Über Seminare, Inspirationen, junge Kerle und was für dich dabei rausspringt

Artikel-im-Artikel von Claudia Münster und Laurent Kalmes

Claudia: 

Der junge, blendend aussehende Mann trägt auf der Bühne spontan seine Präsentation vor. Er hat genau 30 Sekunden. Kürzer noch als der klassische Elevator Pitch. 30 Sekunden, in denen er es schaffen muss die Menschen-Menge des Seminars für sich einzunehmen. 30 Sekunden, die darüber entscheiden, ob wir ihm zuhören, ob er uns  interessiert oder wir gelangweilt und mit unseren  Gedanken schon bei der nächsten Aktion sind.

Doch es braucht nur einen Herzschlag und schon hat dieser Mann die Menge auf seiner Seite. Es gibt standing ovations. Er wird geliebt.

Dieser Mann hat seine 30 Sekunden genutzt. Seine Zeit auf der großen Bühne mit  350 Zuschauern. Er hat uns gefesselt mit seinen Worten, seiner Aura und seiner Ausstrahlung. Und nicht einer im Raum zweifelt daran, dass er seine Ziele erreichen  wird. Mit jedem Wort, jedem Lächeln, mit jeder Geste hat er uns für sich eingenommen. Er hat genau das, was es braucht, um erfolgreich zu sein: Er will es, er kämpft dafür, er hat eine Vision, er hat einen Plan, er hat Charisma. Und on top hat er ein Lächeln, das aus seinem tiefsten Inneren zu kommen scheint und mit dem er jeden für sich einnimmt. Die Menge applaudiert. Ist begeistert. So sieht ein Gewinner aus.

Laurent genießt seinen Moment, strahlt glückselig, ist voller Adrenalin und nimmt die Ovationen entgegen

in seinem Rollstuhl sitzend.

Laurent ist 28 Jahre alt, Bauingenieur und  macht im Oktober seinen Master. Nicht primär für sich. Eher für seine Eltern, denen er etwas zurückgeben möchte.

Laurent hat mit 20 die Diagnose MS bekommen.

Laurent hat eine Vision: Er will Menschen inspirieren. Er will ihnen Mut machen. Er will seine Geschichte erzählen und Menschen motivieren.

Laurent hat mich sprachlos zurückgelassen.  Er hat mich tief berührt. Doch da war kein Raum für Mitleid. Da war nur  Hochachtung und Respekt.

Das, was da passiert ist, will ich beleuchten, denn wir können wirklich etwas mitnehmen von Laurent.

Doch eines vorab: Mir geht es nicht darum den moralin-sauren Zeigefinger zu heben. Ich will nicht betonen, dass es dem armen Kerl ja viel schlechter geht als mir und dir.  Und dass wir uns verdammt noch mal zusammenreißen sollen. Nein, denn so funktioniert es nicht. So können wir unsere Gefühle nicht kontrollieren, denn sonst wäre unser aller Leben hier im ökonomischen  Paradies Deutschland, in denen die Grundbedürfnisse im Wesentlichen gedeckt sind,  ein einziges glückseliges Einhorn-Wiehern.

Aber nun – Bühne frei für Laurent: 

Laurent

„Ich war gut aussehend, kerngesund, hatte einen dicken Bizeps und ein fettes BMW Cabriolet… und ich war scheiß-arrogant, egoistisch und selbstverliebt.

Ich dachte, ich sei der Größte! Doch innerlich spürte ich längst, dass etwas nicht stimmte.

Anfang 20 kamen auf einmal diese komischen Schmerzen im Rücken und diese ekeligen Taubheitsgefühle. Mein Körper teilte mir unverkennbar mit: „Mein Freund, so kann es nicht weiter gehen“.

Die Diagnose MS traf mich wie eine Tonne Ziegelsteine.

Ich? MS? Quatsch, das ist doch für Opfer… sowas kann ICH doch nicht haben! Doch die Symptome wurden schlimmer und schlimmer. Und nach der Phase der Weigerung die Diagnose zu akzeptieren, kam die Phase der Resignation. Ich hatte aufgegeben, gab mir täglich mit allerhand abenteuerlichen Drogen und Tabletten ordentlich die Kante. Ich war ganz unten!

Als ein Freund mir damals den Rat gab in der Bibel nach Hoffnung zu suchen, dachte ich, er hätte sie nicht mehr alle. Und obwohl ich kein gläubiger Mensch, folgte ich seinem Rat und entdeckte den Satz, der mein Leben verändern sollte:

„SELBSTMITLEID IST DIE SCHLIMMSTE SÜNDE“.

Dieser eine kleine Satz entfachte ein Feuer in meinem Herzen und ich entschloss mich zu kämpfen, mein Schicksaal nicht einfach so hinzunehmen. So begann meine Reise! Eine Reise voller Schmerz, Trauer, Hoffnung und Freude.

Und sieben Jahre später bin ich nun auf einer Bühne vor 350 Menschen, die mir zujubeln und erlebe den bisher schönsten Moment in meinem Leben!

Heute bin ich dankbar für jeden Morgen, an dem ich aufwache und voller Lebensfreude jede einzelne Sekunde des Tages geniessen kann und nur das mache, was mir Freude bereitet.

Wie ich das geschafft habe?

Darüber werde ich in Zukunft in Büchern und Seminaren berichten.
Ich werde Menschen zeigen, wie man trotz schlimmster Umstände sein Leben in den Griff bekommt und seine Träume leben kann.
DAS IST MEIN VERSPRECHEN, MEINE BESTIMMUNG! Und ich liebe es!

Alles Liebe

Laurent“

Claudia: 

Laurent ist kein Opfer. Laurent ist eine Inspiration. Und wir können viel lernen von ihm.

Dein Struggle als dein Turbo

Du bist unzufrieden in deinem Leben? Du bist genervt von deinem Job? In deiner Partnerschaft läuft etwas nicht rund? Dein Geschäft ist in Schieflage? Dein Erfolg bleibt aus?

Perfekt! Ich gratuliere dir. Denn damit hast du die wichtigste Zutat dafür, dass du etwas unternimmst und Großartiges erreichst. Denn wenn du happy ever after bist, die Grillen zirpen, die Schmetterlinge dich umschwirren, die Sonne  auf deinen Zaubergarten scheint und ein(e) liebevolle(r) Mann /Frau dich anhimmelt,

warum in aller Welt solltest du dann ein Ziel haben, ehrgeizig sein und Gas geben?

Du hättest dann alles wofür es sich zu kämpfen lohnt!

Es wäre gegen jede menschliche Regung dich  dennoch anzustrengen, Strategien zu entwickeln, wenn du bereits auf der grünsten  Seite des Rasen wärst.

Nur deine Unzufriedenheit treibt dich voran. Macht dich wütend . Ist dein Kickstarter.

Was auch immer deine Baustelle Nummer 1 ist. Nimm sie an. Denn genau das ist dein Motor.

Also ehrlich, ich würde ja total gern…

Aber es gibt unendlich viele Gründe, warum es nicht klappt. Weil

  • du  zu wenig Zeit hast, da du  dich immer um die Familie kümmern musst
  • du einfach nicht die entsprechenden Qualifikation hast
  • jeder etwas von dir will
  • du Kopf-, Bauch oder Rückenschmerzen hast
  • du nicht gut genug bist
  • usw,usw,usw,usw

Diese Liste könnte ich unendlich fortsetzen. Jeder hat seine Erklärungen, Entschuldigungen, Hindernisse und

ach ja, der innere Schweinehund ist auch nicht gerade der super-positiv-unterstützende Buddy.

Ich verstehe dich. Mir geht es genauso. Ich jammere vor mich hin, weil nicht alles so läuft, wie ich es möchte. Weil das Leben anstrengend ist.

Oh, ach ja, und Laurent hat seine MS. Hatte ich ganz vergessen. Die ist natürlich auch blöd beim Studieren, positiv sein, durchstarten, Karriere machen, Beziehungen knüpfen.

Wir sitzen alle im gleichen Boot

Wir sind alle Menschen. Uns eint genau die gleiche Situation: Es gibt Dinge, die wir uns wünschen, die wir erreichen möchten. Wir möchten ein besseres Leben. Wir möchten glücklich sein.

Und wir alle haben Hindernisse, die uns genau dabei im Weg stehen. Das gilt für deine großen und deine kleinen Ziele.

Aber was macht den Unterschied?

Warum verdammt nochmal, fliegen Laurent die Herzen zu und jeder, der ihn sieht, ist sich sicher, dass er seine Ziele erreichen wird. Und der andere schafft es noch nicht einmal im Akquise Telefonat einen Termin zu vereinbaren.

The winner takes it all

Der wirkliche und elementare  Schüssel zum Erfolg ist, wie du auf den Mist in deinem Leben reagierst. Was diese Mühsal, dieser Schmerz für dich bedeutet. Wenn du es schaffst, deinen Schmerz ganz gezielt als Motor einzusetzen, bist du auf der Überholspur. Denn dann gilt für dich diese Formel

Je größer der Schmerz umso größer der Drive

Du wirst niemals bestimmen was dir im Leben passiert. Du wählst nicht deine Pleite, du wählst nicht, dass du deinen Job verlierst. Du wünscht es dir nicht, dass deine Ehe scheitert.

Laurent hat nicht die Diagnose MS gewählt.

Du hast die Wahl zwischen  zwei Entscheidungen:

  1. Die Qualität deines Lebens ist bestimmt von der Qualität deiner Erfahrungen
  2. Die Qualität deines Lebens ist bestimmt von der Qualität deines Umgehens mit deinen Erfahrungen

Es  ist DEINE Entscheidung.

Du bist der Trainer

Manche Menschen scheinen über eine unsichtbare Kraft zu verfügen, die sie durch die schwere Zeit gehen und wachsen lässt. Diese Kompetenz  ist keine extraordinäre Fähigkeit, sondern sehr simpel.

Wenn du ein Sixpack willst, dann musst du  trainieren. Genauso kannst du die Entscheidung treffen, deine Fähigkeiten zu trainieren mit dem Schei* in deinem Leben umzugehen.

Ursache = Wirkung

Denk mal daran,

wie viele Krisen du schon überstanden hast? Krisen, in deren Spitzen du dachtest, dass du es nicht schaffen wirst. Und doch warst du in der Lage, die Situation zunächst einfach nur  auszuhalten, dich dann damit auseinanderzusetzen und dann daran zu wachsen. Denk mal ganz bewusst an diese Erfolge.

Du kannst also durchaus Situationen beeinflussen, du bist nicht der Spielball, dem Dinge nur passieren.

Du kannst die Ergebnisse beeinflussen.

„Stop wishing, start doing.“ Bernhard Roth

Du hast alle  Voraussetzungen, die du brauchst um großartige Ergebnisse zu erzielen. Jetzt bist du dran. Mach weiter, zieh durch. Wenn du mal nicht mehr magst, dann denk an Laurent, diesen strahlenden jungen Mann, der seine echt schwere Situation ummodelliert hat in seinen persönlichen Motor, der ihn antreibt und zum Olymp bringen wird – daran habe ich keinen Zweifel. Und ich bin Laurent dankbar für diese Inspiration.

Take care

Deine Claudia

PS Ein großes Dankeschön an meinen Mann und Partner Manfred Lange für die geniale Artikel-im-Artikel Idee

 

Laurent Kalmes macht im Oktober seinem Master und nimmt danach eine Auszeit, um sein Programm als Speaker vorzubereiten.  Ich weiß, er wird eine großartige Show abliefern für Herz und Kopf.  Im Moment kannst du Laurent über Facebook erreichen. Sobald seine Seite steht,  informiere ich euch.

Ich bin sehr glücklich Laurent kennengelernt zu haben und wir werden sicher in Zukunft oft mit ihm arbeiten. Du darfst also gespannt sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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