgendwie seine Berechtigung. Aber erst MEIN Alter, gab mir den Mut zu springen und jetzt ein Leben zu leben, dass so unfassbar, so reich und erfüllt und voller Lieber und Kunst und Befriedigung ist, dass ich nur jeder Frau sagen kann:

Es ist nicht vorbei, es fängt erst an

Einen ganz herzlichen Dank an die wundervolle Gela von Lemondays, die mich mit der Power einer Frau, die weiß, was sie will, liebevoll überzeugt hat, bei ihrer Blogparade „Weibliche Lust ab 40: sexy, wild & sinnlich! Oder etwa nicht?“ mitzumachen.
Es sind schon ein paar so geniale Artikel dabei. z.B. den hier.  
Die Frage ist immer: Bist du bereit für dich einzustehen? Für dein Leben? Für dein SEIN? Es ist vollkommen gleichgültig, um welchen Lebensbereich es geht: Business, Lifestyle, Familie oder Sexualität. Welchen Standard legst du für dich fest?
Remember – Speak out your truth 
Claudia xoxo
PS Wenn du auch die Nase voll hast von deiner Light Version, wenn du fühlst, dass da noch sehr viel mehr ist, was du auf die Strasse bringen willst, werde Teil meiner kostenfreien Facebookgruppe THINK RICH BITCH und verbinde dich mit anderen genialen Frauen, die es wirklich wissen wollen und sich ein Business aufbauen. No matter what.
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