The unknown inside: Vom Glück sich zu zeigen

Du bist so gleich wie ein schwarzes Schwänlein unter 1.000 dottergelben Küken.

Anders als dem schwarzen Schwan sieht man dir dein Anderssein nicht auf den ersten Blick an. Alles unauffällig. Auffällig schön unauffällig.

So unauffällig wie Anna. Anna hat ihren Mann, ihre Kinder, ihren Job und ihre Visionen. Hat die gepflegten Parties am Wochenende mit inkludierten Kinderprogramm. Nix Wildes. Ein bisschen Wein, etwas Leckeres zu Essen. Okay, vielleicht ein Gläschen Wein zu viel.

Das Wochenende geht weiter mit zu wenig Schlaf, denn am Samstag Morgen folgt erneut etwas, dass das Leben mit Familie und Freunden so lebenswert macht, Hundegang, marktfrischer Blattspinat, Shopping, Lesen und Denken und Lieben. All das. Gestopft in ein Wochenende. In eine Woche. In ein Leben.

Da gibt es nix zu beklagen. Du liebst, was du lebst. Schöne Rituale. So vertraut, wertvoll, Momente, in denen du jedes einzelne Element liebst: den cremigen Latte Macchiato, die Beeren, glänzend auf das frisch geröstete Müsli gestreut, die Duftkerze, in den Morgenstunden, die in dieser Jahreszeit noch nicht hell, sondern dämmrig sind, durchzogen von einem anbrechenden rosè leuchtendem Tag, der sich seinen Weg sucht.

Du liebst all das so sehr. es ist dein Leben. Es sind deine Lieben. Alles das ist so klar, denn du weißt wo du bist, warum du dort bist und wohin du willst.

Was soll ich sagen? Du bist anders!

Doch  inmitten dieser Idylle sind da diese Gedanken. Vollkommen wirr scheinbar, doch für dich ganz klar. Du liebst all das. Du willst nicht viel mehr. Es ist alles was du willst. Die Menschen, die du liebst um dich, das Leben, das du dir immer gewünscht hast.

Und doch weißt du, dass das alles nicht statisch ist. Du weißt, dass du zu lange daran festhält, dass es Zeit ist, auch die anderen Seiten in dir zu sehen. Diese Seiten in dir, in denen du dir eingestehst, dass du mehr willst als die Summe der kerzenbeleuchteten, lichtdurchfluteten Samstagmorgende.

Du willst eigentlich nichts von alledem verlieren, nichts hergeben, nichts verändern, denn du liebst all das. Doch du weißt auch, dass du anders bist. Du fragst dich, ob deine Empfindungen normal sind, die Intensität deiner Gefühle für dein Leben und für deine Lieben. Du fragst dich, ob es richtig ist, was du tust und weißt doch, dass du alles nur tun kannst in deinem Rhythmus.

Du stellst dir Fragen, du stellst dich in Frage, du stellst deinen Weg in Frage und du überlegst, ob du springst sollst und weißt doch , dass du noch nicht so weit bist.

Du bist Mann  und du bist Frau. Du bist Kind. Und du bist die weise Alte.

Fuck ja, du bist anders. All die Gedanken, die du dir machst, all die Überlegungen, still in dir. Unausgesprochen nach außen freundlich und verbindlich. Doch sie sind da diese Gedanken. Dieses Gefühl, dass sich Dinge bewegen müssen.

Ja, du bist anders. Je länger ich dir zuhöre, umso mehr kann ich verstehen, dass du Angst hast gesehen zu werden. Ich verstehe deine Angst, dass die anderen denken könnten du seist verrückt. Denn hell, du bist verrückt. Liebevoll und liebenswert verrückt. Aber Mainstream bist du definitiv nicht. Du kannst dich nicht verstecken hinter denen, die von denen, da oben reden, du kannst nicht die Klappe halten, selbst wenn du schweigst. Ich schätze, es wird einfacher, wenn wir es akzeptieren:

Du bist anders.

Bring that shit together: Denken, Fühlen und Handeln

Nun stehst du da in diesem Dilemma: Das, was du zeigst, das, was du fühlst, das, was du tun möchtest. Dann wieder das, was du denkst. Du weißt schon, dieses geheime Denken. Das, was dir hochgezogene Augenbrauen der anderen einbringen wird.

Doch es ist da. Hat genauso seine Berechtigung,  wie deine – nennen wir es liebevoll – Normalo Attitüde mit frischen Brötchen, gaaaaanz in Ruhe frühstücken und Netflix-Time.

Doch außerdem ist da noch dein Badass-Me, das verdammt hohe Ziele hat, Kohle machen will, und dafür Job-technisch durchzieht. Klare Strategien verfolgt und aneckst. Manchmal egoistisch ist und dann wieder so unfassbar selbstlos.

Mit einer unbestreitbaren Klarheit erkennst du, dass du deinen Karriere-Kumpels von einigen deiner messbaren Success-Zielen erzählen könntest und sie dir in einem Akt unangreifbaren Commitments die Hände schütteln, dich umarmen und mit dir deine Zielgerade verfolgen würden. Doch die gleichen Success-Buddies  wären zutiefst befremdet, wenn sie von deinen inneren Gefühlen von Nähe und Ausschließlich hören würden.

Der Job, den es zu tun gilt, ist groß. Wie soll man das verflucht noch mal unter einen Hut bekommen. Natürlich hast du jederzeit die Freiheit zu entscheiden, ob du Karrieregirl oder Familienmutti bist, Part-time Lover oder frustrierter Beamter.

Wirklich, ist so, Demokratie die Bitch, lässt dir genau diese Freiheit. Es ist dein verdammter Job, diese Freiheit mit Leben zu füllen. Dein Leben, dein Handeln und dein Fühlen in eine Form des Einklangs zu bringen. Einen gemeinsamen Ton, der zum Ende des Akkords, in einem Crescendo ohne es vorher zu bestimmendes Ende ausklingt.

Das hört sich schön an. Poetisch fast. Doch tatsächlich ist es einfach dein verdammter Job, all das zusammen zu bringen: Dein Handeln, dein Fühlen und dein Denken.

Happy Habits – Vom Zen du selbst zu sein

Warum du das tun solltest?

Weil du es willst.

Es gibt keinen anderen Grund. Denn bei mir wird es niemals ein „du sollst“ geben. Ich kämpfe mir selbst meinen Weg in die Freiheit von den „du sollst“ oder „man muss“, all diese schweren Versprechen, die so bedeutungslos sind. Es ist egal, was irgendwer von dir erwartet.

Ja, das gilt auch für die Menschen, die dich lieben. Denn eigentlich sollten sie dich lieben, weil du bist, wie du bist, sie sollten (oh, da ist es schon wieder dieses Böse „sollten“ dich unterstützen). Was ich tatsächlich meine ist, dass es vollkommen sinnlos ist, irgendetwas für irgendwen zu tun. Denn diese vermeintlich freiwilligen Opfer pflegen wir wie Omi ihre Perlen. Nur wenn die bewundert werden, wenn ihr Glanz hinreichend gelobt wird, haben sie ihren Zweck erfüllt.

Das, worum es geht, ist nur eines: Willst du du selbst sein? Willst du dich so zeigen, auch wenn es manchmal für Irritation, Empörung oder einfach nur für Erstaunen sorgt? Willst du dir angewöhnen wirklich einfach mal so zu sein wie du bist? Auch wenn das bedeutet, dass du in einer Runde sitzt, dein Herz geöffnet und dich in deinem Chaos offenbart hast und die Reaktion sprachlos ist?

Sprachlos, obwohl du erwartet hast, dass jeder so empfinden muss. Der Moment, wenn du erkennst, dass es zwar einige gibt, die genauso empfinden wie du, aber noch viel mehr, die dich komplett seltsam finden.

Wenn du also bereit bist, diese Happy Habits du selbst zu sein, auch wenn es fies wird, zu pflegen, dann hast du die Chance ganz du selbst zu sein ohne deinen Trieb zu verlieren. Denn trotz der Liebe zu deinem Tribe, der dich manchmal auch nicht versteht, obwohl du ihn so liebst, kannst du dich entscheiden, dich zu zeigen, es auszuhalten, seltsam zu sein, dich entscheiden, AUCH dich zu lieben und hast so den Weg zu

ZEN

zu dir beschritten.

Sounds crazy. Na klar, aber das war wiederum auch klar, oder?

Denn genau darum geht es doch. sich zu akzeptieren in seiner Seltsamkeit oder auch Besonderheit oder auch Heiligkeit und es einfach so anzunehmen und trotzdem zu wachsen und alles ist voll und chaotisch und du sitzt hier, ruhst trotz des Sturmes in dir und siehst das

ZEN

Die Essenzen dieses Posts sind so  simpel wie durchschlagend:

  1. Ist egal wie, aber verdammt noch mal: Erkenne dich so, wie du bist.
  2. Hör auf, auf die anderen zu hören.
  3. Erkenne das ZEN, in dem, was du tust.

Dein größter Fan

 

 

Claudia xoxo

 

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