Ruhig mal Krallen zeigen – Wie du für dein Ding einstehst

 

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Ich mag nicht gerne Fernsehen schauen. Es ist meistens blöd, nicht lustig und nicht inspirierend. Aber manchmal tue ich es. So auch an einem Abend im Januar. Mein Fazit nach diesem Film ist: Wenn du ein unpopuläres Ziel hast für das du gehst, dann solltest  dich warm anziehen.

Ich fasse für dich den Plot zusammen, so dass du eine Idee hast, wo ich mich atmosphärisch bewegt habe. Die Protagonistin Beate war zu  DDR Zeiten Leistungsschwimmerin. 20 Jahre später ist sie die Mutti der gesamten Familie. Sie behütet die Enkelin ihrer erwachsenen Tochter, während diese studiert. Der ebenfalls erwachsene Sohn lebt mit seiner launischen Freundin in einer Einliegerwohnung in Beates Haus. Beate jobbt  Teilzeit. aber ihr eigentlicher Lebensinhalt ist das Wohlergehen und die Bequemlichkeit ihrer Kinder. Eigene Interesse werden von Beate zurückgestellt. Natürlich in einem politisch korrektem Umfang: Selbstverständlich trifft sich Beate einmal wöchentlich mit ihren  Freundinnen zum Sport. Dieser Film hat mich wirklich wütend gemacht. Er triefte nur so vor Klischees. Dann erhielt Beate die tödliche Krebs  Diagnose. Und an diesem Scheidepunkt ihres Lebens entschied sie, dass sie es noch einmal wissen will und beschließt durch den Ärmelkanal zu schwimmen.

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